LulzSec: Hacker-Gruppe veröffentlicht erneut Daten - 62.000 E-Mail-Adressen und Passwörter
Hacker haben sich Zugang zu den Servern des US-Senats verschafft. Außerdem griff LulzSec pron.com an.
Update 1: Hacker wie die Gruppe LulzSec könnt nach Expertenmeinung nach einem Bericht des Online-Magazins Focus ihre Aufmerksamkeit demnächst auch in Richtung Google und Apple lenken. Nach Einschätzung von Udo Schneider vom Sicherheitsunternehmen Trend Micro käme es auf eine einfache Rechnung an. Durch die große Verbreitung von Apple-Geräten wie iPhone oder iPad werden diese für die Hacker interessanter, da die Zahl der möglichen Opfer entsprechend groß sei. So lohne sich Entwicklung von Trojanern und Viren. Ein Beispiel in der Vergangenheit ist etwa der Mac Defender. Dieser Trojaner würde Konto- und Kreditkartennummern auslesen. Apples Maßnahmen zum Schutz gegen den Trojaner und Hackerangriffen wie LulzSec seien derzeit noch nicht zeitgemäß. Update 2: Wer sich einen Überblick über die Aktivitäten der Hackergruppe verschaffen will, der findet auf der Webseite der Organisation lulzsecurity.com (lulzsecurity.com/releases) eine entsprechende Übersicht. Dort hat die Gruppe fein säuberlich sämtliche LulzSec-Releases aufgelistet. MIt dabei sind etwa die Pron.com User-Datenbank (gehackt am 10. Juni 2011), der Bethesda-Hack vom 13. Juni, aber auch ältere Aktionen wie etwa die Sonymusic.co.jp-Datenbank. Update 3: LulzSec hat über den Twitter-Account der Gruppe bekannt gegeben, rund 62.000 E-Mails und Passwörter zu veröffentlicht zu haben. "Wie immer liefern wir - 62.000 E-Mails/Passwörter nur für euch", verkündet LulzSec über ihren Twitter-Account. Damit ist abermals eine große Menge an Daten ins Netz gelangt.
Originalmeldung: Lulz Security (LulzSec) hat die Website des US-Senats senate.gov attackiert und laut eigenen Angaben interne Daten gestohlen. Als Grund gab die Hacker-Gruppe an, dass man "die US-Regierung nicht sonderlich möge". Die Verwaltung des Senats bestätigte, dass es am vergangenen Wochenende einen Angriff gegeben habe, betonte aber, dass keinerlei sensible Daten gestohlen wurden. Dennoch habe man eine Überprüfung angeordnet. Darüber hinaus hat LulzSec die Porno-Website pron.com angegriffen und 26.000 Accounts gestohlen. Es handelt sich bei den Daten um E-Mail-Adressen und Passwörter. Auch die Zugänge von Administratoren habe man gefunden, so die Hacker-Gruppe. Pikantes Detail am Rande: sechs der Accounts lassen sich auf Mitglieder von US-Regierungsorganisationen zurückführen. Gestern wurde außerdem der Spiele-Publisher Bethesda Opfer eines Hacker-Angriffs. LulzSec veröffentlichte kurze Zeit später Nutzer-Informationen und Quellcodes. Mehr zum Thema LulzSec gibt es in der Online-Ausgabe des Fokus.


:ugly:
Die 20 bei denen ich angemeldet bin sind gottseidank noch nicht gehackt