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  • For Honor: Die Schlachtplatte in der Gamescom-Vorschau - "das wird was"
    Quelle: Ubisoft

    For Honor: Die Schlachtplatte in der Gamescom-Vorschau - "das wird was"

    Bereits einen Tag bevor die Messetore öffnen, durften wir auf einem Pre-Gamescom-Event von Ubisoft das Actionspiel For Honor für gute eineinhalb Stunden im Multiplayer-Modus Dominion anzocken. Der Titel, bei dem Wikinger, Ritter und Samurai gegeneinander antreten, machte dabei einen so hervorragenden Eindruck, dass wir am liebsten noch länger gespielt hätten.

    Zu Beginn der Veranstaltung stellten uns die For Honor-Entwickler verschiedene Modi vor, die bisher noch nicht bekannt waren. So ist es etwa möglich, seine Lieblingskrieger selbst umzugestalten, damit sich nicht immer dieselben Hünen auf dem Schlachtfeld gegenüber stehen. Dafür darf man aus einer Vielzahl an Brustplatten, Schulterstücken und Helmen wählen und diese sowie auch die Kleider mit bestimmten Mustern verzieren. Außerdem sammelt man in den Schlachten automatisch Loot, den man auf die eigene Spielweise hin abstimmen soll. Zockt man beispielsweise gerne mit der Assassinenklasse, möchte aber lieber besser blocken können, rüstet man eine Waffe aus, die diesen Wert erhöht. Allerdings wird diese Waffe auch zu Lasten der Beweglichkeit eures Kämpfers gehen und könnte so die Klasse einem Trumpf berauben. Allerdings ist es auch möglich, zwei gesammelte Waffen miteinander zu verbinden und so dafür zu sorgen, dass alle Werte ein wenig ansteigen. Diese Methode braucht natürlich vernünftiges Balancing, aber da dies - wie wir ein paar Minuten später auf dem Schlachtfeld merken - bei den Kämpfen schon super funktioniert, vertrauen wir den Entwicklern vorerst, dass auch dieses System immer fordernd, fair und motivierend bleibt.

    05:48
    For Honor: Anspiel-Fazit mit Gameplay von der Gamescom
    Spielecover zu For Honor
    For Honor

    Taktisches Schnetzeln

    Danach erklärt man uns noch die verschiedenen Mehrspieler-Modi von For Honor. So wird es mit Skirmish eine Art klassisches Team-Deathmatch geben, bei dem zwei Viererteams gegeneinander antreten und auch einige KI-Soldaten auf der Map kämpfen. Bei Elimination hingegen treten in drei Runden alle gegeneinander an - das Ziel ist es schlichtweg der letzte Überlebende zu sein. Zudem wird es den selbsterklärenden Duell-Modus geben, bei dem sich zwei Spieler im (wer hätte es gedacht) Duell auf Leben und Tod gegenüberstehen. Wir hingegen dürfen uns nun in den Dominion-Modus stürzen. Hier treten zwei Viererteams gegeneinander an, um drei Punkte auf der Karte einzunehmen. Je länger man eine Zone hält, desto mehr Punkte gibt es. Wer 1000 Punkte einsackt, gewinnt die Runde. Innovativ ist der Modus auf dem Papier sicherlich nicht, doch das Gameplay von For Honor ist so herrlich frisch, dass das gar nicht auffällt.

    For Honor auf der Gamescom 2016: Neue Impressionen (5) For Honor auf der Gamescom 2016: Neue Impressionen (5) Quelle: Ubisoft Wir beginnen unsere Metzelei mit der Raider-Klasse der Wikinger. Unser bärtiger Unhold mit dem grimmigen Blick ist bärenstark, kann einiges einstecken und besitzt mit seiner Axt eine enorme Reichweite. Allerdings ist der Kollege auch nicht sonderlich beweglich und besitzt nur eine niedrige Ausdauer. Button-Mashing wie in Dynasty Warriors kann man aber ohnehin vergessen. Nur wer geschickt blockt und auf die Ausrichtung des Gegners achtet, hat eine Chance. Der erste Feind, der uns aus dem gegnerischen Viererteam entgegentritt ist ein gut gepanzerter Ritter. Per gedrückter L2-Taste des PS4-Controllers gehen wir in Kampfstellung und achten auf die Bewegungen des Ritters. Dieser versucht immer wieder zur Attacke überzugehen, vergisst dabei aber seine Angriffe zu variieren. Wir fangen die wilden Schläge ab, warten bis dessen Ausdauer etwas sinkt und durchbrechen anschließend im richtigen Moment seine Verteidigung. Mit der R1-Taste führen wir schnell drei flinke Attacken aus. Der Ritter taumelt. Das Spielchen wiederholen wir, holen beim nächsten Mal jedoch zu einem schweren Angriff mit der R2-Taste aus und bringen den Gegner auf die Knie. Im richtigen Moment lösen wir per Viereck einen Finisher aus, und der Kopf des Ritters kullert über den Boden. So kann es doch weitergehen.

    For Honor: Die Fraktionen
    For-Honor-Fraktionen-01-pc-games

    Mit zunehmender Spielzeit lernen wir immer neue Kniffe und können uns schließlich auf die verschiedenen Attacken der unterschiedlichen Heldenklassen einstellen. Auch die anfangs ungewohnte Steuerung geht immer mehr in Fleisch und Blut über, und uns gelingen tolle Angriffsserien. Den gleichen Lernprozess hat aber auch das gegnerische Team, und die Kämpfe werden immer härter, immer aufregender, immer motivierender. Jedes Mal wenn wir auf den recht übersichtlichen Maps einem Feind gegenüberstehen, setzt das Adrenalin ein. Nur keinen Fehler machen, den Gegner genau beobachten, mit dem Rücken zur Wand ausrichten, damit wir nicht von hinten erdolcht werden, während wir uns auf den Kontrahenten vor uns konzentrieren. Ob wir nun siegreich sind oder selbst zu Boden gehen - For Honor macht einfach eine Mordslaune. Hat man die Steuerung verinnerlicht und eine Klasse gefunden, mit der man sich wohl fühlt, sind Skill, Konzentration und Übersicht gefragt.

    For Honor auf der Gamescom 2016: Neue Impressionen (8) For Honor auf der Gamescom 2016: Neue Impressionen (8) Quelle: Ubisoft Auch das Teamwork spielt mit fortlaufender Spielzeit eine immer größere Rolle. Wer als einsamer Wolf in die Schlacht zieht, wird schon bald von drei Gegnern auf einmal abgemurkst. Nur wer sich abspricht und gegenseitig hilft, hat Siegchancen. Die Klassen selbst sind so gut ausbalanciert, dass jeder jeden besiegen kann. Wer in Unterzahl gerät, hat aber so gut wie immer das Nachsehen. Hier müssen wir dann auch mal einen Kritikpunkt anbringen: Bislang ist der Zielwechsel per schnellem Doppeldruck auf L2 nämlich ein wenig langsam und ungenau. Bis man den zweiten, heranstürmenden Gegner anvisieren kann, hat man meist schon einen Schlag abbekommen. Für besseren Spielfluss wäre eine Überarbeitung wünschenswert.

    For Honor auf der Gamescom 2016: Neue Impressionen (9) For Honor auf der Gamescom 2016: Neue Impressionen (9) Quelle: Ubisoft Die drei von uns gespielten Maps Citadel Gate, Overwatch und River Fort passen übrigens alle in die Kategorie "Klein aber fein". Die einzunehmenden Punkte liegen nicht allzu weit auseinander. Meist befindet sich in der Mitte ein Punkt auf einem großen Platz, wo die größte Action tobt. Die anderen beiden Punkten liegen jeweils ein wenig abseits. Die Größe der Maps sorgt aber dafür, dass man nie ziellos umherirrt, sondern immer Anschluss an die tobende Schlacht findet. Außerdem treffen so die gegnerischen Helden auch immer wieder aufeinander und müssen sich nicht erst suchen. Die eingenommenen Punkte wechseln durch die Unberechenbarkeit der Duelle zudem immer wieder hin und her. Selbst wenn man bereits mit 900 zu 500 führt, kann der Ausgang der Schlacht noch kippen.

    Trotz des taktischen Kämpfens ist das Spieltempo von For Honor im Mehrspielermodus recht hoch. Gerade noch hat man einen Gegner gefällt, um Punkt B zu sichern, da muss man auch schon wieder losspurten, weil einer vom gegnerischen Team gerade in unserem Rücken Punkt C eingenommen hat. Ein motivierendes Hin und Her mit stets fordernden Keilereien.

    Technisch macht der Titel von Ubisoft ebenfalls einen starken Eindruck. Sowohl die PS4- als auch die PC-Version liefen absolut flüssig ohne erkennbare Framedrops, und die Optik ist gestochen scharf. Wenn man bedenkt, dass neben den acht Spielern auch noch KI-Soldaten aufeinander eindreschen, im Hintergrund Katapulte abgefeuert werden und teilweise Pfeile vom Himmel regnen, ist das durchaus beeindruckend.

    10:18
    For Honor: Gameplay-Video - 10 Minuten Wikinger-Action
    Spielecover zu For Honor
    For Honor
    • Es gibt 16 Kommentare zum Artikel

      • Von Wamboland Erfahrener Benutzer
        Zitat von Spassbremse
        Nein, einen "Technical Test"-Key, wie ich schon sagte. :-D
        Wollte ich doch wohl auch meinen. ^^

        Mich würde halt die Kampagne mal interessieren - die haben auf jeden Fall noch Arbeit vor sich, das Ding trug seinen Namen zu Recht 
        Aber insgesamt ein durchaus interessanter Titel, der durchaus Potential hat.
      • Von Scholdarr Erfahrener Benutzer
        Ein wenig seltsam, dass in der Version, die die PCGH gezockt hat kurz vor der Gamescom, die M/T-Steuerung nicht implementiert/wählbar war. Im Technical Test hingegen war das problemlos möglich...

        Ich freue mich auf das Spiel. 
      • Von Spassbremse Erfahrener Benutzer
        Zitat von Rabowke
        Spassbremse hat sich mit LordCrash vereinigt und einen BETA Key abgestaubt ... :-|

        ;-(
        Nein, einen "Technical Test"-Key, wie ich schon sagte. 
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For Honor: Die Schlachtplatte in der Gamescom-Vorschau - "das wird was"
Bereits einen Tag bevor die Messetore öffnen, durften wir auf einem Pre-Gamescom-Event von Ubisoft das Actionspiel For Honor für gute eineinhalb Stunden im Multiplayer-Modus Dominion anzocken. Der Titel, bei dem Wikinger, Ritter und Samurai gegeneinander antreten, machte dabei einen so hervorragenden Eindruck, dass wir am liebsten noch länger gespielt hätten.
http://www.pcgames.de/gamescom-Event-238739/Specials/Gamescom-Vorschau-1204831/
17.08.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/08/For-Honor-Gamescom-2016-9--gamezone_b2teaser_169.jpg
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