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  • Fröhlichs Top 7: Xbox, Rösler, Campingstühle - sieben drängende Gamescom-Fragen

    Nach der Gamescom ist vor der Gamescom: Schon jetzt starten die Vorbereitungen für die Show im nächsten Jahr, die vom 13. bis zum 17. August 2014 stattfinden wird. Zwar wurden in diesem Jahr etliche offene Punkte geklärt (zum Beispiel der PS4-Termin), aber längst nicht alle Fragen sind beantwortet - Petra Fröhlich zieht ihre ganz eigene Gamescom-Bilanz.

    Petra Fröhlich hat die Gamescom überstanden. Petra Fröhlich hat die Gamescom überstanden. Die meisten Aussteller, die meiste Fläche, die meisten Besucher: Die Gamescom 2013 geht als Gamescom der Rekorde in die Geschichtsbücher ein. Auch wenn nicht alles rund lief: Die Veranstalter zeigen sich lernfähig und haben auch in diesem Jahr kleine und große Verbesserungen umgesetzt, die viele Aussteller, Besucher und wir von PC Games angeregt hatten (nachzulesen zum Beispiel in diesem Artikel von 2011). Hier sieben Fragen, die uns und manchen Leser auch nach dem Ende der Gamescom noch beschäftigen.

    1. Gibt es nie wieder Tickets an der Tageskasse?
    "Wer für Sonntag kein Ticket hat, braucht gar nicht anzureisen" – eindeutiger kann man es als Veranstalter nicht mehr formulieren. Der Kartenvorverkauf via gamescom.de und Saturn-Märkten lief dermaßen erfolgreich, dass sich Justin Bieber, U2 und Robbie Williams bereits um ihre Rekorde sorgten. Viele Gamescom-Besucher, die von weither angereist waren und vor Ort ein Ticket kaufen wollten, gingen leer aus: Gerade am Donnerstag spielten sich vor den Tageskassen herzerweichende Szenen ab. Prognose: Im nächsten Jahr wird es noch weit früher zu Ausverkäufen kommen, Tageskassen wird es nur noch zu Deko-Zwecken geben.

    2. Wo kommen plötzlich all die Camper her?
    Erfahrene Messebesucher lernen dazu: Wer vier, fünf, sechs Stunden warten muss, ehe er Assassin's Creed 4 oder Battlefield 4 spielen kann, nimmt sich besser eine bequeme Sitzgelegenheit und Lesestoff mit. Besonders angesagt in diesem Jahr: Camping-Stühle und Klapphocker – zum Beispiel diese hier.

    3. Was um Himmelswillen ist ein "Gamer der ersten Stunde"?
    Mit Dr. Philipp Rösler war diesmal der prominenteste aller bisherigen Eröffnungsfeier-Redner am Start. Wirtschaftsminister, Vizekanzler, Partei-Chef, Doktortitel und gleichzeitig Regierungsmitglied - mehr geht fast nicht. Das schmeichelt den Veranstaltern und adelt jede Zeremonie, zeigt aber auch: Es herrscht Wahlkampf im Land. Mit schwarzer Limousine und Polizei-Eskorte kam Rösler vorgefahren, um sich anschließend beim Rundgang über Need for Speed Rivals und Watch Dogs aufklären zu lassen. Wie schon bei der Politiker-LAN im Bundestag bezeichnete sich der Minister als "Gamer der ersten Stunde" – das klingt nach 70er-Jahre, Telespiele, Atari. Zumindest das einschlägige Vokabular (Pong, CPC, C64, Thermodrucker) hat Rösler drauf. Und heute? Spielt er am liebsten Tower-Defense-Spiele auf dem Tablet. Wir tippen auf "irgendwas mit Zombies".

    4. Wann kommt sie denn nun, die Xbox One?
    Bei der E3 im Juni hatte Microsoft in Sachen Pressekonferenzen vorgelegt – mit konkreten Features, konkreten Spielen und vor allem einem konkreten Preis. Die Steilvorlagen hatte Sony genutzt, um die Xbox One wenige Stunden später auszukontern. Das sollte sich nicht wiederholen. Während für die PlayStation 4 mit dem 29. November ein konkretes Europa-Datum für den Verkaufsstart bekannt gegeben wurde, hüllte sich Microsoft in Schweigen und beließ es beim schon zuvor kolportierten "November 2013". Wir haben uns umgehört, bei Spieleherstellern, bei Händlern, bei Microsoft selbst: Ein genaueres Datum war nicht zu erhalten. Wir wagen trotzdem einen Tipp: 5. November, parallel mit Call of Duty: Ghosts.

    5. Warum gibt's hier eigentlich nix zu sehen?
    "Die haben allein für ihre IMAX-Leinwand mehr Kohle rausgehauen als wir für unseren kompletten Stand" – so kommentierte mancher Aussteller die Aufbauten von Activision. Auf einer riesigen Leinwand lief unter anderem der spektakuläre Trailer zu Call of Duty: Ghosts. Waren Explosionen und Flammen im Bild, schossen links und rechts leibhaftige Feuersäulen in die Höhe, die ordentlich Wärme abstrahlten. Kennt man ja sonst nur von Rammstein. Gleich nebenan hatte Konami kleine schwarze Särge mit integriertem Monitor gezimmert: Darin lagen rücklings mutige Spieler, die lässig ihre Beine aus der Kiste herausbaumeln ließen und ein Castlevania-Spiel zockten. Derlei Originalität war aber die Ausnahme: Zwar nahmen etwa die Messestände von Activison und Electronic Arts jeweils rund die Hälfte einer Halle in Beschlag und waren in diesem Jahr offener gestaltet. Doch bedingt durch die Jugendschutzauflagen sind die meisten Spielstationen und Bildschirme von außen nicht einsehbar – dies führt zu mehrstöckigen Sperrholzwänden, die lediglich mit Spieleartworks tapeziert sind. Drum herum wickelt sich die Warteschlange. Nicht immer schön, aber gnadenlos zweckmäßig.

    6. Fast-Pässe – warum nicht gleich so?
    Man kennt's aus dem Freizeitpark des Vertrauens: Statt viele Stunden sinnlos in Warteschlangen zuzubringen, löst man einen sogenannten Fastpass. Dort ist genau aufgedruckt, wann man sich vor der Achterbahn einzufinden hat. Die Publisher haben das Fast-Pass-System in diesem Jahr deutlich ausgebaut: durch Gewinnspiele im Vorfeld oder direkt auf der Messe. Eigene Fastpass-Zugänge sorgten dafür, dass man spätestens nach 20-30 Minuten Zugang erhielt. Zwar dienen derlei Aktionen natürlich auch zur Generierung von Daten zu Marketing-, pardon: Informationszwecken, aber zumindest für die glücklichen Gewinner ist das System ein Segen. Mehr davon!

    7. Wo soll das alles enden?
    340.000 Besucher strömten an den fünf Tagen aufs Gelände – Hallen, Flure, Messestände waren durchweg pickepackevoll. Von einem "Familientag" konnte am Sonntag kaum noch die Rede sein – wie schon in den Vorjahren waren die kleinsten Besucher die größten Verlierer. Wurde im Vorfeld die 300.000er-Marke noch als "wäre schön" ausgegeben, liegt die endgültige Besucherzahl über allen Erwartungen. Klar ist aber auch: Mit gleich zwei brandneuen Spielkonsolen bildete 2013 eine Ausnahmesituation, die wiederum für einen Ausnahmezustand sorgte. 2014 könnte das Interesse womöglich etwas geringer sein. Nichtsdestoweniger: Die Verantwortlichen werden sich Gedanken machen müssen, wie die Gamescom überhaupt noch wachsen kann, will man Kosten, Sicherheit und Aufenthaltsqualität im Griff haben.

    Eure Meinung: Wie lautet euer Fazit zur diesjährigen Gamescom? Was wünscht ihr euch für die Gamescom 2014?

  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Datamind
    Mein Fazit zur Gamescom: Zuhause geblieben und meiner Meinung nach alles richtig gemacht  ich hasse Drängelei und…
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von Datamind
        Mein Fazit zur Gamescom: Zuhause geblieben und meiner Meinung nach alles richtig gemacht  ich hasse Drängelei und überfüllte Veranstaltungen und bevor mein Blutdruck wieder ins unermessliche steigt, besser zu Hause bleiben und stressfrei alles aus der ferne betrachten.

        PS: Dem Rösler hättet ihr mal besser Spiele präsentiert, wo er mit erneuerbaren Energien und anderen Stromerzeugern seine Defizite aufarbeiten kann *g*
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Fröhlichs Top 7: Xbox, Rösler, Campingstühle - sieben drängende Gamescom-Fragen
Nach der Gamescom ist vor der Gamescom: Schon jetzt starten die Vorbereitungen für die Show im nächsten Jahr, die vom 13. bis zum 17. August 2014 stattfinden wird. Zwar wurden in diesem Jahr etliche offene Punkte geklärt (zum Beispiel der PS4-Termin), aber längst nicht alle Fragen sind beantwortet - Petra Fröhlich zieht ihre ganz eigene Gamescom-Bilanz.
http://www.pcgames.de/gamescom-Event-238739/Specials/Froehlichs-Top-7-Gamescom-vorbei-doch-diese-sieben-Fragen-bleiben-offen-1085465/
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