iPad Trouble in China: Apple will Proview wegen Verleumdung in Sachen iPad verklagen
Apple erwägt im Streit mit Proview um den Markennamen iPad eine Klage wegen Verleumdung.
Das iPad hat in China mit Verkaufsproblemen zu kämpfen. Das liegt nicht etwa am Gerät selbst, sondern vielmehr am Namen. Die Marke "iPad" gehört in China nämlich nicht Apple, sondern dem Displayhersteller Proview - das ist zumindest deren Meinung. Apple hatte die Marke "iPad" 2009" von Proview Taiwan erworben. Nun behauptet Proview, das der Verkauf des Markennamens nicht für China gültig sei.
Aus diesem Grund wurden iPads aus den chinesischen Regalen entfernt, Proview versucht ein Import- und Exportverbot zu erreichen. Auch eine Klage gegen Apple läuft. Apple wiederum möchte den Spieß nun umdrehen und erwägt eine Klage wegen Verleumdung. Laut Medienberichten sei ein Brief beim Proview-Gründer eingegangen, der darum bittet, keine falschen Informationen mehr an die Öffentlichkeit zu tragen.
Andernfalls käme es zur Klage von Apple. Proview scheint diese Drohung scheinbar ernst zu nehmen. Zwar will Proview an der Schadensersatzklage festhalten, solange keine außergerichtliche Lösung erzielt wird. Allerdings sei man bereit, in Gespräche mit Apple einzutreten und Verhandlungen um den Markennamen iPad zu führen. Der Streit mit Proview ist nicht die einzige gerichtliche Auseinandersetzung Apples, auch gegen Samsung und Motorola laufen Klagen.

