Alan Wake's American Nightmare im Test bei PC Games: wenig Neues, aber viel Gutes
PC Games hat den Test zu Alan Wake's American Nightmare. Der Quasi-Nachfolger zum Action-Adventure kommt drei Monate nach dem Konsolen-Release nun auch als PC-Version auf dem Markt. Wie viel Spaß die neueste PC-Entwicklung von Remedy bereitet, erfahrt ihr hier!
Alan Wake's American Nightmare im Test bei PC Games zum Release am 22. Mai: Alan Wake ist ein Schriftsteller mit einem großen Problem - er hat sie nicht mehr alle. Das kann sich – wie im Hauptspiel – in einem wilden, aber größtenteils leider nur eingebildeten Kampf gegen die Dunkelheit äußern oder in einer Episode der ebenso wenig realen TV-Show Night Springs, deren Autor, Hauptdarsteller und Antagonist er selbst ist. American Nightmare lässt euch also über die Schulter des Protagonisten Alan Wake blicken und seine Reise entlang der Grenze zum Wahnsinn hautnah miterleben.
Der Bösewicht ist dieses Mal kein diffuses, dunkles, nicht greifbares Etwas, sondern eine tatsächliche Person – Mr. Scratch. Der sieht nicht nur zufällig ein wenig so aus wie Wake selbst, sondern es scheint sich dabei gar um dessen böses Ich zu handeln. Was euch zu Beginn sehr wirr und unverständlich vorkommen dürfte, klärt sich mit der Zeit, zumindest größtenteils, auf – wobei die Story klar wieder zu den Stärken des Spiels zählt, auch wenn sie nicht ganz an die erzählerische Qualität des Vorgängers heranreicht. Dramaturgische Kniffe sind aber auch für dieses Abenteuer obligatorisch: darunter sich selbst erfüllende Prophezeiungen oder die bereits aus Alan Wake bekannten, in die Zukunft weisenden Manuskriptseiten sowie das mehrmalige Durchspielen gleicher Ereignisse und Schauplätze mit unterschiedlichem Ausgang.
Während das Levelrecycling der lediglich drei Spielbereiche zwischenzeitlich zwar ein klein wenig nervt, am Ende aber aufgrund der geschickt gestrickten Geschichte doch irgendwie in Ordnung geht, zündet das aufgefrischte Gameplay vom ersten Moment an: Wake hat mehr Puste, mehr Waffen und mehr Gegner zur Verfügung, was das Spiel sehr viel dynamischer und actionreicher gestaltet. Das ist prinzipiell etwas sehr Gutes, doch leider bleibt dabei auch ein Großteil des einst so packenden, bedrohlichen Grusels auf der Strecke. Schade.
Der ganz große Wurf gelang Remedy mit der Einführung eines Erzählers, der fast wie ein Fußballkommentator das Geschehen und die Aktionen des leidgeprüften Protagonisten begleitet. Zwar hat das Konzept noch deutlich Luft nach oben, aber die sonore Stimme, die pointierten Anmerkungen und die teils famosen Texte lassen uns einen solchen Off-Sprecher auch für jedes andere Spiel wünschen. Dazu haben wir allerdings auch eine gute und eine schlechte Nachricht für alle Englisch-Verweigerer. Zuerst die gute: Remedy hat die deutsche Tonspur dieses Mal nicht in den Sand gesetzt. Die schlechte: Die finnischen Entwickler haben gar nicht erst versucht, die deutsche Tonspur in den Sand zu setzen – es gibt keine!
Wer bei dem vielen aufgezwungenen Angelsächsisch aus den Lautsprechern nur noch "Train Station" versteht, sollte vielleicht lieber zum komplett storyfreien, deshalb aber auch etwas deplatziert wirkenden Arcade-Modus greifen. Darin schmeißt sich Alan auf der Jagd nach einer möglichst guten Ranglistenplatzierung immer größer werdenden Gegnergrüppchen entgegen – und das jeweils zehn Minuten lang bis zum Sonnenaufgang. Diese Dreingabe tut niemandem ernsthaft weh, wirklich gebraucht hätte diesen maximal für zwanzig Minuten interessanten Zusatz-Spielmodus wohl aber auch keiner.
Die PC-Fassung ist bis auf einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad ("Nightmare") identisch mit dem Xbox-Original, sieht aber natürlich besser aus – wenngleich einige Texturen doch arg unscharf daherkommen. Die Stimmung hingegen überzeugte uns auf Anhieb, das Ganze entpuppt sich aber, entgegen unserer Hoffnung auf einen weiteren Psycho-Mystery-Thriller, am Ende als trashiger Horror-Trip mit B-Movie-Charme – auch nett, nur eben etwas anders als erwartet. Mit diesem Ausflug in die Dunkelheit (Spielabschnitte am Tag gibt es hier nicht) verdient sich Alan Wake schon fast die Bezeichnung "Action-Held", wobei die verquere Story und die vielen coolen neuen Erzählelemente seinen amerikanischen Alptraum doch positiv aus der grauen Action-Masse herausstechen lassen. Spielen solltet ihr's also in jedem Fall!

Beim Spielen von Alan Wake erreicht meine CPU Temperatur nie mehr als 59 Grad, auch wird sie dabei nur zwischen 15 - 23 ausgelastet.
Bei hardwarelastigeren Spielen hab ich auch keine Probleme, eigentlich hab ich das Problem nur bei Alan Wake und American Nightmare.
Ich werde jetzt erst mal ältere Grafiktreiber probieren.
Wenn ich alle Einstellungen auf Hoch stelle, resetet mein PC generell nach wenigen min.
auf niedrigen Einstellungen konnte ich letzte Nacht ohne Probleme spielen, aber sobald ich die Einstellungen auf hoch stelle, resetet mein PC sofort wieder.
Meine Hardware:
i7 3770k, MSI Z77A G43 Board, 8GB Crosair Venegance und eine MSI GTX 670 sollten es ohne Probleme schaffen, auch Max Payne oder auch alle anderen Games laufen in höchsten Einstellungen ohne das mein PC plötzlich Resetet.
Im Inet konnte ich leider auch keine passende Hilfe für mein Problem finden, aber möglicherweise hat ja hier jemand Erfahrung mit diesem Problem.
Wie sieht's mit den Treibern aus, Sound, Mainboard, Grafikkarte, alle auf dem neuesten Stand? Wie siehts mit den Temperaturen aus? Wird dein PC vielleicht zu warm? Hast du in letzter Zeit irgendwas aufgerüstet? Ist dein Netzteil stark genug für den PC?
Wenn ich alle Einstellungen auf Hoch stelle, resetet mein PC generell nach wenigen min.
auf niedrigen Einstellungen konnte ich letzte Nacht ohne Probleme spielen, aber sobald ich die Einstellungen auf hoch stelle, resetet mein PC sofort wieder.
Meine Hardware:
i7 3770k, MSI Z77A G43 Board, 8GB Crosair Venegance und eine MSI GTX 670 sollten es ohne Probleme schaffen, auch Max Payne oder auch alle anderen Games laufen in höchsten Einstellungen ohne das mein PC plötzlich Resetet.
Im Inet konnte ich leider auch keine passende Hilfe für mein Problem finden, aber möglicherweise hat ja hier jemand Erfahrung mit diesem Problem.
Also um ehrlich zu sein finde ich rückblickend die 10,50 € für nicht mal 3 Stunden Story ziemlich happig.
Den Arcarde-Mode hab ich nur kurz zwei Runden lang angetestet, er lohnt auch eigentlich nicht.
Das Spielprinzip ist wie bereits gesagt das gleiche wie in Teil 1: Mit Taschenlampe die Schatten vertreiben und dann mit der Waffe draufhalten.
Die Story an sich war ganz gut gemacht, nur konnte ich beim dritten Anlauf dann echt nicht mehr die immer gleichen Schauplätze sehen.
Viel zu entdecken gabs leider auch nicht: Alle Manuskriptseiten wurden einem mit einem blinkenden Fragezeichen direkt auf der Minimap gezeigt - Thermosflaschen o.Ä. gabs diesmal nicht.
Neu waren allerdings die Waffenkoffer, die zum öffnen jeweils eine bestimmte Anzahl gesammelter Manuskripte verlangten. Wirklich notwendig war der Tausch der Waffen allerdings nicht. Ich bin bis zum Schluss mit der Uzi aus dem ersten Koffer durchgekommen.
Was mich auserdem noch gestört hat war dieser krasse Munitionsüberschuss. Während man im ersten Teil noch vor vielen Schüssen nachgedacht hat, ob man nicht lieber laufen soll, ist's hier egal: Alle paar Meter steht ein Versorgungskasten, der die Munition beider Hauptwaffen, sowie den Batterievorrat auf Maximum füllt.
Nun möchte ich mich beim Schwierigkeitsgrad nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen, da ich "nur" auf Normal gespielt habe, aber wenn man in 3 Stunden insgesamt nur 2 mal durch Zufall stirbt, dann heißt das schon was.
Ich würde das Spiel ja jetzt noch mal auf Alptraum spielen, aber irgendwie fehlt mir dazu die Motivation bei lediglich 3 überschaubaren Schauplätzen.
Fazit: Das erste Spiel war genial, den neuesten Ableger kann ich nur empfehlen, wenn Steam ihn mal für 3-4 Euro rausschmeisst. Nochmal würde ich ihn für 10 Euro definitiv nicht kaufen!