Diablo 3 Test: Alle Pros & Cons plus finale Wertung

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Diablo 3: Screenshots aus dem fertigen Rollenspiel, dass sich nun nach vielen Jahren Entwicklungszeit dem Test stellt. (2)
Quelle: Blizzard

Update: Die Wertung für Diablo 3 steht fest - lest auch die Meinungskästen unserer drei Tester! PC Games testet Diablo 3 und verkündet heute das Fazit der drei Tester. Bereits seit Dienstag berichten Felix Schütz, Peter Bathge und Viktor Eippert im Video-Tagebuch, was sie erleben, was ihnen gefällt und was sie stört. Heute werten sie den Zwischenstand der Community-Umfrage zum neuen Diablo aus und fassen ihre Erlebnisse in einem Fazit zusammen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde im Mai 2012 am häufigsten gelesen. Als Teil unseres Jahresrückblicks veröffentlichen wir ihn daher erneut, vielleicht habt ihr ja auch Spaß daran, in den Highlights des Jahres 2012 zu stöbern.

Diablo 3 im Test! Nach über sechs Jahren Entwicklung und einem beispiellosen Hype ist Diablo 3 am 15. Mai 2012 erschienen. Seitdem glühen die Internetforen, in denen die Fans hitzig und kontrovers über Blizzards Action-RPG diskutieren. Ist es so gut (oder schlecht) wie erwartet? Grafik zu bunt? Talentesystem zu casual? Online-Zwang eine Zumutung? Diese Fragen und viele mehr beschäftigen die Spieler, und das wird auch sicher noch eine ganze Weile so gehen. Immerhin tritt das Spiel ein verdammt schweres Erbe an, das von Diablo 2 nämlich, das sich 12 Jahre (!) als Genre-Referenz behaupten konnte. Ist Diablo 3 der Anfang von etwas ähnlich Großem? Wird man das Spiel noch in zehn Jahren spielen? Das weiß heute natürlich noch niemand. Sicher ist aber: Diablo 3 hat das Zeug dazu!

Diablo 3 ist schneller, zugänglicher, actionreicher als sein Vorgänger, dabei aber ähnlich süchtigmachend und motivierend. Grandiose Klassen, effektgeladene Kämpfe, wunderschöne Umgebungen und hohe Wiederspielbarkeit heben Diablo 3 von seiner Konkurrenz ab. Obwohl spielerisch vieles beim Alten bleibt, trennt sich Blizzard auch von einigen vertrauten Spielmechaniken des Vorgängers, insbesondere von dem alten Talentesystem - es ist die wichtigste und zweifellos umstrittenste Neuerung gegenüber Diablo 2.

Die derzeit größte Aufregung erntet aber die verpflichtende Internet-Anbindung: Diablo 3 ist offline nicht lauffähig, man muss zum Spielen dauerhaft mit den Battle.net-Servern verbunden sein. Genau diese ächzten zum Release aber unter dem gigantischen Spielerandrang, so sehr, dass viele Spieler anfangs gar nicht erst auf die Server kamen. Seitdem hat sich die Lage spürbar gebessert, nur zum Sonntag fielen die Server nochmals unerwartet aus. Es bleibt zu hoffen (und zu erwarten!), dass solche Downtimes unschöne Ausnahmen bleiben und mit der Zeit Gras über die Sache wachsen kann. Denn es wäre sehr schade, wenn Diablo 3 für wackelige Server in Erinnerung bleiben würde, und nicht dafür, was es durch und durch ist: ein großartiges Spiel. Auf den nächsten beiden Seiten zeigen wir Euch die Pro- und Contra-Punkte von Diablo 3, auf den darauffolgenden Seiten gibt es das komplette Testtagebuch unserer Tester. Den vollständigen Test zu Diablo 3 lest ihr in der kommenden Heft-Ausgabe PC Games 06/2012!

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Diablo 3 im Test: Einleitung
  2. Seite 2 Diablo 3 im Test: Das hat uns an Diablo 3 gefallen
  3. Seite 3 Diablo 3 im Test: Das hat uns an Diablo 3 nicht gefallen
  4. Seite 4 Diablo 3 im Test: Das Fazit der PC Games-Tester im Video und die Wertung
  5. Seite 5 Diablo 3 im Test: Der dritte Tag im Video
  6. Seite 6 Diablo 3 im Test: Der zweite Tag im Video
  7. Seite 7 Diablo 3 im Test: Der erste Tag im Video
  8. Seite 8 Diablo 3 im Test: Wertung, Meinungskästen, alle Pros & Cons
    • Kommentare (1009)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MisterSmith Spiele-Kenner/in
        Zitat von Worrel
        "musikalischer Rahmen" heißt zB
        - bei einem Konzert
        - nach der Ankündigung "Ich singe jetzt ein Lied"
        - bei der Veröffentlichung als "Musik"
        Nur noch soviel dazu, dieses widerspricht nicht im geringsten meiner Aussage.
      • Von MisterSmith Spiele-Kenner/in
        Zitat von Worrel
        "musikalischer Rahmen" heißt zB
        - bei einem Konzert
        - nach der Ankündigung "Ich singe jetzt ein Lied"
        - bei der Veröffentlichung als "Musik"
        Nur noch soviel dazu, dieses widerspricht nicht im geringsten meiner Aussage.
      • Von Mothman Mitglied
        Zitat von Worrel
        Wenn jemand im Bus einen fahren lässt, , ist das hingegen keine Musik - weil es eben keine organisierten Schallereignisse sind. Weil eben keiner da war und gesagt hat: "Das ist jetzt Musik".
        Stelle mir gerade vor, wie einer im Bus furzt und dann die Mitfahrer total begeistert sind und mit stehenden Ovationen applaudieren.
        "Bravo! Da capo!"
        :-B :-D
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von MisterSmith
        Auf ein natürlich auftretendem Phänomen hatte ich mich überhaupt nicht bezogen. Sorry, dann hättest du das damals so schreiben müssen, hast du aber nicht.
        Mit "natürlich auftretenden Phänomenen" meine ich alltägliche Szenarien wie zB
        - ein Tisch nach einem Essen mit Freunden (Ein Künstler hatte einen solchen abgegessenen Tisch präpariert, alles darauf fixiert und dann um 90° gedreht hochkant als Kunstwerk ausgestellt)
        - Duchamp's "Fountain"
        - Schluckgeräusche bei der Verköstigung verschiedener Weinsorten (Ein Projekt der Einstürzenden Neubauten)
        - ein Stapel aufgebrochener Glückskekse, die im Rahmen einer Performance aufgebrochen und deren Sprüche vorgelesen wurden.

        Gerade bei letzterem bietet sich ein anschauliches Beispiel.
        Die Performance mit dem Vorlesen ist das eigentliche Kunstwerk.
        Also ist der danach übrig gebliebene Haufen aufgebrochener Glückskekse keine Kunst, weil der "Rahmen" des Kunstwerks mit Beendigung der Performance verlassen wird.

        Nun ist aber dieser Haufen zusammen mit einem Video der Performance ausgestellt.
        Und damit vom Künstler zum Kunstwerk hinzugefügt worden.
        Und wurde damit vom Abfall zum Teil eines Kunstwerks erhoben.

        Das widerspricht aber nicht der Wiki Definition, die quasi sagt: "Kunst ist das Ergebnis eines kreativen Prozesses".
        Der Künstler setzt ja bloß die Grenzen des Kunstwerkes fest.
        zB: "Das Gemälde da ist mein Kunstwerk. Inklusive des Rahmens. Inklusive des Abstandes zur Wand, da die Schattierung der durchsichtigen Teile durch die Beleuchtung dazugehört. Genauso wie die Wandfarbe. Und das spiegelverkehrte, aber stilistisch abgewandelte Bild an der exakt gegenüberliegenden Stelle des Zimmers. Und der auf der einen Seite altertümliche und auf der anderen Seite futuristische verspiegelte Schrank in der Mitte des Raumes. etc

        Zitat
        Das ist keine Definition, das ist Willkür, also das komplette Gegenteil. Und mit 'musikalischen Rahmen' definierst du bereits zuvor das es Musik ist.

        Du führst deine eigene Argumentation im gleichen Satz schon zuvor ad absurdum.
        "musikalischer Rahmen" heißt zB
        - bei einem Konzert
        - nach der Ankündigung "Ich singe jetzt ein Lied"
        - bei der Veröffentlichung als "Musik"

        Indem er etwas in einem derartigen Rahmen darbietet, deklariert der Künstler es als "Musik" - egal, ob er nur einen fahren lässt, einen Einkaufswagen von der Bühne schmeißt, auf einer Holzkiste rumhaut oder mit einer Tesla Spule durch erzeugte Blitze Töne erzeugt.

        Wenn jemand im Bus einen fahren lässt, ein Einkaufswagen von einer Rampe fällt, jemand eine Holzkiste zu Kleinholz verarbeitet oder in einem physikalischen Experiment kontrolliert Blitze erzeugt, ist das hingegen keine Musik - weil es eben keine organisierten Schallereignisse sind. Weil eben keiner da war und gesagt hat: "Das ist jetzt Musik".

        Diese Abgrenzung ist nötig, denn sonst wäre alles akustische "Musik" - auch Nachrichten, Hörspiele, Informationssendungen, Verkaufsgespräche... - das sind ja auch alles "organisierte Schallereignisse".
      • Von MisterSmith Spiele-Kenner/in
        Zitat von Vordack
        @Smith

        Die Ausslaggebende Aussage in Deinem letzten Post ist das "für mich". Nur weil Du es so siehst besitzt es noch lange keine Allgemeingültigkeit.
        Den Anspruch erhebe ich auch gar nicht, es kann auch gar keine Allgemeingültigkeit geben.
      • Von MisterSmith Spiele-Kenner/in
        Zitat von Worrel
        Das steht in der Tat nicht da.

        Das ergibt sich aber logisch innerhalb einer Diskussion, ob X denn noch Kunst sei, sobald X einem natürlich auftretenden Phänomen ähnelt.
        Ich sagte ja, es macht keinen Sinn. Auf ein natürlich auftretendem Phänomen hatte ich mich überhaupt nicht bezogen. Sorry, dann hättest du das damals so schreiben müssen, hast du aber nicht.

        Zitat
        Genau wie bei Kunst auch: sobald jemand eine Geräuschfolge in einem musikalischen Rahmen darbietet und damit quasi sagt "Das ist Musik", ist es Musik.
        Das ist keine Definition, das ist Willkür, also das komplette Gegenteil. Und mit 'musikalischen Rahmen' definierst du bereits zuvor das es Musik ist.

        Du führst deine eigene Argumentation im gleichen Satz schon zuvor ad absurdum.
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