Neuauflage des fernöstlichen Hardcore-Strategiespiels.
Der Grafik-Engine von Shogun merkt man ihr Alter deutlich an.
Ein knappes Jahr hat das fernöstlich angehauchte Echtzeit-Taktikspiel Shogun: Total War schon auf dem Buckel. Die Warlord Edition soll das Hardcore-Strategiespiel mit frischen Einheiten, Gebäuden und zwei komplett neuen Einzelspieler-Kampagnen beleben. In den beiden Feldzügen führen Sie entweder die mongolischen Horden bei einer Invasion Japans in die Schlacht oder schlagen sich auf die Seite der Eindringlinge. Dabei spielen sich die gefürchteten Reiter von Dschinghis Khan erfrischend ungewohnt. Anders als die aus dem Hauptprogramm bekannten einheimischen Clans bewirtschaften und bebauen sie nicht das Land, sondern plündern gewonnene Gebiete. Ansonsten bleibt alles beim Alten, die an Shogun kritisierten Mängel (Stichwort: Steuerung, Übersicht) haben die Programmierer nicht ausgemerzt. Für den exzellenten Mehrspielermodus gibt es leider keine neuen Kampagnen. Wenn Sie auf historische Schlachten mit enormer strategischer Tiefe stehen, lohnt sich die Investition trotzdem.
