Call of Duty: Modern Warfare 3 im PC Games-Test - Grandios inszenierte Kampagne - jetzt auch mit Multiplayer-Test
Modern Warfare 3 muss sich im PC Games-Test beweisen und besteht mit Bravour. Der neueste Teil der Serie kippt Altlasten über Bord, bleibt seinen Prinzipien aber treu. Wir sagen euch, wie gut die Singleplayer-Kampagne und der Spec-Ops-Modus sind. Der Test des Multiplayer-Modus läuft derzeit noch, das Ergebnis folgt in Kürze.
Update: Wir haben auf den hinteren Seiten des Modern Warfare 3-Tests den Multiplayer-Part integriert! Auf den ersten Seiten kümmern wir uns ganz um die Kampagne des Games und können sagen: Die Entwickler von Infinity Ward und Sledgehammer Games haben ganze Arbeit geleistet! Die Inszenierung des Singleplayer-Parts von Modern Warfare 3 sucht ihresgleichen, die Macher verstehen ihr Handwerk. Das Missions- und Leveldesign lässt sich am besten mit einem Wort beschreiben: fantastisch! Modern Warfare 3 lässt Altlasten hinter sich, wie etwa eine undurchsichtige Story oder übertriebenen Patriotismus.
Die Call-of-Duty-Serie: Alles zu den spannenden Action-Shootern!
- Schöner Ballern im Weltraum: Mit Call of Duty: Infinite Warfare in die Zukunft des Ego-Shooters
- Von Doom bis Battlefield: Die besten PC-Ego-Shooter aller Zeiten im Video-Special
- Der Test zu Call of Duty 4: Modern Warfare
- Komplettlösung: Call of Duty 4: Modern Warfare
- Call of Duty: Black Ops 3 im Test für PC
- Call of Duty: Ghosts im Test
Gleichzeitig bietet das neue Call of Duty mehr Abwechslung, einen starken Sound, tolle Schauplätze und einen gelungenen Spec Ops-Koopmodus. An Schwächen gibt es nur wenig zu bemängeln. Details lest ihr auf dieser und den folgenden Seiten. Am Ende folgt selbstverständlich auch unsere Wertung - und jetzt auch der Multiplayer-Test.
Quelle: Activision
Hier sind wir mit Gasmaske in Paris unterwegs. Die Schauplätze sind wirklich abwechslungsreich gestaltet.
Das hat uns an Modern Warfare 3 gefallen
Großartige Inszenierung
Wer denkt, er habe in Ego-Shootern schon alles gesehen, den belehrt MW 3 eines Besseren. In Mission 4 beschützen wir im russischen Pendant zur Air Force One den Präsidenten vor Entführern; als die Maschine zum Sturzflug übergeht, verlaufen die Feuergefechte in temporärer Schwerelosigkeit weiter. Action à la Inception - wow! Später kämpfen wir uns durch eine afrikanische Stadt, während am Horizont ein Sandsturm heraufzieht. Die Uhr tickt gnadenlos, wir müssen unseren Heli erreichen, bevor der Sturm es tut. Hochspannung! In Sachen Inszenierung mag ein Battlefield 3 Musterschüler sein - bleibt aber Schüler, wo Modern Warfare den Meistergürtel trägt. Egal ob leise Schleicheinlage in Prag oder krachender Häuserkampf durchs zerstörte Berlin, so packend und eindringlich inszeniert sonst niemand. Wo sich Modern Warfare 2 zudem noch auf zutiefst amerikanische Befindlichkeiten konzentrierte, macht Modern Warfare 3 unmissverständlich klar: Die Tage der Supermacht USA sind gezählt, die neue Weltordnung geht uns alle was an!
Fantastisches Missions- und Leveldesign
Den Wechsel zwischen lauten und leisen Tönen, Vollgas und kurzem Durchschnaufen beherrschen die Modern Warfare-Schöpfer, wann immer ein Schauplatz oder Spielelement zu langweilen droht, folgt bereits das nächste auf den Fuß. Doch nicht nur inhaltlich, auch optisch bieten afrikanische Sümpfe und Slums, die europäischen Hauptstädte und der sibirische Schnee eine nette Variation. Wer sich zudem mit den Entwicklern unterhält, der merkt: Hinter den Missionsverläufen stecken eine Menge Überlegungen und Konzepte, der Wechsel zwischen weiten, offenen Arealen und Gefechten auf engstem Raum ist genau durchdacht.
Entschlackte Story, mehr Emotion
Sledgehammer räumte auf in Infinity Wards Handlungschaos. Die Serien-Markenzeichen bleiben dabei erhalten, der Spieler kann der Handlung aber angenehmer folgen, die Ideen dahinter sind nachvollziehbarer. Klar gewinnt Modern Warfare 3 keinen Oscar fürs beste Drehbuch, aber davon ist ein Tom Clancy
mindestens ebenso weit entfernt. Die Entwickler schneiden also erfolgreich alte Zöpfe ab, um nach der gruseligen Geschichte von MW2 zu einem versöhnlichen Ende der Trilogie zu kommen. Und im Nachhinein betrachtet endet Modern Warfare 3 auch auf die einzige Art, auf die diese Trilogie enden konnte. Dementsprechend werdet ihr euch zum Schluss wohl zurücklehnen und zufrieden lächeln.
In diesem Artikel
- Seite 1 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Inszenierung, Design und mehr
- Seite 2 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Sound, Spec-Ops und mehr
- Seite 3 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die negativen Aspekte
- Seite 4 Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die positiven Aspekte
- Seite 5 Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die negativen Aspekte und die Wertung
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Inszenierung, Design und mehr
- Seite 2 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Sound, Spec-Ops und mehr
- Seite 3 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die negativen Aspekte
- Seite 4 Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die positiven Aspekte
- Seite 5 Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die negativen Aspekte und die Wertung

Keine Ahnung, persönlich mag ich größere Areale lieber, als mich durch Schutt und Ruinen zu kämpfen.
Was mich noch im weiteren Verlauf des Spieles geärgert hat, ist, dass ich andauernd gegängelt worden bin.
Einerseits von Papa Price, der mir andauernd zeigen musste, wo's langgeht. (Es gibt wieder Schleichpassagen, aber seien wir mal realistisch, so aufregend wie das allererste Mal Pripyat mit Leftenant Price wird's nie wieder werden.)
Dann vom Spiel selber, dass mir zB lustige Spezialwaffen in die Hand drückt, nur um sie mir Augenblicke später wieder zu entreißen.
Außerdem werde ich anscheinend für blöd gehalten, weil ich zB. bei jedem Hindernis immer wieder daran erinnert werde, auf welche Taste ich die Sprungfunktion gelegt habe.
Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.
Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.
Sonst... gut, dass es zu Ende ist. Im Prinzip fand ich es blöd, dass sie die Welt in MW2 in Trümmer gelegt haben.
Das hat jegliches (zumindest semi-)realistische Setting in einem weiteren zukünftigen Titel von vornherein ausgeschlossen.
CoD Postapocalyptic Warfare 1 : Jenseits der Donnerkuppel? Ähm, nein danke.
Hab eigentlich genauso lang gebraucht wie immer. Ich glaub ich hab nur für CoD 1 (nicht MW1) länger als 6h gebraucht ^^