Spiele-Gurken: Diese Spiele mit Hollywood-Lizenz haben ihr Potenzial verschenkt
Spiele zu Filmen sind ein leidiges Thema. Viele Gamer begegnen entsprechenden Versoftungen grundsätzlich mit Misstrauen - und das in der Regel völlig zurecht. Allzu häufig haben sich entsprechende Umsetzungen bekannter Kinostreifen als üble Lizenzgurken entpuppt. Dabei schlummert in einigen Hollywood-Marken enormes Potenzial. Welche Adaptionen mit mehr Zeit, Geld und Herzblut genial hätten werden können, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Sobald von Filmumsetzungen die Rede ist, schrillen bei den meisten Gamern die Alarmsirenen. Sie genießen in unseren Kreisen allgemein einen schlechten Ruf, der leider immer wieder aufs Neue bestätigt wird. Pünktlich vor oder zum Start eines potenziellen Kino-Blockbusters stehen die entsprechende Spiele in den Händlerregalen. Häufig mit dem Versprechen beworben, die Geschichte der Filmvorlage nachspielen zu können und zusätzliche Handlungsstränge und Charaktere kennenzulernen, die auf der Leinwand nur stiefmütterlich behandelt wurden. Reichlich Potenzial für ein unterhaltsames Spiel scheint also gegeben, allerdings wird es in der Regel verschenkt. Unzeitgemäße Grafik, eintötiges Gameplay, geringer Umfang: Die Mängelliste fällt bei einem Großteil aller auf den Markt geworfenen Versoftungen groß aus. Die Gründe dafür sind vielseitig. Meist ist es eine Kombination aus knappem Budget, unerfahrenem Team und engem Zeitfenster für Entwicklung.
Nur so lässt sich erklären, wie die Videospieladaption von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 zu einer solchen inspirationslosen und handwerklich schlecht gemachten Kopie von Gears of War verkommen ist. Das ist besonders schade, weil wir seit dem ersten Paten, Riddick: Escape from Butcher Bay sowie King Kong wissen, dass es auch wesentlich besser geht. Welche Spiele auf Basis einer namhaften Hollywood-Lizenz mit genügend Zeit, Geld und Herzblut genial hätten werden können, uns leider aber enttäuschten, stellen wir euch im Rahmen des heutigen Specials vor. Werft dazu einfach einen Blick in unsere Galerie unterhalb dieser Zeilen. Falls ihr Ergänzungen habt, seid ihr herzlich dazu aufgerufen, von unserer Kommentarfunktion Gebrauch zu machen.

es ist viel einfacher einen Film mit ein paar Spezialeffekten zu erstellen, als ein komplexes Spiel dazu
schau doch mal die ganzen Filme auf Youtube an die mit einem geringen Budget schnell und gut produziert worden, bei Spielen ist das lange nicht so leicht
mach doch einfach mal einen kleinen Film und mach dazu dann ein Spiel :D
was nicht verwunderlich ist da diese eine Erfinden von Westwood waren und mit der Aussage hast dir echt keinen Gefallen getan...
westwood hat die ordos nicht erfunden - sie standen schon 1984 in der dune enzyklopädie von mcnelly pp. 273, 278
und nochmal für dich: die spielprojekte die ne filmlizenz haben schöpfen ihr potenzial meist aus, das potenzial ist halt kleiner als bei anderen titeln, weil weniger entwicklungsmittel zur verfügung gestellt werden (die kaufleute sehen keinen grund da unnötig geld reinzustecken, da der name der lizenz das ding schon an den mann bringt) und es einen festen abgabetermin gibt
das brauch dir nicht zu gefallen, aber so funktioniert die freie markwirtschaft - man wirft was zu nem gewissen preis (hier entwicklungskosten) auf den markt und wenns gekauft wird - hatte man es richtig gemacht und fährt mit der gleichen masche fort
bei deiner auslegung von "nicht potential ausgeschöpft" müßtest du das bei quasi allen sachen sagen - auch deine postings haben ihr volles potenzial nie ausgeschöpft - denn mal wirklich, hätten sie nicht deutlich besser sein können?
siehst du ein, daß man mit so ner argumentation bezüglich "nicht ausgeschöpftem potenzials" nicht wirklich was sinniges zustanden bringt?