Spec Ops: The Line im Test - Atmosphärischer Wüstentrip mit starker Story - Ab jetzt im Handel

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Im Test zu Spec Ops: The Line stellten wir schnell fest, dass hinter der Yager-Produktion mehr steckt als typisch-stumpfes Militärgeballer. Der Third-Person-Shooter hebt sich mit einer guten Handlung und dichter Atmosphäre von dem Einheitsbrei ab. Aber reicht das für einen Hit?

Spec Ops: The Line im Test für PC - Zwar wirkt der Third-Person-Shooter vom Berliner Entwicklerstudio Yager zunächst wie ein stumpfer Militärshooter, doch während unseres Tests stellt sich heraus, dass hinter Spec Ops: The Line deutlich mehr steckt. Das Actionspiel liefert keine Story über Terroristen und das US-Militär wird nicht als unbezwingbarer Heilsbringer gefeiert - vom patriotischen Gehabe fehlt in Spec Ops: The Line jede Spur. Für die Story von Spec Ops: The Line hat sich Yager von Joseph Conrads berühmter Erzählung "Herz der Finsternis" inspirieren lassen - die diente bereits als Grundlage für den Kino-Blockbuster Apocalypse Now. Spec Ops: The Line präsentiert sich als grundsolider Third-Person-Shooter, der sich mit guter Handlung und dichter Atmosphäre von dem Einheitsbrei abhebt.

Was uns an Spec Ops: The Line besonders gut gefallen hat - und was weniger -, das lest ihr auf dieser und der nachfolgenden Seite unseres Tests. Hinweis: Zwar waren unsere Testexemplare zu Spec Ops: The Line für den Multiplayer-Modus geeignet, allerdings konnten wir vor der Veröffentlichung noch keine Mitspieler finden. Daher werfen wir in den nächsten Tagen noch einmal einen gesonderten Blick auf den Multiplayer-Modus von Spec Ops: The Line, wenn das Spiel im Handel erhältlich ist. Weiterer Hinweis: Yager hat die Kampagne von Spec Ops: The Line ausschließlich für Einzelspieler entwickelt. Die Entwickler und Publisher 2k Games haben jedoch angekündigt, den Modus nach Release um kostenlose Koop-Szenarien zu erweitern. Wann der DLC erscheint, ist bisher nicht bekannt. Sobald ein Termin feststeht, erfahrt ihr das selbstverständlich hier auf pcgames.de.

Spec Ops: The Line - Das hat uns gefallen

Technisch in Ordnung

Die PC-Fassung hinterlässt einen guten Eindruck. Der Steuerung merkt man zwar an, dass sie in erster Linie für Gamepads konzipiert wurde (mehrfach belegte Tasten, ungewohnte Sprint-Mechanik), doch nach ein paar Spielminuten geht auch die Maus-Tastatur-Bedienung völlig in Ordnung. Dank schärferer Texturen und feinerer Lichteffekte sieht die PC-Umsetzung schicker aus als die Konsolenfassungen, zudem lief unser Testmuster jederzeit flüssig. The Line bietet zwar keinen DX11-Support und auch die Grafikeinstellungen sind eher spärlich, doch hässlich ist da Spiel deswegen noch lange nicht: Yagers Grafiker kitzeln schicke Panoramen, schöne Lichteffekte und detailverliebte Levels aus der Unreal Engine 3 heraus. Da verzeiht man auch gern, dass manche Texturen matschig und einige Explosionseffekte recht unfertig wirken.

Gute, ernste Story

Spec Ops: The Line Quelle: 2K Games Spec Ops: The Line handelt von drei US-Soldaten, angeführt von dem spielbaren "Helden" Captain Walker. Spec Ops: The Line handelt von drei US-Soldaten, angeführt von dem spielbaren "Helden" Captain Walker. Das Delta-Force-Team hat einen ungewöhnlichen Auftrag: Es soll die Ruinen von Dubai auf Lebenszeichen untersuchen, nachdem die Wüstenmetropole sechs Monate zuvor in einem gigantischen Sandsturm untergegangen ist. Was die drei Männer dort vorfinden, übersteigt jedoch ihre moralischen Grenzen: Die Stadtruine wird von einer Militärverwaltung regiert, Zivilisten wie Soldaten werden hingerichtet, es gibt zahllose Opfer. Das Trio bemüht sich die Lage aufzuklären, gerät aber unter heftigen Beschuss - und zwar nicht etwa von arabischen Terroristen oder dergleichen, sondern von US-Soldaten. Damit hebelt Yager gekonnt das übliche Feindbild-Klischee vieler Actionspiele aus und sorgt immer wieder dafür, dass man die Menschen, die man da beschießt, auch als solche wahrnimmt.

Menschen sterben in The Line, auch Zivilisten geraten ins Schussfeld - hier spart Yager nicht mit schockierenden Szenen, in denen selbst Frauen und Kinder zu Tode kommen. Diese Bilder sind nur schwer verdaulich und verfehlen ihre Wirkung nicht: Man fühlt sich nicht mehr wie ein Held, sondern wie ein Täter. Das ist auch den drei Protagonisten anzumerken: Im Verlauf der sechs- bis siebenstündigen Kampagne verändern sich die "Helden", sie werden kaltherzig, brutal - man erlebt mit, wie die Männer regelrecht an der Gewalt zerbrechen. Und so hinterlässt das Spiel einen bitteren Nachgeschmack - genau das haben Yagers Autoren auch beabsichtigt.

Atmosphärisches Setting

Die Wüstenruine von Dubai ist nicht nur grafisch schön in Szene gesetzt, sondern auch angenehm unverbraucht. Noch dazu hat Yager für genügend Abwechslung gesorgt und zaubert vielfältige Umgebungen auf den Monitor. Zwar bleibt hier auch viel Potenzial ungenutzt, doch in der Summe ist die gespenstische Dubai-Kulisse ein klares Highlight des Spiels.

Grundsolider Shooter

Auch wenn The Line praktisch null frische Ideen hat, geht der spielerische Kern in Ordnung. Quelle: 2K Games Auch wenn The Line praktisch null frische Ideen hat, geht der spielerische Kern in Ordnung. Auch wenn The Line praktisch null frische Ideen hat, geht der spielerische Kern in Ordnung: Man schießt, geht in Deckung, sammelt Waffen auf, wehrt die Gegnermassen ab - das alles ist altbewährt, schon zigfach dagewesen. Genau das könnte man wohl aber über die meisten Shooter heutzutage sagen. Der Kritikpunkt "Ideenarmut" findet sich natürlich nicht grundlos in unserer Contra-Liste (nächste Seite). Doch fehlende Innovationen hin oder her, man sollte dem Spiel auch nicht seine Qualitäten absprechen: Spec Ops: The Line ist ein grundsolider Deckungsshooter, der Ballerspaß bringt - und das ist die Hauptsache.

Kleine Entscheidungen

Mehrmals im Spielverlauf gibt's Entscheidungsmomente, in denen man etwa zwischen dem Leben eines Zivilisten oder dem eines Informanten wählen muss. Diese Szenen haben zwar keinen Einfluss auf den Spielverlauf, gauckeln aber zumindest vor, dass man die Geschichte bis zu einem gewissen Grad lenken kann - für's einmalige Durchspielen genügt das schon als Illusion. Erst ganz am Ende kann der Spieler dann wirklich Einfluss ausüben und sich zwischen drei verschiedenen Endsequenzen entscheiden.

Guter Sound

Das Kampfgeschehen wird von abwechslungsreicher Rockmusik untermalt - die ist mal leise und beklemmend, mal laut und treibend. Quelle: 2K Games Das Kampfgeschehen wird von abwechslungsreicher Rockmusik untermalt - die ist mal leise und beklemmend, mal laut und treibend. Das Kampfgeschehen wird von abwechslungsreicher Rockmusik untermalt - die ist mal leise und beklemmend, mal laut und treibend, passt aber in der Regel gut zum Spielgeschehen. Yager verwendet hin und wieder auch lizenzierte Songs, um den Kämpfen eine besonders schaurig-zynische Note zu verleihen. Die deutsche Sprachausgabe gibt dagegen weniger Grund zur Freude: Die Sprecher tragen ihre Texte recht abgelesen vor - da hatten wir von einem Spiel, das in Deutschland entwickelt wurde, schon etwas mehr erwartet. Immerhin: Dank Steam lässt sich jederzeit auch die englische Fassung herunterladen. Und die klingt exzellent - wer also entsprechende Sprachkenntnisse besitzt, sollte den englischen Stimmen den Vorzug geben.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Spec Ops: The Line im Test - Das hat uns gefallen
  2. Seite 2 Spec Ops: The Line im Test - Das hat uns nicht gefallen + Wertung
    • Kommentare (46)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Crysisheld Mitglied
        Zitat von RoTTeN1234
        Das tut mir wirklich ausgesprochen leid.

        Ich sehe allerdings keinerlei Zusammenhang zwischen einer realen Kriegssituation und einem Spiel, das man soweit ich das gesehen habe als "hirnloses Ballern" mit übertriebener Gewaltdarstellung in manch einer Situation beschreiben kann. Ich habe das auch schon in einem anderen Thema mal gesagt: Ich denke es gibt momentan KEINEN Hersteller, der mit dem Thema Krieg sensibel und den Beteiligten angemessen umgeht.
        Die Dinge, die ich von Afghanistan Rückkehrern teiweise gehört habe, haben mit so einer Situation, wie im Spiel dargestellt nichts zu tun. Die meisten von diesen Heimkehrern haben nicht eine Kugel abgegeben und sind dennoch teils schwer traumatisiert, ob der Dinge, die sie teilweise gesehen haben. Dieses Spiel also als Vergleich oder Beispiel für so etwas herbeizuziehen, entzieht sich nicht nur meiner Logik, sondern finde ich schlichtweg scheisse.
        Die Meisten dieser Afghanistanleute, die ich kenne, spielen auch durchaus COD und BF oder sonstige Shooter, aber sie lassen Vergleiche und oder wie hier geschehen Bezeichnungen als "Antikriegsshooter" weg. Das Wort alleine stellt für mich ein Paradoxon dar. In diesem Thread wurde bereits erwähnt, was eigentlich Kriterien für solche Sachen sind und die sind hier für mich schlichtweg nicht gegeben. Hier werden am laufenden Band Leute umgenietet, wie in allen anderen Moorhuhnshootern auch. Dann kommt zwischendrin male eine moralisch fragwürdige Entscheidung, die aber keinerlei weitreichende Konsequenzen hat. Zumindest soweit ich das sehen kann, hat keiner der Protagonisten längere Zeit Probleme damit.
        Im Grunde gebe ich dir vollkommen Recht, ich kenne auch einen Hubschrauber Piloten der Bundeswehr und der ist jetzt zwar nicht traumatisiert aber wenn der so erzählt läuft es dir echt eiskalt den Rücken runter...

        zu deinem Statement muss ich aber sagen. Wir sollten mal nicht vergessen, dass Shooter wie Battlefield und COD Software sind die Unterhalten wollen. Vielleicht ist ein Computerspiel nicht die richtige Plattform um das Thema Krieg aufzuarbeiten. Einer der wenigen Shooter, die ich wirklich von der Thematik sehr realistisch und sehr gut fand war damals "Brothers in Arms Road to Hill 30". Dieser Shooter hat die Thematik WW2 wunderbar aufgegriffen, besonders bemerkenswert fand ich, dass die Entwickler die Landung am 6.Juni 1944 ausgeklammert haben. Zu viele Menschen sind dort sinnlos umgekommen und das brauch ich nicht unbedingt in einem Computerspiel nachspielen.

        Bei COD finde ich es schade, dass in jedem Teil der Modern Warfare Reihe immer so eine fragwürdige Szene wie beim aktuellen Teil die Autobombe in London benutzt wird um noch mehr Einheiten zu verkaufen.
      • Von Crysisheld Mitglied
        Zitat von RoTTeN1234
        Das tut mir wirklich ausgesprochen leid.

        Ich sehe allerdings keinerlei Zusammenhang zwischen einer realen Kriegssituation und einem Spiel, das man soweit ich das gesehen habe als "hirnloses Ballern" mit übertriebener Gewaltdarstellung in manch einer Situation beschreiben kann. Ich habe das auch schon in einem anderen Thema mal gesagt: Ich denke es gibt momentan KEINEN Hersteller, der mit dem Thema Krieg sensibel und den Beteiligten angemessen umgeht.
        Die Dinge, die ich von Afghanistan Rückkehrern teiweise gehört habe, haben mit so einer Situation, wie im Spiel dargestellt nichts zu tun. Die meisten von diesen Heimkehrern haben nicht eine Kugel abgegeben und sind dennoch teils schwer traumatisiert, ob der Dinge, die sie teilweise gesehen haben. Dieses Spiel also als Vergleich oder Beispiel für so etwas herbeizuziehen, entzieht sich nicht nur meiner Logik, sondern finde ich schlichtweg scheisse.
        Die Meisten dieser Afghanistanleute, die ich kenne, spielen auch durchaus COD und BF oder sonstige Shooter, aber sie lassen Vergleiche und oder wie hier geschehen Bezeichnungen als "Antikriegsshooter" weg. Das Wort alleine stellt für mich ein Paradoxon dar. In diesem Thread wurde bereits erwähnt, was eigentlich Kriterien für solche Sachen sind und die sind hier für mich schlichtweg nicht gegeben. Hier werden am laufenden Band Leute umgenietet, wie in allen anderen Moorhuhnshootern auch. Dann kommt zwischendrin male eine moralisch fragwürdige Entscheidung, die aber keinerlei weitreichende Konsequenzen hat. Zumindest soweit ich das sehen kann, hat keiner der Protagonisten längere Zeit Probleme damit.
        Im Grunde gebe ich dir vollkommen Recht, ich kenne auch einen Hubschrauber Piloten der Bundeswehr und der ist jetzt zwar nicht traumatisiert aber wenn der so erzählt läuft es dir echt eiskalt den Rücken runter...

        zu deinem Statement muss ich aber sagen. Wir sollten mal nicht vergessen, dass Shooter wie Battlefield und COD Software sind die Unterhalten wollen. Vielleicht ist ein Computerspiel nicht die richtige Plattform um das Thema Krieg aufzuarbeiten. Einer der wenigen Shooter, die ich wirklich von der Thematik sehr realistisch und sehr gut fand war damals "Brothers in Arms Road to Hill 30". Dieser Shooter hat die Thematik WW2 wunderbar aufgegriffen, besonders bemerkenswert fand ich, dass die Entwickler die Landung am 6.Juni 1944 ausgeklammert haben. Zu viele Menschen sind dort sinnlos umgekommen und das brauch ich nicht unbedingt in einem Computerspiel nachspielen.

        Bei COD finde ich es schade, dass in jedem Teil der Modern Warfare Reihe immer so eine fragwürdige Szene wie beim aktuellen Teil die Autobombe in London benutzt wird um noch mehr Einheiten zu verkaufen.
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von z3ro22
        @RoTTeN1234 Dann brauch man sich ja nicht wundern warum es Spiele wie COD gibt... LOW BRAINS GIBT ES WOHL VIELE...

        Ich finde es gut das es mal so ein Spiel wie Spec Ops gibt habe genug Leute verloren durch Afghanistan.


        Das tut mir wirklich ausgesprochen leid.

        Ich sehe allerdings keinerlei Zusammenhang zwischen einer realen Kriegssituation und einem Spiel, das man soweit ich das gesehen habe als "hirnloses Ballern" mit übertriebener Gewaltdarstellung in manch einer Situation beschreiben kann. Ich habe das auch schon in einem anderen Thema mal gesagt: Ich denke es gibt momentan KEINEN Hersteller, der mit dem Thema Krieg sensibel und den Beteiligten angemessen umgeht.
        Die Dinge, die ich von Afghanistan Rückkehrern teiweise gehört habe, haben mit so einer Situation, wie im Spiel dargestellt nichts zu tun. Die meisten von diesen Heimkehrern haben nicht eine Kugel abgegeben und sind dennoch teils schwer traumatisiert, ob der Dinge, die sie teilweise gesehen haben. Dieses Spiel also als Vergleich oder Beispiel für so etwas herbeizuziehen, entzieht sich nicht nur meiner Logik, sondern finde ich schlichtweg scheisse.
        Die Meisten dieser Afghanistanleute, die ich kenne, spielen auch durchaus COD und BF oder sonstige Shooter, aber sie lassen Vergleiche und oder wie hier geschehen Bezeichnungen als "Antikriegsshooter" weg. Das Wort alleine stellt für mich ein Paradoxon dar. In diesem Thread wurde bereits erwähnt, was eigentlich Kriterien für solche Sachen sind und die sind hier für mich schlichtweg nicht gegeben. Hier werden am laufenden Band Leute umgenietet, wie in allen anderen Moorhuhnshootern auch. Dann kommt zwischendrin male eine moralisch fragwürdige Entscheidung, die aber keinerlei weitreichende Konsequenzen hat. Zumindest soweit ich das sehen kann, hat keiner der Protagonisten längere Zeit Probleme damit.
      • Von SethWinterstein Mitglied
        Homefront als Anti-Kriegsspiel darzustellen ist ja mehr als optimistisch. Wohl kein Shooter ist so volksverhetzend wie der, ein Drecksspiel aller erster Güte.

        Probleme von Spec Ops sind wohl wirklich die teilweise Ideenlosigkeit, das Lineare, die kurze Spielzeit, fehlende weibliche Protagonisten (vor allem in der Hauptrolle) und die unverständlich martialische Werbung. Nur.. das problem haben die anderen Shooter auch fast alle.

        Und zum Absatz "schockierenden Szenen, in denen selbst Frauen und Kinder zu Tode kommen": Ach Gottchen, Frauen sterben? Kinder okay aber Frauen müssen besonders erwähnt werden?
      • Von dreamtide11 NPC
        Zitat von RoTTeN1234
        Ich zitiere mal einen meiner Lieblings YT Kommentatoren: "I like this game so far: mindless shooting and killing without too much story" :D

        Soviel dazu^^

        Ich glaube gerne, das dies oft ähnlich gesagt wird. IMO ist das aber nur Ausdruck für einen erschreckenden Grad an Abstumpfung, wo es den Schreibern nicht mal mehr möglich ist die emotionalen Unterschiede zwischen den moralischen Konfliktsituationen in Spec Op von der primitiven (und auch real existenten) Glorifizierungsrethorik der Standardshooter zu unterscheiden und sich alles nur aufs tumbe Ballern reduziert. Extremst bedenklich und macht mir echt ein flaues Gefühl....

        Die Darstellung von Spec Ops im PCG Artikel finde ich (ausnahmsweise :)) sehr treffend und ich denke, man kann durchaus eine Empfehlung für dieses Spiel geben. Ich finde es spielerisch relativ schwer, aber hab mich bisher nicht über den Kauf geärgert.... und das heisst verdammt was.
      • Von Crysisheld Mitglied
        Da kann ich dir und auch dem Test absolut nicht zustimmen. Ich vergleiche den Titel jetzt auch nicht mit COD. Aaaaber!

        Die Gewalt die dargestellt wird wirkt so künstlich aufgesetzt naja eigentlich ist dieser blöde Spruch am Anfang wo er den ersten die Birne zu Brei matscht "Wir sind doch eigentlich hier um Leute zu retten..." so Klischee und so aufgesetzt - ich hätte Kotzen können :-$ Auch das nächste Vietnam Klischee mit Feuergefechten und Rockmusik wird in der zweiten Mission gleich weiter aufgesetzt. Hmm mal überlegen, dann gibt es da so ein Eisentor, was sich seltsamerweise erst öffnet, wenn alle Gegner ausgeschaltet und das Script ausgelöst wurde. Die gesamte Spielmechanik erinnert mich an "Operation Raccoon City" nur, dass ORC besser umgesetzt wurde und nicht solche aufgesetzten Klischees braucht wie dieser Pseudo Antikriegs Shooter. Ne wenn man schon zeigen will wie schlimm Krieg ist, dann gibt es Spiele wie Homefront oder Shellshock Nam ´67 die nicht so aufgesetzte Pseudosprüche bringen sondern das Gefühl das Krieg eine verdammt üble Sache ist sehr ernst rüberbringen.

        Nee das Wüstensetting ist langweilig. Die Texturen zwar ok, aber dieses langweilige Wüstensetting und die kurze Spielzeit sind einfach nicht die 81% wert die von meinem "Lieblingsredakteur" vergeben wurden :-B
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