[Quelle: Siehe Bildergalerie]
Update 4: Ein Youtube-Video aus der RTL-Sendung Punkt 6 vom 19. August 2011 zeigt erneut Versuche des Senders, sich den Themen Gamescom und Gamer anzunehmen. Die verantwortlichen Redakteure kamen auf eine diskussionswürdige Idee. Zwei junge Frauen (jeweils Anfang 20) sollten auf der Messe herausfinden, ob der "typische" Gamer ein Date mit den Damen einer Testsession an einer Spielstation vorziehen würde. Wie das ausgeht, schaut ihr euch im Video am Ende dieser Meldung an. Es befindet sich oberhalb der mutmaßlichen Anonymous-Ankündigung zur "Operation RTL".
Update 3: Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) wird keine Ermittlungen gegen RTL wegen dem RTL Explosiv-Beitrag über die Gamescom 2011 aufnehmen. Der Beitrag verstoße nicht gegen den Rundfunkstaatsvertrag. Er sei durch seine unverblümte Tendenz sicherlich ärgerlich, aber keinesfalls rechtswidrig, begründet NLM-Direktor Andreas Fischer die Entscheidung. "In einer freiheitlichen Medienordnung können und müssen derartige Berichte toleriert werden." Fischer hoffe, dass die Gamer-Szene, die selbst für Freiheitsrechte einstünde, dies am Ende akzeptieren kann. Vertreter der NLM haben aber Verständnis für die Empörung. Die Entschuldigung des Senders sei hier richtig und notwendig gewesen. Das Statement der NLM zum RTL Explosiv-Beitrag gibt es auf Meedia.de.
Update 2: User, die sich zum Webkollektiv Anonymous zugehörig fühlen, haben ein Video gepostet, in dem sie zum RTL-Boykott aufrufen. Das Video findet ihr unterhalb dieser Meldung. Unterdessen will die Niedersächsische Landesmedienanstalt den RTL-Beitrag prüfen. Über die Beschwerdeseite www.programmbeschwerde.de sind mehrere Tausend Beschwerden eingangen.
Update 1: RTL-Redakteur Tim Kickbusch, der für den besagten Beitrag offensichtlich verantwortlich zeichnet, hat sich auf seiner Facebook-Seite entschuldigt. Kickbusch zeigt sich überrascht, dass der Beitrag so ernst genommen wurde.
User hätten ihm mehrere Hundert Mails geschrieben und ihm damit deutlich gezeigt, dass er die Wirkung seines Beitrags zur Gamescom falsch eingeschätzt habe. Der Beitrag sollte einer Aussage nach eigentlich lustig werden. "Das ist mir gründlich misslungen. Ich wollte niemanden beleidigen oder verletzen. Dass das dennoch jetzt geschehen ist, tue mir sehr leid. Die anschließende Diskussion auf meiner privaten Facebook-Seite über den Beitrag und die Reaktionen darauf war hitzig. Meine Äußerungen dort waren unüberlegt. Auch dafür möchte ich mich entschuldigen."
Tim Kickbuschs Reaktion auf den RTL-Beitrag findet ihr auf Facebook. Vorher hatte er bereits geschrieben, dass er überrascht wäre, dass die Spieler nicht mehr Humor zeigen würden. RTL hat sich mittlerweile ebenfalls zu dem Fall geäußert: Auf der offiziellen Homepage gaben die RTL-Macher folgendes Statement ab: "Die Verallgemeinerung und Überzeichnung des Beitrags zur Gamescom in der Sendung "Explosiv" vom Freitag, 19.08.2011, war ein Fehler. Wenn wir Gefühle verletzt haben sollten, entschuldigen wir uns ausdrücklich dafür."
Originalmeldung: Mitglieder des Facebook-Teams der Gamescom haben sich am Donnerstag mit mehreren Statements zu einem TV-Bericht des Privatsenders RTL geäußert. Auch von offizieller Seite bescheinigt man dem TV-Beitrag, der während der Gamescom 2011 im Boulevard-Magazin RTL Explosiv lief, Grenzwertigkeit und Beleidigungspotenzial. "Wir prüfen, ob dabei medienrechtlich Grenzen übertreten wurden", heißt es in dem ersten von mehreren Statements. Man fordert die Nutzer auf, sich zudem mit RTL in Verbindung zu setzen und konstruktiv Kritik zu üben.
Allerdings mahnen die Gamescom-Macher auch zur Besonnenheit. Es bringe "bei aller Emotionalität" nichts, unsachlich zu werden. Man solle RTL lieber das Gegenteil von dem Bild beweisen, das der Sender in dem TV-Beitrag von den Gamescom-Nutzern zeichnet. Auf der Webseite www.programmbeschwerde.de seien zudem 7.000 Beschwerden eingegangen - eine Prüfung sei eingeleitet worden. Die Webseite wird von der saarländischen Medienanstalt betrieben. "Damit ist eure Kritik auf jeden Fall schon mal gehört worden", heißt es abschließend.
Der Beitrag, der derzeit die Gemüter erhitzt, wurde vergangene Woche im Rahmen der Gamescom ausgestrahlt. Darin wurden die Besucher der Gamescom 2011 mit Außerirdischen verglichen. Dabei wurden die Messe-Besucher als verschrobene, unhygienische "Computerfreaks" bezeichnet. Für besonderen Unmut sorgte ein Interview mit einer Messe-Hostess, welche die Spieler in verschiedene Gruppen einteilte und sich nach Meinung vieler Kommentatoren dabei eher unreflektiert verhalten hat. Zu den Facebook-Statements der Gamescom-Geschäftsleitung geht es über den Link.

a) Asozialer Gamer?
b) Schwanzgesteuert?
Gemäss RTL ist der schwanzgesteuerte Mann im sozialen Gefüge der Menschheit weiter oben anzusetzen als der potentiell asoziale Gamer. Das lässt sich natürlich dadurch erklären, dass RTL an letzterem Geld verdienen kann (sex sells), während sie für den Gamer nix zu bieten haben...
Eigentlich schon!
Gibts von Cobra11 und anderen Bullshit ein PC Game?
a) Asozialer Gamer?
b) Schwanzgesteuert?
Gemäss RTL ist der schwanzgesteuerte Mann im sozialen Gefüge der Menschheit weiter oben anzusetzen als der potentiell asoziale Gamer. Das lässt sich natürlich dadurch erklären, dass RTL an letzterem Geld verdienen kann (sex sells), während sie für den Gamer nix zu bieten haben...