E3-Überraschungen: Die schrägsten, witzigsten und schockierendsten Momente der Spielemesse

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Die E3 ist doch immer wieder für überraschende Momente gut. Da laufen minutiös geplante Spiele-Präsentationen plötzlich aus Ruder, bringen vermeintlich spektakuläre Enthüllungen viele Fan-Träume zum Platzen oder verblüffen herrlich alberne Show-Einlagen das Publikum. Die denkwürdigsten E3-Augenblicke aus den vergangenen zehn Jahren lassen wir heute noch einmal Revue passieren.

Viele Gamer verbinden mit der Electronic Entertainment Expo (kurz: E3) die schönste Zeit des Jahres. Denn auf keiner anderen Branchenmesse geben sich mehr Publisher die Klinke in die Hand und präsentieren derart viele kommende Spiele-Perlen der Weltöffentlichkeit. Ein Highlight der alljährlichen Veranstaltung stellen zweifelsohne die Pressekonferenzen von Microsoft, Nintendo, Sony und Co. dar, denn hier erwartet das Publikum erfahrungsgemäß die ein oder andere Überraschung. Und zwar im positiven wie auch manchmal im negativen Sinne. Fans der renommierten Rollenspielserie werden sicher niemals den Augenblick vergessen, als Square Enix völlig unerwartet erste Szenen aus Final Fantasy XIV zeigte. Zunächst waren sie noch aus dem Häuschen, doch als dann am Ende des Trailers der Schrifzug "Final Fantasy XIV Online" aufpoppte, konnte die Enttäuschung kaum größer sein.

Dass die E3 immer wieder für überraschende Momente gut ist, beweisen auch die vielen Pannen, denen wir beiwohnen durften. Fast schon legendär ist die Präsentation von Zelda: Skyward Sword durch Altmeister Shigeru Miyamoto. Eigentlich wollte er ja ein essentielles Feature, nämlich die präzise Steuerung mittels Wii MotionPlus, vorführen. Doch das lief gründlich schief. Erst traf er mit der Steinschleuder keine einzige Spinne und als Miyamoto dann den Bogen präsentieren wollte, zickte schließlich auch noch die Kamera im Spiel rum. Miyamoto, durchaus erfahren im Umgang mit der Öffentlichkeit, versuchte die Situation mit Witzen zu überspielen, doch wir merkten alle, dass ihm der Auftritt sehr peinlich gewesen sein muss. Weitere schräge, unterhaltsame aber auch schockierende Momente aus den vergangenen zehn Jahren Spielemesse haben wir für euch in unserer Bildergalerie kurz zusammengefasst.

Bildergalerie

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Spruso Hobby-Spieler/in
        Ich denke, ein grosses Problem ist auch, dass heute fast jeder Zwickel-Publisher zusätzlich noch seine eigenen Messen hat, auf denen er dann seine grossen Zugpferde ankündigt. Watch Dogs war da wirklich wieder einmal eine angenehme Ausnahme. Auch ist die E3 nicht mehr die einzige Messe, auf der etwas angekündigt werden will, so gibt es ja auch noch die PAX oder die GC.

        Hinzu kommt, wie es Kerkilabro schon richtig sagt, dass man heute fast alles schon in irgend einer Form gesehen hat. Es gibt praktisch keine neuen Genres mehr, oder grossartige Innovationen. Die Publisher wollen einfach kein Risiko mehr eingehen.

        Die grössten Innovationen kommen nur noch in den Bereichen, in denen es darum geht, möglichst viel Geld aus der Franchise zu ziehen. Für den Spieler selbst ist fast nichts mehr dabei, was ich extrem schade finde.

        Als grösstes "Problem" ist hier wohl das Internet zu nennen. In den 90ern und 00ern hat man noch auf die E3 gefiebert, weil man da nicht schon vorher 99% der Titel aus dem Internet kannte, sei es durch Leaks, gewolltes Marketing oder andere Quellen. Damals war die E3 wirklich noch DIE Informationsquelle. Das hat sich halt unterdessen stark gewandelt (eben bis auf ganz wenige Ausnahmen wie Watch Dogs).
      • Von Spruso Hobby-Spieler/in
        Ich denke, ein grosses Problem ist auch, dass heute fast jeder Zwickel-Publisher zusätzlich noch seine eigenen Messen hat, auf denen er dann seine grossen Zugpferde ankündigt. Watch Dogs war da wirklich wieder einmal eine angenehme Ausnahme. Auch ist die E3 nicht mehr die einzige Messe, auf der etwas angekündigt werden will, so gibt es ja auch noch die PAX oder die GC.

        Hinzu kommt, wie es Kerkilabro schon richtig sagt, dass man heute fast alles schon in irgend einer Form gesehen hat. Es gibt praktisch keine neuen Genres mehr, oder grossartige Innovationen. Die Publisher wollen einfach kein Risiko mehr eingehen.

        Die grössten Innovationen kommen nur noch in den Bereichen, in denen es darum geht, möglichst viel Geld aus der Franchise zu ziehen. Für den Spieler selbst ist fast nichts mehr dabei, was ich extrem schade finde.

        Als grösstes "Problem" ist hier wohl das Internet zu nennen. In den 90ern und 00ern hat man noch auf die E3 gefiebert, weil man da nicht schon vorher 99% der Titel aus dem Internet kannte, sei es durch Leaks, gewolltes Marketing oder andere Quellen. Damals war die E3 wirklich noch DIE Informationsquelle. Das hat sich halt unterdessen stark gewandelt (eben bis auf ganz wenige Ausnahmen wie Watch Dogs).
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von Nyx-Adreena
        Hm, ich kam ganz gut auf meine Kosten, dank Titeln wie AC3 (war ja klar), Tomb Raider, Watch Dogs (hatte man das vorher auf dem Plan?), Beyond: Two Souls und The Last of Us.
        Einige Spiele also, auf die ich mich in den nächsten Monaten freuen kann.
        ja, ich weiß auch nicht, dieses Jahr waren wirklich viele gute Spiele dabei, auch noch Dishonered oder auch Far Cry 3
        also da muss man schon fragen was man alles nicht gesehen hat bei dem Angebot, so eher war die E3 2011 schon irgendwo dürftiger
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Zitat von Kerkilabro
        Diese E3 2012 war ein reinfall. (...)

        Hm, ich kam ganz gut auf meine Kosten, dank Titeln wie AC3 (war ja klar), Tomb Raider, Watch Dogs (hatte man das vorher auf dem Plan?), Beyond: Two Souls und The Last of Us.
        Einige Spiele also, auf die ich mich in den nächsten Monaten freuen kann.
      • Von Enisra Mitglied
        hm, irgendwie könnte man noch den Fail hinzufügen, die E3 verkleinern zu wollen, was irgendwie keiner gut fand
      • Von Kerkilabro Mitglied
        Diese E3 2012 war ein reinfall. Vor 12 Jahren wo ich noch jung war, habe ich immer mitgefiebert. GT3, Metal Gear Solid und co, das waren noch Meisterwerke früher. Heute hab ich eher das Gefühl das man nurnoch versuchen möchte Geld zu machen. Dabei sein ist alles, so nach dem Motto. Die heutigen Spiele haben alle nurnoch eine bessere Grafik, doch inhaltlich kaum Veränderungen. Früher hat man auch den Grafikfortschritt entgegen gefiebert. Heute sieht alles Gleich aus.........Da hilft auch keine neue UE4 oder Cry Engine. Man macht daraus eh wieder etwas was man schon kennt, nur mit minimaler besserer Grafik. Es muss etwas neues passieren in der Videospieleindustrie. Wie wäre es mit bezahlbare 4D Simulatoren, mittendrinn statt nur dabei! Das war das Vorwort zum Sonntag. :D
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