Wüstensand, soweit das Auge reicht. Dazwischen versteckt: Spielspaß.
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Beim Spielen bin ich mir nicht wie ein Soldat vorkommen, sondern wie ein hipper Superkämpfer: zig Waffen auf dem Buckel tragen und auf alles schießen, was sich vom Wüstensand abhebt. Wo wir auch schon beim Problem wären: Desert Storm fehlt es an grafischer Abwechslung. Ja, die Figuren sind hübsch animiert; ja, die Sichtweite ist schön weit; aber: Fast jeder Level ist aufgrund der Golfkriegthematik zwangsläufig braun. Das verzeihe ich nur, weil das Spiel tatsächlich Spaß macht. Mit meinem Sprengstoffexperten unter einen Panzer zu krabbeln, um dort unter Zeitdruck eine Sprengladung festzumachen, treibt mir den Schweiß auf die Stirn. Für Operation Flashpoint-Spieler ist das allerdings nichts. Die schmeißen Desert Storm spätestens dann in die Ecke, wenn die Figuren zehn Treffer in die Brust abbekommen - und trotzdem weiterleben.
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