Kingdoms of Amalur: Reckoning im Test - Viel Action im Rollenspiel, aber lahme Story
Kingdoms of Amalur: Reckoning für PC im Test! Ein motivierender Mix aus epischem Rollenspiel und actionreichem Hack&Slay, der von seiner schwachen Story und den langweiligen Charakteren auf dem Weg zur Oberliga ausgebremst wird.
PC Games testet Kingdoms of Amalur: Reckoning und stellt fest, dass es ein schwieriges Unterfangen ist, eine neue Marke auf dem Spielemarkt zu etablieren. Vor allem jetzt, wo Fortsetzungen bekannter Reihen den Markt dominieren. Mit Kingdoms of Amalur wollen Publisher EA und Entwickler Big Huge Games genau solch eine neue Marke etablieren. Reckoning soll dabei nur der erste Ableger sein, der in der Fantasy-Welt Amalur spielt. Man plant bereits jetzt einen zweiten Teil sowie ein Online-Rollenspiel im gleichen Universum.
In diesem Artikel
Für den Erstling der Serie macht Reckoning bereits eine ordentliche Figur und hebt sich von anderen Fantasy-Rollenspielen vor allem durch sein actionreiches, auf Kombo-Attacken basierendes Kampfsystem ab. Der Mix aus riesigem Rollenspiel mit Open-World-Ansatz und actionreichem Hack&Slay überzeugt zudem vor allem durch seine motivierende Spielmechanik. Von der Handlung und den Charakteren kann man das leider nicht behaupten. Die zählen über weite Strecken leider nur zum Pflichtprogramm. Warum, lest ihr im Folgenden.
Info zu EA Origin und Steam
Im Gegensatz zu anderen aktuellen EA-Titeln wie Battlefield 3 erfordert Kingdoms of Amalur: Reckoning (jetzt kaufen 10,84 € / 35,99 € ) nicht zwingend eine Verbindung zu Origin. Wer die EA-Downloadplattform meiden möchte, kann das Action-Rollenspiel von Entwickler Big Huge Games nämlich auch auf Steam (www.steampowered.com) erwerben. Ganz ohne Kontakt mit EAs hauseigener Plattform Origin und dazugehörigem Origin-Account. Bei der Ladenversion sieht die Sache allerdings wieder anders aus. Der der Verkaufspackung beiliegende Key lässt sich ausschließlich auf Origin (www.store.origin.com) aktivieren. Wer auf eine klassisch verpackte Fassung von Reckoning Wert legt, kommt also doch nicht um Origin herum!

Kommt darauf an, wie du das Ende definierst - wenn du sagst, das Ende ist für dich gekommen, wenn du den Hauptquest abgeschlossen hast, dann geht das auch schneller in Skyrim. Nur hast du dann lange noch nicht alles gesehen.
Kingdoms of Amalur werd ich mir wahrscheinlich mal für die Box holen wenns günstiger ist. Hab so noch genügend rumliegen und fast keine Zeit zum Spielen ^^
Die Hauptstory an sich hat mich deutlich mehr fasziniert, als die von Skyrim, die mir ebenso schon recht gut gefallen hatte.
Die Grafik ist sicherlich Geschmackssache, da es sich um hierzulande oft verteufelte Comic-Grafik handelt. Mir gefällts hervorragend, es wirkt wie ein WoW in schön. ;-)
Die Steuerung sowie die Kampfgestaltung ist einfach nur spitze. So wünsche ich mir das künftig in jedem RPG.
Und die Musikuntermalung ist das beste, was ich seit langem gehört habe. Allein schon das Intro, welches wie eine epische Mischung aus "Batman Begins" und "WoW" anmutet, hat mich in den ersten Spielsekunden gefangen genommen.
Auch der Kampf gegen den ersten richtig GROSSEN, FETTEN (will ja nicht zu sehr spoilern) Zwischengegner wird grandios von der richtigen Musik begleitet.
Über den Schwierigkeitsgrad kann man immer streiten, ich persönlich bin froh, dass ich nicht bei jedem Kampf erstmal neu laden muss oder mir an Bossen vor Ärger die Zähne an der Tischkante ausbeisse.
Für mich ist KoAR bereits jetzt ein heißer Favorit auf mein Spiel des Jahres 2012. Eigentlich hatte ich ja Diablo 3 dafür "vorgesehen" aber da bin ich nun mal sehr gespannt, ob mich der Blizzard-Titel da noch umstimmen kann.
Aktuell habe ich ca. die Hälfte des Spiels durch und bin bei ca. 50 Spielstunden. Bei Skyrim war nach knapp 70h das Ende erreicht... mal sehen. Aktuell startet auf meinem NB zumindest seit knapp 2 Wochen kein anderes Spiel mehr...
...wohl gemerkt über STEAM. Wäre es nur über Origin erhältlich gewesen, wäre diese Perle wohl an mir vorbei gegangen. So überzeugt scheint EA von ihrem Mistteil wohl nicht zu sein, sonst hätten sie hier eine striktere Veröffentlichungspolitik. Jetzt müssen die Verkäufe über Steam dann nur deutlich höher sein, als über EAs eigene "Vertreibungsplattform", dann fährt man diesen Unsinn hoffentlich irgendwann mit Vollgas gegen eine Wand.