Nvidia GTX 680 bis AMD HD 6870: Grafikkarten für Gamer ab 140 Euro in der Kaufberatung
Wie viel Grafikkarte darf's denn sein? Braucht man eine Nvidia GTX 680 oder eine AMD HD 6870? In unserer Kaufberatung findet ihr zahlreiche empfehlenswerte Grafikkarten-Modelle aus allen Preisklassen und für alle Ansprüche.
Nicht zuletzt da in Sachen Prozessor die Anforderungen von Spielen seit zwei bis drei Jahren nur sehr langsam steigen, sind Grafikkarten aktuell der wichtigste Part eines Gamer-PCs. Selbst relativ alte PCs könnt ihr mit einer neuen Grafikkarte unter 200 Euro für aktuelle Spiele fit machen, aber auch High-End-Fans finden dank unserer Kaufberatung ein passendes Modell. In der letzten Woche hatten wir euch zum Thema Grafikkarten eine große Marktübersicht präsentiert, anhand der ihr sehen könnt, welche Grafikkarten ihr aktuell zu welchem Preis bekommt und wie die einzelnen Grafikkarten leistungsmäßig einzuordnen sind. Genauer gesagt: uns ging es weniger um spezielle einzelne Grafikkartenmodelle, sondern um die Grafikchips. Da sich die Grafikkartenhersteller an das Referenzdesign (sozusagen ein Standardbauplan für die Grafikkarte) von AMD beziehungsweise Nvidia halten, gibt es bei der Leistung nämlich keine Unterschiede (Ausnahme: übertaktete Varianten). Kühlung, Zubehör oder einfach nur der Ruf eines Herstellers sind oft kaufentscheident.
In dieser Woche wollen wir euch daher für alle Leistungs- und Preisklassen ab 140 Euro einzelne Modelle empfehlen. Einer der Hauptpunkte für einen Kauftipp ist natürlich die Kühlung, denn nicht selten sind die günstigsten Modelle auch relativ laut, zumindest unter Last. Für einen Aufpreis könnt ihr aber oft Modelle finden, die bei gleicher Leistung deutlich leiser sind. Die genauen Kauftipps folgen ab Seite 2, wir beginnen an dieser Stelle aber zunächst mit einigen allgemeinen Tipps.
Passender Prozessor
Quelle: Cougar
Netzteil von Cougar
Wer einen Quadcore (Vierkern-Prozessor) besitzt, kann im Grunde genommen jede moderne Grafikkarte als Partner dazunehmen. Allerdings lohnen sich die Top-Grafikkarten natürlich eher dann, wenn man auch einen besseren Quadcore besitzt. Ansonsten kann es passieren, dass eine Grafikkarte für 400 Euro nicht mehr oder nur wenig mehr Leistungszuwachs bringt als ein Modell für 300 Euro, obwohl das teurere Modell normalerweise mit einer guten CPU deutlich besser sein müsste.
Mit einem neueren Intel-Prozessor wie dem i5-2400 ist man in jedem Falle für jede Grafikkarte gewappnet, bei AMD sollte man über einen Phenom II X4 der 900er-Serie ab 3 Gigahertz oder eine der neuen Sockel AM3+ FX-CPUs der 6000er oder 8000er-Serie verfügen. Natürlich könnt ihr auch mit einer schwächeren CPU trotzdem eine High-End-Grafikkarte kaufen, solltet dann aber beizeiten auch den Prozessor aufrüsten.
Watt für ein Netzteil?
Zum Thema Netzteile empfehlen wir euch unser Special vom 26. Februar dieses Jahres. Als Trend lässt sich feststellen, dass AMD und Nvidia auch in Sachen Strombedarf die Kundenwünsche ernst nehmen, denn die neueren Grafikkarten sind verglichen mit ihrer Leistungsfähigkeit recht sparsam. Ein gutes Netzteil mit 500 bis 600 Watt reicht auch für Top-Modelle aus. In unserer Übersicht am Ende des Artikels haben wir auch den maximalen Strombedarf der Grafikkarten für euch notiert - dies ist ein guter Punkt zur Orientierung, welche Stromleistung das Netzteil bei 12 Volt liefern sollte. Die Werte für 12 Volt könnt ihr bei den Produktdetails von Netzteilen erkennen, wobei ihr hier auch auf die "Combined Power" achten solltet. Näheres dazu findet ihr auch im oben genannten Artikel zum Thema Netzteile, oder ihr fragt unsere PCGames-Community nach einem passenden Netzteil.
In diesem Artikel
- Seite 1 Grafikkarten Kaufberatung: Einleitung, passende CPUs und Netzteile
- Seite 2 Grafikkarten Kaufberatung: Hinweise, Kauftipps 140 bis 200 Euro
- Seite 3 Grafikkarten Kaufberatung: Kauftipps 200 bis 340 Euro
- Seite 4 Grafikkarten Kaufberatung: Kauftipps 340 bis 400 Euro und über 400 Euro
- Seite 5 Grafikkarten Kaufberatung: zwei GTX 680 mit Custom-Kühlung und Übersichtstabelle
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Grafikkarten Kaufberatung: Einleitung, passende CPUs und Netzteile
- Seite 2 Grafikkarten Kaufberatung: Hinweise, Kauftipps 140 bis 200 Euro
- Seite 3 Grafikkarten Kaufberatung: Kauftipps 200 bis 340 Euro
- Seite 4 Grafikkarten Kaufberatung: Kauftipps 340 bis 400 Euro und über 400 Euro
- Seite 5 Grafikkarten Kaufberatung: zwei GTX 680 mit Custom-Kühlung und Übersichtstabelle

Ich hätte lieber "nur" nen i5 genommen und die gesparten 100 Euro in ne ordentliche Grafikkarte reingesteckt, davon hättest du jetzt mehr.
Ich hätte lieber "nur" nen i5 genommen und die gesparten 100 Euro in ne ordentliche Grafikkarte reingesteckt, davon hättest du jetzt mehr.
Mit der Sapphire RADEON HD 6870 1GB GDDR5,OverClock und bei Shogun2 bin ich zwischen 40-50 FPS und bei Battlefield 3 in der Kampagne 27 FPS und im Multiplayer Modus 30-40 FPS.
CPU Intel® Core i7-2700K, 4x 3500 MHz ist im Turbo Modus 3900 Mhz
RAM 16GB-Kit Corsair Vengeance DDR3 1600 MHz CL9
Grafikkarte Radeon HD6870 1GB GDDR5,OverClock
Motherboard ASUS P8H67 Rev 3.0, Sockel 1155, ATX, DDR3
Monitor ACER S 240 HLBID
Betriebssystem Windows 7 Ultimate (64Bit)
Mit der Sapphire RADEON HD 6870 1GB GDDR5,OverClock und bei Shogun2 bin ich zwischen 40-50 FPS und bei Battlefield 3 in der Kampagne 27 FPS und im Multiplayer Modus 30-40 FPS.
CPU Intel® Core i7-2700K, 4x 3500 MHz ist im Turbo Modus 3900 Mhz
RAM 16GB-Kit Corsair Vengeance DDR3 1600 MHz CL9
Grafikkarte Radeon HD6870 1GB GDDR5,OverClock
Motherboard ASUS P8H67 Rev 3.0, Sockel 1155, ATX, DDR3
Monitor ACER S 240 HLBID
Betriebssystem Windows 7 Ultimate (64Bit)