Grafikkarten für Battlefield 3 und andere Grafik-Hits: Tipps und Kaufempfehlungen für Karten von 80 bis 400 Euro - Erinnerung
In unserem Special findet ihr Tipps und Kaufempfehlungen rund um aktuelle Grafikkarten für Spieler, aktuell auf den nahenden Release von Battlefield 3 abgestimmt. Wir zeigen euch, mit welchen Grafikkarten ihr viel Leistung für vergleichweise wenig Geld bekommt und mit welchen ihr auf den höchsten Detail-Settings spielen könnt.
Speziell den heißerwarteten Grafikknaller Battlefield 3 nehmen zahlreiche Spieler zum Anlass, ihren PC aufzurüsten. In Sachen Grafikkartenkauf werden wir euch Infos und Tipps speziell zu Battlefield 3, aber auch allgemein zum Grafikkartenkauf geben. Wer also zur Zeit eine neue Grafikkarte sucht, wird bei unseren Kaufempfehlungen fündig werden. In unserem Special werdet ihr zu Battlefield 3 auf Basis erster Performancetests mit der Vollversion einige Tipps zu den Grafikanforderungen rund um den Shooter, aber auch zu Games im Allgemeinen finden. Außerdem gibt es Hinweise und Informationen zum damit zusammenhängenden Thema Netzteile und natürlich eine ausführliche Kaufberatung zu Grafikkarten zwischen 80 und 400 Euro, die für jeden interessant ist, der in diesen Tagen seinen PC aufrüsten will. Erinnerung: Am Montag, 24. Oktober, findet ihr ab 9:00 Uhr den Test von Battlefield 3 auf pcgames.de!
Battlefield 3: Grafikanforderungen
Anhand der Beta zu Battlefield 3 konnten wir schon einige nützliche Informationen gewinnen, was die Grafikanforderungen des Shooters angeht. Aber auch die die Vollversion wird derzeit in unserer Redaktion getestet. Erste Leistungstests bestätigen die Vermutungen aus den Erfahrungen mit der Beta-Version: Um mit maximalen Einstellungen bei Auflösungen von 1680 mal 1050 Pixeln oder 1920 mal 1080 Pixeln mit 30-40 FPS (Bilder pro Sekunde) zu spielen, wird eine Grafikkarte in der Leistungsklasse einer AMD Radeon 6870 oder Nvidia GeForce GTX 560 nötig sein. Bei den älteren Grafikkartengenerationen ist auf Seiten von AMD eine Radeon 5850 und bei Nvidia eine GTX 470 ratsam. Dies heißt aber auch: wer eine schwächere, aber trotzdem halbwegs aktuelle Grafikkarte hat, wird zwar bei den Details Abstriche machen müssen, kann Battlefield 3 aber dann auch in einer trotzdem ansehnlichen Grafik spielen. Denn selbst auf der Voreinstellung "niedrig" der Beta sah Battlefield 3 schon sehr ordentlich aus. Auch das deaktivierte Anti-Aliasing (Kantenglättung, um "Treppenbildung" bei Kanten und Linien einzudämmen) fällt in vielen Situationen nur auf, wenn
Battlefield 3 (Beta): Schatten
man stehenbleibt und genau hinsieht. Beim Schatten ist die Darstellung in den niedrigeren Detailmodi "blockartig", die Schatten setzen sich aus sichtbar großen Pixeln zusammen, was aber ebenfalls nur bei genauem Hinsehen stört. Zu Schatten und Anti-Aliasing seht ihr auf dieser Seite auch zwei Screenshots zur Verdeutlichung. In diesem Modus "niedrig" der Beta-Version schaffte unser Mittelklasse-Test-PC mit einem AMD X4 965 Quadcore und einer AMD 6870 (Kostenpunkt des PCs etwa 500 Euro) problemlos 70-80 FPS in FullHD-Auflösung. Auf der Voreinstellung "hoch" waren es immer noch um die 50 FPS, auf Ultra etwa 30 FPS – dies ist vor allem auf die höheren Anti-Aliasing-Einstellungen zurückzuführen, die als Voreinstellung der höheren Grafikmodi aktiviert sind. Zusammen mit den ersten Ergebnissen der Vollversion sind also Mittelklasse-Grafikkarten ab etwa 150 Euro schon für hohe Details sehr gut geeignet. Genauere Kaufempfehlungen zu Grafikkarten aus allen Preisklassen findet ihr später in unserem Special. Mehr zur Grafik der Beta mit vielen Screenshots findet ihr übrigens auch im entsprechenden Special, welches wir kürzlich im Rahmen der Beta von Battlefield 3 veröffentlicht hatten.
Aufrüsten: nicht verrückt machen lassen!
Ein guter Rat beim Aufrüsten für Grafik-Hits wie Battlefield 3 ist: lasst euch nicht von den möglichen Detailmodi und deren Anforderungen zu sehr verrückt machen. Es haben schon einige Spiele, wie zum Beispiel Crysis oder Metro 2033, gezeigt, dass
Quelle: Antonio Funes
Battlefield 3 (Beta): Unterschiede Anti Aliasing
die Spieleentwickler gerne einen "Ultra"-Modus einbauen, der zeigen soll, was das Spiel in Sachen Grafik so alles kann. Man sollte hier aber gelassen bleiben und nicht denken, dass ein PC erst dann "gut" ist, wenn er diesen Modus locker schafft. Ihr solltet einen solchen Grafikmodus vielmehr als eine Art Demo sehen, der bei vielen anderen Spielen einfach komplett weggelassen wird, damit das Spiel nicht den Ruf bekommt, nur mit sehr teuren HighEnd-Rechnern spielbar zu sein. Zudem sind die Unterschiede zum meist deutlich weniger anspruchsvollen Grafikmodus "hoch" ohnehin beim Spielen in aller Regel nicht zu merken und selbst bei einem Vergleich von Standbildern nur schwer zu erkennen. Dies haben wir ja bereits im vorigen Absatz angedeutet und gilt auch für andere Spiele. Wenn ihr euch also nicht einreden lasst, dass dieses oder jene Spiel unbedingt im "Ultra"-Modus problemlos mit hoher FPS-Zahl laufen muss, spart ihr viel Geld. Denn für diese prestigeträchtigen Einstellungen sind oft überproportional gute Grafikkarten nötig.
In diesem Artikel
- Seite 1 Grafikkarten Kaufberatung: Tipps zu Grafikanforderungen von Battelefield 3 und anderen Spielen
- Seite 2 Grafikkarten Kaufberatung: Tipps zu Netzteilen; Kaufempfehlungen Grafikkarten zwischen 80 und 180 Euro
- Seite 3 Grafikkarten Kaufberatung: Grafikkarten zwischen 180 und 400 Euro sowie Übersichtstabelle
- Seite 4 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Grafikkarten Kaufberatung: Tipps zu Grafikanforderungen von Battelefield 3 und anderen Spielen
- Seite 2 Grafikkarten Kaufberatung: Tipps zu Netzteilen; Kaufempfehlungen Grafikkarten zwischen 80 und 180 Euro
- Seite 3 Grafikkarten Kaufberatung: Grafikkarten zwischen 180 und 400 Euro sowie Übersichtstabelle

Im Artikel sollen ja nicht alle Karten, die man kaufen kann, drin sein, sondern die, die eine vernünftige Preis-Leistung haben.
:-)