TES - The Elder Scrolls Online: Unsere Wunschliste für Bethesdas MMORPG

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Die Gerüchteküche hat einmal mehr Recht behalten: Nach vorausgegangenen Spekulationen kündigte Bethesda Elder Scrolls Online ganz offiziell an und veröffentlichte erste Infos und Bilder. Das MMORPG soll im kommenden Jahr erscheinen und den Markt kräftig aufmischen. Doch was sollte der Online-Ableger mitbringen, um Genrefans wie Liebhaber der Franchise gleichermaßen zufriedenzustellen? Unsere Wunschliste.

Jetzt ist die Katze also aus dem Sack. Vergangene Woche beendete Bethesda die Geheimniskrämerei und legte die Pläne für die Zukunft der The Elder Scrolls-Reihe offen. Die Kultschmiede eifert Blizzard und Bioware nach und wagt sich mit ihrer traditionsreichen Marke nun in den hartumkämpften MMO-Markt. Die Antwort auf WoW und SWTOR hört auf den Namen Elder Scrolls Online, wird offiziell von den Zenimax Online Studios entwickelt und soll voraussichtlich im kommenden Jahr erscheinen. Laut Bethesda dürfen Fans weite Teile des gigantischen Fantasyreichs Tamriel erkunden, darunter Morrowind und einige Regionen von Himmelsrand. Außerdem verspricht man unter anderem eine komplette Vertonung aller Dialoge sowie riesige PvP-Schlachten zwischen hunderten von Spielern gleichzeitig. Damit das Debüt glückt, scheint kein Aufwand zu groß. Über 250 Mitarbeiter sollen an dem MMO-Projekt arbeiten.

Und dennoch: Viele Fans blicken recht skeptisch auf das Vorhaben. Denn die ersten bislang veröffentlichten Informationen (lest unsere Zusammenfassung!) lassen den Schluss zu, dass Bethesda mit Elder Scrolls Online keine Experimente eingeht und den von World of Warcraft beschrittenen Pfad einschlägt, ähnlich wie es Bioware mit Star Wars: The Old Republic getan hat. So schaffte es das serientypische Echtzeit-Kampfsystem nicht in den MMO-Ableger, stattdessen greift der Spieler auf auf Skills zurück, die er zuvor in der Hotbar hinterlegt habt. Mit dem Ausdauerwert, der etwa entscheidend zum Blocken und Sprinten ist, kommt zwar ein taktisches Element in die Gefechte dazu, echtes Neuland betritt man mit diesem Feature eher nicht.

Zenimax Online steht vor einer gewaltigen Herausforderung, denn sie müssen einerseits die hartgesottene MMO-Spieler bedienen, die gewisse Genrestandards einfach voraussetzen. Gleichzeitig dürfen sie es sich nicht mit den langjährigen Fans verscherzen, die mit den epischen Solo-Rollenspielen von Bethesda aufgewachsen sind und deshalb ganz spezielle Ansprüche an eine Online-Auskopplung haben. Nachfolgend haben wir für euch kurz einmal zusammengestellt, welche Dinge unserer Meinung nach ein The Elder Scrolls Online braucht, um auf Dauer Erfolg zu haben. Was haltet ihr von TES Online? Hat euch die Ankündigung neugierig gemacht oder lässt euch das Spiel einfach kalt? Anregungen sehen wir gerne unter den Kommentaren!

TES - The Elder Scrolls Online: Unsere Wunschliste für Bethesdas MMORPG Quelle: Bethesda

Weitgehende Bugfreiheit

Egal ob Morrowind, Oblivion oder Skyrim: Die Solo-Rollenspiele aus dem Hause Bethesda zeichnen sich durch übermäßigen Käferbefall aus. Einige Bugs waren harmlos und brachten uns zum Schmunzeln, andere waren hingegen einfach nur nervtötend und schadeten der grandiosen Fantasy-Atmosphäre. Nun ist es utopisch anzunehmen, dass man ein Projekt von der Größenordnung eines MMORPGs völlig fehlerfrei auf den Markt bringen kann. Die Erfahrung lehrt uns, dass sich immer irgendwelche Bugs in ein Spiel schleichen. Bethesda sollte sich allerdings ihres Rufs bei der Community bewusst werden und vorbeugend viel Zeit und Geld in die Qualitätsicherung stecken, damit das Spielerlebnis von Beginn an möglichst perfekt ist.

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  1. Seite 1 TES Online: 10 Dinge, die das MMORPG für einen Erfolg braucht - Weitgehende Bugfreiheit
  2. Seite 2 TES Online: 10 Dinge, die das MMORPG für einen Erfolg braucht - Deutliche Unterschiede zu WoW
  3. Seite 3 TES Online: 10 Dinge, die das MMORPG für einen Erfolg braucht - Eignung für Gruppenspieler und Solisten
  4. Seite 4 TES Online: 10 Dinge, die das MMORPG für einen Erfolg braucht - Free2Play und Abosystem
  5. Seite 5 TES Online: 10 Dinge, die das MMORPG für einen Erfolg braucht - Entscheidungen und Konsequenzen
  6. Seite 6 TES Online: 10 Dinge, die das MMORPG für einen Erfolg braucht - Eigenen Wurzeln treu bleiben
    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Fresh1981 Hobby-Spieler/in
        @Kwengie: BF ist Tod? Also ich zocke noch Teil 2 und der ist jedesmal voll also einige Server von daher.
        Aber jetzt zum Thema brauchen wir noch ein WoW in neuem Gewand? Ich finde es braucht kein weiteres MMORPG. Man sollte sich weiterhin auf SP bauen. Das haben die Leute bei Bethesda raus aber Online bitte nicht.
      • Von Fresh1981 Hobby-Spieler/in
        @Kwengie: BF ist Tod? Also ich zocke noch Teil 2 und der ist jedesmal voll also einige Server von daher.
        Aber jetzt zum Thema brauchen wir noch ein WoW in neuem Gewand? Ich finde es braucht kein weiteres MMORPG. Man sollte sich weiterhin auf SP bauen. Das haben die Leute bei Bethesda raus aber Online bitte nicht.
      • Von Zelias Spiele-Novize/Novizin
        Irgendwie zähle ich nur 5 Punkte, keine 10, kommen die anderen noch oder werden sie bei mir nur nicht angezeigt?

        Zitat von Pestilence
        Es gibt auch Positivbeispiele wie Neocron, welches ein Echtzeitsystem nutzt (welches echt Spaß macht). Warum aber alle anderen Entwickler auf dieses Anklicken und dabei Einschlafen stehen, kann ich auch nicht nachvollziehen.


        Hat es denn bei Neocon funktioniert was die Latenzen angeht? Wird ja gerne behauptet dass dies zu träge wäre.

        Was den Punkt 'Entscheidungen mit Konsequenzen' angeht, meiner Meinung nach nie wirklich eine Stärke der Elder Scrolls Reihe. Defakto kann man doch alles zugleich machen. Da stört dann auch nicht wenn man gleichzeitig Chef der Diebesbande, angesehener Erzmagier und noch Oberster Assassine ist. Ich sehe nicht wo man sich da Entscheiden muss.
      • Von Kwengie Mitglied
        solange das SingleplayerSpiel nicht darunter leidet, soll es mir recht sein.
        TES Online soll ja eine andere Firma sozusagen, programmieren.

        Hab jetzt eine schöne Alternative zu Battlefield gefunden, da die Serie von EA/ Dice tod ist. Es wäre schade, wenn TES ebenfalls ein 08/15 Game werden wird.
      • Von Zerth Hobby-Spieler/in
        Zitat von dengg
        Gehört sich das bei MMORPGs einfach so, ist es technisch zu aufwendig oder gibt es sonstige Gameplay-technische Gründe?
        Viel komplizierter&mehr Rechenpower notwendig - und zwar um Größenordnungen! Nur ein Beispiel: Wenn man in TOS einen Pfeil oder Feuerball abfeuert, hat dieser eine bestimmte Flugbahn. Auf dieser Flugbahn kann er mit Objekten kollidieren. Das muss alles berechnet werden. Stehen zusätzlich andere Spieler in Reichweite, müssen zwischen ihnen Daten ausgetauscht werden usw. Bei einem üblichen mmog-Kampfsystem (zB. WoW) gibt es nur ein markiertes Ziel, der server prüft ob Entferung iO. und der Effekt wird ausgeführt.

        Allerdings zeigen Spiele wie BF3, dass mit der heutigen Technik auch ein solches "reales" Kampfsystem möglich ist. Ich bin mir 100% sicher Blizzard arbeitet momentan mit Geheimprojekt "Titan" an etwas ähnlichem.
      • Von Tarnsocke Mitglied
        Zitat
        Schön wäre eine Art automatische Schwierigkeitsanpassung, die an die aktuelle Partyzahl geknüpft ist.
        Das sehe ich persönlich anders. Es sollte schon z.B. Höhlen/Instanzen bzw. Gegenden geben die explizit für Gruppen ausgelegt sind. Es ist schließlich immer noch ein MMO. Die Entwickler müssen halt genug Content für Solisten und für Gruppen einbauen. Gerne auch etwas ab von den Standard "Hole/Töte-Quests".
        Auf jeden Fall müssen sie dieses TES-typische Gefühl hinkriegen, dass überall etwas zu entdecken ist.
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