Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten im Test - So gut spielt sich das Adventure im DSA-Universum
Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten jetzt im Test bei PC Games: Statt Rollenspiel lockt diesmal ein Point&Click-Adventure in die DSA-Fantasywelt. Trotz etwas zähem Einstieg können die Knobelexperten von Daedalic Spieler in ihren Bann ziehen. Unser Test klärt, wie viel Spaß der Fantasy-Ausflug bereitet.
Das Schwarze Auge: Satinvas jetzt bei uns im Test! In ihrem neuen Spiel entführen euch die Adventure-Spezialisten von Daedalic Entertainment (Deponia, Harveys neue Augen) in das Spieluniversum Das Schwarze Auge. In Satinavs Ketten steht die wunderschöne Fantasy-Welt Aventurien am Abgrund und muss von euch – wie sollte es auch anders sein – natürlich gerettet werden. Dies gestaltet sich jedoch eher schwierig, wenn man wie eure Spielfigur Geron bei seinen Mitmenschen als Unglücksrabe verschrien ist. Als der Bursche noch ein kleines Kind war, wurde im Städtchen Andergast ein wahnsinniger Seher auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Während der Vollstreckung dieser martialischen Strafe zeigte der Seher publikumswirksam auf Geron und prophezeite, dass dieser einmal großes Unglück über Andergast und seine Bewohner bringen würde. Seitdem hat der Vogelfänger Geron einen schweren Stand in seiner Heimat und wird von allen mit Argwohn betrachtet – zumal er als Magiedilettant ganz ohne Hokuspokus, sondern lediglich mit Gedankenkraft einen schwachen Zauber wirken kann, um fragile Gegenstände zu zerbrechen. Als eine mysteriöse Krähenplage auftritt, die sogar Menschenopfer fordert, erhält Geron vom König den Auftrag, die Viecher loszuwerden. Doch der Plan schlägt fehl und sogar Gerons Ziehvater Gwinnling fällt den Vögeln zum Opfer. Kurz bevor er stirbt, kann er Geron noch berichten, dass er ein Mittel gegen die gefährlichen Vögel gefunden hat und offenbar der alte Seher hinter der Zauberei steckt. Auf der Suche nach dem Mittel trifft Geron zunächst auf die Fee Nuri, die fortan mit ihm gemeinsam durch die wunderschön gezeichnete und liebevoll animierte Spielwelt streift.
Die Reise führt durch abwechslungsreiche Locations wie das Blutzinnen-Gebirge mit einem Orklager, die Hafenstadt Enqui oder auch eine abgedrehte Feenwelt. Gemeinsam mit der kindlich-naiven Nuri spricht er nicht nur mit vielen skurrilen Figuren wie einem hutverliebten Kobold und einem Augenwesen, sondern sammelt und kombiniert auch genretypisch Gegenstände. Ab und zu müssen Sie auch Dinge mit dem Messer oder Ihrer Magie zerdeppern, um sie für Rätsel nutzen zu können. Apropos zerdeppern. Als Fee kann Nuri natürlich auch zaubern und bildet in Sachen Magie das Gegenstück zu Geron. Ebenso schnell wie Geron per Mausklick auf das Zaubersymbol etwa eine Flasche oder einen Krug zerbricht, setzt Nuri beispielsweise ein kaputtes Wagenrad per Magie wieder zusammen und ermöglicht so die Weiterfahrt mit einer Kutsche. Zwischenzeitlich kommt noch ein dritter Protagonist ins Spiel: ein sprechender Rabe, der nicht nur witzige Gespräche mit euch führt, sondern auch weit entfernte Gegenstände wie etwa Beeren von einem Berghang beschaffen kann.
Quelle: Daedalic
Viele Komfortfunktionen machen aus Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten ein angenehm zu spielendes Adventure, das lediglich etwas braucht, um in Fahrt zu kommen.
Präsentation und Bedienung des Adventures sind vorbildlich gelungen und bieten unter anderem eine Scrollfunktion des Inventars per Mausrad, wenn ihr den Mauszeiger über ein Objekt bewegt. So schaltet ihr komfortabel alle Gegenstände in eurem virtuellen Rucksack Stück für Stück durch und kombinieren sie dann per Mausklick, ohne bei einem Fehlversuch erneut ins Inventar wechseln und einen anderen Gegenstand aufnehmen zu müssen. Für diese Funktion werdet ihr an einigen Stellen dankbar sein, denn obwohl das Rätseldesign abwechslungsreich, gut gelungen und grundsätzlich fair ist, gibt es dennoch einige Ausreißer. So müsst ihr beispielsweise in der Feenwelt einen Speer verkleinern, um ihn als Pfeilersatz mit einem Bogen benutzen zu können. Der Hinweis darauf, dass man die Waffe hierfür einen (magischen) Wasserfall hinabschwimmen lassen muss, ist im Spiel so klein gehalten, dass er ebenso leicht übersehen wird wie das Formular zum Antrag auf eine Steuerermäßigung auf der Homepage des Finanzamtes.
An dieser Stelle oder auch beim Wundverband-Rätsel in der Hafenstadt Enqui wären kurze Hinweis-Cutscenes beim ersten Betreten der Szene oder eine Funktion, die stufenweise Hinweise gibt, hilfreich gewesen. Dass es in den Dialogen oft konträre Antworten zur Auswahl gibt, ist vorbildlich. Allerdings wirken sich diese lediglich auf den Dialog-, nicht aber auf den Spielverlauf aus – schade, denn das hätte den Charakteren noch mehr Tiefe und dem Spiel insgesamt noch mehr Komplexität verliehen.

Deutschland WAR ein wirklicher 2nd - hand Markt, solche Dienste wie Steam haben daran schon einiges bewirkt.
Auch ich kann nur sagen: ich verstehs nicht ! Optionales Steam (hat ja auch Vorteile - will ich gar nicht widersprechen) wäre perfekt. So hätte jeder was davon.
Einloggen mit dem Laptop in der Bahn: problemlos...kurz rein und offline weiterzocken
Einloggen egal wo in Dtl: problemlos - kurz rein und offline weiterzocken (selbst mit 56k Modem)
2nd hand vs. Steamdeals: Ich bevorzige neue Spiele für 3 Euro gegenüber gebrauchten für 10 Euro... man kann nicht alles haben, aber Dtl ist eh kein wirklicher 2ndhand-Markt
Zusatzsoftware: Wieviel sinnlose Software hat wohl jeder auf deinen Rechner, Windows allein installiert 10 unnötige Dienste bei Installation etc....
Ich verstehs wirkllich nicht^^
Sollers anders formulieren: Die Engstirnigkeit wegen eines problemlosen Online-Portals auf ein gutes Spiel zu verzichten kennt keine Grenzen?
Imho glaub ich das hier einige Piratenwähler mittlerweile im Forum rumtrollen...
Nichts sagende, nicht zur Sache beitragende Ein-Satz-Kommentare sind noch viel outer als out.