A Ghost Story: Filmkritik zum Geister-Drama
Nach einem tödlichen Unfall kehrt C als Geist in sein ehemaliges Zuhause zurück. Doch bald sieht er sich mit der unvermeidbaren Vergänglichkeit und der Frage nach einem andauernden Vermächtniss konfrontiert. Tiefgehende Parabel über Verlust und Vergänglichkeit mit Oscarpreisträger Casey Affleck.
Ihre gemeinsame Zeit ist nur von kurzer Dauer. Bald nachdem C und M zusammengezogen sind, stirbt C bei einem Autounfall. Fortan streift er als Geist durch sein ehemaliges Zuhause, auch dann noch, als seine große Liebe M es längst verlassen hat ...
Diese Geistergeschichte ist kein Horrorfilm, sondern eine tieftraurige Parabel über Verlust und Vergänglichkeit. Regisseur und Drehbuchautor David Lowery nutzt dabei wie schon in The Saints - Sie kannten kein Gesetz die besondere Chemie zwischen Casey Affleck und Rooney Mara. Während sein Drama zwischen sehr langen Einstellungen und schnellen Zeitsprüngen hin und her wechselt, wird dem Zuschauer mitunter schmerzhaft bewusst, wie einmalig und gleichzeitig austauschbar Lebens- und Liebesgeschichten sind. Und wie schnell alles vorbei sein kann. Wer bereit ist, sich auf diesen sehr ruhigen, beinahe meditativen Film einzulassen, wird nach dem Kinobesuch feststellen, dass manche Szenen sehr lange nachwirken.
Fazit:
Obwohl Oscarpreisträger Casey Affleck unter einem Betttuch verschwindet, prägt seine Präsenz diesen außergewöhnlichen Film.
