Tuning-Tipps: Mehr Leistung in Battlefield 3 und Co. - Leser-Special von revilo16
Viele Spieler schlagen sich in aktuellen Top-Games wie Battlefield 3 mit Problemen bei der optimalen Grafikdarstellung herum. Bevor hier eilig der Griff zum Grafikkartenkatalog getätigt wird, ist es möglich mit zwei einfachen Tricks die Leistung merklich zu erhöhen.
Die erste Möglichkeit für mehr Leistung in Battlefield 3 und Co. ist ebenso simpel wie einleuchtend und kann von jedem unternommen werden, der in der Lage ist, seine Maus zu bedienen. Der erste Schritt - unter Windows 7 - ist der Klick auf den "Start" Button. In das "Programme/Dateien durchsuchen" Feld wird nun "msconfig.exe" (ohne Anführungszeichen) eingetragen und mit der Eingabetaste bestätigt. Im sich nun öffnenden Fenster klickt man auf "Start", wählt in der erscheinende Liste Windows 7 auf und fährt mit einem Klick auf "Erweiterte Optionen" fort.
Nun setzt man den Haken im Feld "Prozessoranzahl" (Standard: Kein Haken und mit einer 1 im Auswahlfeld). Im Dropdown Menü kann man nun die Prozessoranzahl auswählen, die vom System verwendet werden. Zu empfehlen ist hier die Zahl 4. Wenn die Änderung nicht das gewünschte Ergebnis erzielt, lässt sie sich bei Wunsch ganz einfach wieder rückgängig machen. Im Eigenversuch brachte das jedoch merkliche Verbesserungen in Sachen FPS und Ladegeschwindigkeit. Die zweite Möglichkeit ist eng mit dem Asus-Tool "EPU-6-Engine" verbunden. Einmal herunter geladen, lässt sich hier die Verteilung der Ressourcen einstellen. Beim Arbeiten klickt man auf den "Power Saving Mode" um möglichst leise und stromsparend zu arbeiten. Beim Start von Spielen genügt ein Klick auf den "High Performance Mode" und auf Kosten der Energiesparrate erhält der PC einen zusätzlichen Schub an Rechenleistung. Das Asus-Tool EPU-6-Engine kann man sich hier herrunterladen.

Hab nur von 1 auf 4 umgestellt. Neustart gemacht. Und dann kam ich nicht mehr ins Windows rein. Selbst Systemwiederherstellung war nicht mehr möglich. Schön das Betriebssystem zerschossen. Konnte heute alles wieder neumachen.
Echt arm PC Games, dass ihr hier sowas posten lasst. Bin echt enttäuscht von Euch.
Wenn man selbst Euch nicht mehr vertrauen kann, dann brauch ich hier auch nicht mehr registriert zu bleiben.
GRRRRRR. Bin total sauer.
Hab nur von 1 auf 4 umgestellt. Neustart gemacht. Und dann kam ich nicht mehr ins Windows rein. Selbst Systemwiederherstellung war nicht mehr möglich. Schön das Betriebssystem zerschossen. Konnte heute alles wieder neumachen.
Echt arm PC Games, dass ihr hier sowas posten lasst. Bin echt enttäuscht von Euch.
Wenn man selbst Euch nicht mehr vertrauen kann, dann brauch ich hier auch nicht mehr registriert zu bleiben.
GRRRRRR. Bin total sauer.
x4 9950 be
Ram 4gig
xfx 5850 be
Ob es Messtechnisch besser läuft kann ich nicht sagen.
Wie z.B. hier:
Dabei geht es darum, dass Windows angeblich nur einen CPU Kern beim Booten nutzen würde und dass man per msconfig Windows erst veranlassen muss, dass Windows alle Kerne benutzt. Heute will ich diesen Mythos mal entkräften.
Der Windows Kernel (Ntoskrnl) startet beim Booten von Windows 2 Initialisierungsphasen. Bei der Phase 0 werden die rudimentären Datenstrukturen initialisiert. In der Phase 1 gibt es dann eine Funktion Phase1InitializationDiscard.
Diese Funktion überprüft ob die Option NUMPROC in der Bootkonfiguration (BCD) gesetzt ist. Falls ja wird der Wert in der Variable KeNumprocSpecified gespeichert. Im nächsten Schritt wird die Funktion KeStartAllProcessors gestartet.
Und in dieser Funktion werden immer alle Kerne gestartet, es sei denn die Variable KeNumprocSpecified wurde gefüllt, also die Anzahl wurde manuell festgelegt. In dem Fall werden so viele Kerne gestartet wie festgelegt wurden. Wenn ihr einen Quad-Core Prozessor nutzt und die Zahl auf 4 setzt, hat das den gleichen Effekt wie wenn die Option gar nicht aktiviert wird. Es macht keinen Unterschied.
Wodurch kommt der Beschleunigungseffekt, der sich so hartnäckig hält?
Das liegt daran, dass alle Leute die Geschwindigkeit falsch messen. Um Unterscheide messen zu können, muss man alle Performancesteigernden Maßnahmen, die Windows selber benutzt, abschalten.
Das ist bei Vista und Windows 7 der Prefetcher der beim Booten aktiviert ist und der Namen ReadyBoot trägt. ReadyBoot analysiert dabei immer den letzten Bootvorgang und dadruch lernt Windows bei jedem Start vom vorherigen Boot.
Dass Windows nun also etwas schneller bootet liegt also am Prefetcher und NICHT and dem msconfig "Tipp".
Die Ausführliche Analyse und die Erklärung aller Schritte findet ihr im Buch "Windows® Internals" von Mark Russinovich und David A. Solomon im Kaptiel 13.
Wenn euer Windows also langsam bootet, dann analysiert den langsamen Startvorgang und optimiert den Prefetcher mit dem Windows Performance Toolkit. Nur so könnt ihr Windows wirklich viel schneller starten lassen.
Ich hoffe ich konnte euch erklären, dass dieser Tipp Unsinn ist. Wenn ihr diese Tippst seht, dann postet dort ruhig einen Link zu diesem Thema, damit die Leute den Unsinn des msconfig Tipps erkennen.