Mass Effect 3: Umfrage-Auswertung - Tolle Story mit schlechtem Ende, Top-Action-RPG, doch kein würdiges Trilogie-Finale
Wir haben Mass Effect 3-Fans zu einer großen Zufriedenheitsumfrage aufgerufen. Nach fast 4.000 Stimmen folgt die Auswertung. Diese zeigt: Mass Effect 3 ist zwar ein grandioses Actionrollenspiel mit einer tollen Story sowie packenden Atmosphäre. Doch ein würdiges Finale für die Science Fiction-Trilogie sehen viele Fans unter anderem aufgrund des schlechten Endes der Geschichte nicht.
Fast 4.000 Mass Effect 3-Fans konnten ihre Meinung zum neuesten Bioware-Actionrollenspiel im Rahmen unserer Zufriedenheitsumfrage abgeben. PC Games präsentiert heute das Ergebnis, das mitunter ein Zeugnis dafür ist, wie enttäuscht viele Fans teilweise vom Finale der Actionrollenspiel-Trilogie sind. Zwar hat Bioware wieder bewiesen, dass sie das das Rollenspiel- sowie auch das typische Mass Effect-Actionhandwerk beherrschen, doch beim Story-Ende ließen sie laut Umfrageergebnissen einiges zu wünschen übrig.
Im Nachfolgenden zeigen wir euch die Ergebnisse der Umfrage in der Bildergalerie. Ihr findet kommentierte Diagramme, die euch die häufigsten Antworten der Teilnehmer auf unsere Fragen aus der Mass Effect 3-Zufriedenheitsumfrage übersichtlich präsentieren. Wenn ihr mit dem Ergebnis nicht ganz einverstanden seid oder darüber diskutieren möchtet, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion! Mehr zu Mass Effect 3 lest ihr auf unserer Themenseite.
Bildergalerie
In diesem Artikel
Mass Effect 3: Hintergrund
Das Action-Rollenspiel Mass Effect 3 ist der dritte und finale Teil der Science Fiction-Saga rund um den beliebten Hauptcharakter Commander Shepard. Die Entwickler haben bereits bestätigt, dass Mass Effect 3 Shepards letzter Auftritt im Spiele-Universum von Bioware und Electronic Arts darstellen wird. Anschließend wollen die Macher das Universum mit unabhängigen Spin-Offs und Nachfolgern fortführen.
In Mass Effect 3 steht abermals das Schicksal der Galaxis auf dem Spiel. Die Reaper – mächtige Maschinenwesen – holen zum finalen Schlag gegen die verschiedenen Rassen des Kosmos' aus. Commander Shepard versucht, dies mithilfe verschiedener Verbündeter zu verhindern. Ob dies gelingt, sehen Action-Rollenspielfans ab dem 8. März 2012. Dann erscheint Mass Effect 3 für den PC, die Playstation 3 und die Xbox 360. Mehr Informationen gibt es auf unserer Themenseite zu Mass Effect 3.

Aber eines bleibt mit Sicherheit hängen :
Man kann sich zukünftig nicht darüber beschweren, dass Spiele immer einfach gestrickt werden und die "Casualisierung" weiter vorran schreitet, wenn bei einer solchen Geschichte, die die Spieler zum denken anregen soll so ein Widerstand aufkommt.
Nichts gegen Pausenfüller wie AngryBirds , aber trotzdem hab ich gern auch mal ein Spiel mit Anspruch.
Aber warum soll es uns Spieler anders gehen als z.b im Fernsehen - wo man zum grossteil nur noch mit Sendungen für Hirntote berieselt wird :)
Man sieht auch nicht viel mit Scheuklappen. Was sagte Mr.G ?
"Und sie bewegt sich doch"
Wie CyrionXS schon zu beginn sagte - es ist ein Glaubenskrieg.
Hier stehe wilde Spekulationen aus dem Netz gepaart mit teils haarsträubigen Argumenten gegen Spieler die dem Spiel aufmerksam gefolgt sind und - Gott sei Dank - dabei sich eigene Gedanken gemacht haben.
Deshalb erscheint diesen wenigen dann auch das Ende als nicht unlogisch und wild zusammengeschustert.
Wer bereits während des Spiels nicht in der Lage war sich sein Bild zu machen und Dinge zu hinterfragen , der wird nach dem philosophischen Ende und dem Rückblick auf die Gesamtstory nun erst Recht nicht in der Lage sein.
Ich empfehle dem einen oder anderen Kritiker sich mal die Argumente von CyrionXS, Muriel oder mir zu Herzen zu nehmen und diese nicht sofort ungläubig vom Tisch zu wischen und sich der Trilogie ganz von vorn nochmal zu widmen und ich wette mit einem anderen Blickwinkel werdet Ihr vieles mehr verstehen was Euch vorher verborgen blieb.
Kein Argument der Welt kann dich überzeugen.
Man glaubt eine freie Entscheidung zu haben, und das wird uns vom Unterbewusstsein suggeriert und gelenkt.
Das passiert jetzt, in diesem Moment. Dein Unterbewusstsein hat sogar den Satz von Muriel (s.o) ausgeblendet. Und jetzt unterbewusst abstreiten. Du weisst nichtmal weshalb. Absolute Überzeugung. Keine objektive Einschätzung deinerseits möglich.
Oder glaubst du ernsthaft du hast einen 100% freien Willen? Wenn ja, liegst du falsch.
Das ist übrigens belegt durch Hirnforschung und Psychologie, Biologie und nichtmal die Ethikforschung attestiert dir absolut freien Willen. Das kannst du abstreiten, sowie die Kugelform der Erde.
Dein Unwissen in diesem Gebiet erklärt u.a. dein absolutes Unverständnis. Dein Selbstbehauptungsdrang lässt es nicht zu, dass du Unrecht hast. Logik versagt auf dieser Ebene. (Ich verrat dir was, ich hab das alles erlebt und erlebe es.
und davor ist niemand befreit, erst recht nicht,wer sich nichtmal Gedanken über sowas macht)
Glückwunsch, du wurdest indoktriniert. Wie der Illusiveman.
Und jetzt kämpf schön weiter gegen den Klos im Hals. Und gegen das Gefühl, du könntest doch Unrecht haben...Dann ist deine Welt auch wieder In Ordnung in der du immer Recht hast.
Das Cerberus - Team hielt sich anders als Sheppard nicht über Minuten, sondern über Tage, vielleicht sogar Wochen im/am Kollektorenschiff auf. Also wenn die Indoktrinierung Sheppards begonnen hat, dann erst mit ME 3.
Nein, es bleibt dabei: Das Ende von ME 3 ist schlecht/schwach, da es aufgrund der eigenen Entscheidungen des Spielers zu wenig Unterschiede bringt. Der Umstand, dass eigene Entscheidungen vielleicht niemals etwas am Ende hätten ändern können, ist für die Mehrheit der Spieler unbefriedigend - und das zu Recht. Denn ME hat stets suggeriert, die Entscheidungen hätten Auswirkungen, und nicht nur auf die Gruppenmitglieder. Denn ansonsten wäre ja auch die letzte Entscheidung von ME sinnlos gewesen. Dass sie bei ME 2 allerdings kaum eine Rolle gespielt hat, war allerdings ein Hinweis darauf: die ME - Reihe unterliegt in jeglicher Hinsicht (Story, Entscheidungen) Restriktionen. Spielübergreifende Konsequenzen sind nach wie vor kaum vorhanden. Die freie Entscheidung in Computerspielen hat sich mal wieder als Trugbild erwiesen.
ME 3 hätte sich ein Vorbild am Hexer nehmen können. Sowohl Teil 1, als auch Teil 2 weisen gute Enden auf. Teil 1 geht auf die meisten Entscheidungen im Extro ein, in Teil 2 hat eine Entscheidung sogar ein völlig anderes Kapitel erschlossen. Dort sind die Entscheidungen des Spielers relevant.