Warhammer 40K: Space Marine im Test für PC - mit Video

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Test Sascha Lohmüller - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Screenshots aus Warhammer 40K: Space Marine, dem neuen Actionspiel im Warhammer-Universum von Relic Entertainment. (13)
Quelle: Videogameszone

Warhammer 40K: Space Marine im Test! Wir verraten Euch alles über die Spielspaßqualitäten des neuen Actionspiels im Warhammer-Universum. Space Marine hat eine packende Atmosphäre, technisch kommt es aber etwas veraltet daher. Im Test klären wir, was uns Space Marine gefallen hat und wo die Entwickler noch nachbessern müssten. Jetzt mit Video-Test!

Warhammer 40K: Space Marine im Test! Auch im neuen Actionspiel in der Warhammer-Saga treffen wieder Orks auf Menschen, lassen es schwer gepanzerte Einheiten so richtig krachen. Gerade die Orks, diese fiese Kreuzung aus Warzenschwein und Mensch, komplett mit seltsamem Sprachfehler, sind typisch fürs Warhammer-Universum, das viele andere Fantasy-Universen inspiriert hat. In Space Marine müsst ihr euch letztlich auch dieser Schar grüner Unholde erwehren. In unserem Test nehmen wir Warhammer 40K: Space Marine unter die Lupe und klären, ob das auch auf Dauer Spaß macht.

Die Story von Warhammer 40K: Space Marine ist schnell erzählt: Die Orks greifen den Waffenfabrik-Planeten Graia an und möchten die Titanen klauen. Dabei handelt es sich um gewaltige Kampfroboter, welche dem von Menschen kontrollierten Imperium einen taktischen Vorteil verschaffen. In der Rolle des Ultramarine Titus müsst ihr das verhindern. Ihr habt stets Eure Truppe dabei, die mit Euch in die Schlacht gegen die grünen Finsterlinge zieht - einen Koop-Modus sucht ihr allerdings vergebens. Allerdings geht es dabei nicht gerade zimperlich zu. Was uns im Test von Warhammer 40K: Space Marine überzeugt hat und wo die Entwickler noch nachbessern müssen, erfahrt im Folgenden.

Auf geht's
Warhammer 40K: Space Marine ist auf den ersten Blick ein typischer Third-Person-Shooter. Ihr steuert Titus also aus der Verfolgerperspektive. Den Orks rückt ihr mit Fern- und Nahkampfwaffen zu Leibe. Die Waffen orientieren sich dabei an der Warhammer-Vorlage. Boltpistole und Bolter gehören zur Standardausrüstung, daneben findet Ihr auch weitere Waffen, von denen ihre jeweils ein bis zwei mit euch führen könnt. Darunter Schießprügel wie Sturmbolter (eine Art schweres MG), Scharfschützengewehr und Granatwerfer. Wenn die Munition knapp wird, könnt Ihr auch Eure Nahkampfwaffe einsetzen. Zur Auswahl stehen etwa Energiehammer und Kettenschwert. Ihr habt also verschiedene Möglichkeiten, Euren Gegnern auf den Pelz zu rücken - ganz wie Eure Vorlieben ausfallen. Munition steht dabei allerdings nicht unbegrenzt zur Verfügung, um den Nahkampf werdet ihr also nicht herumkommen.

Warhammer 40K: Space Marine - Munition ist durchaus knapp bemessen. Glücklicherweise besitzt ihr verschiedene Nahkampfwaffen, damit ihr euch die Angreifer vom Hals halten könnt. Quelle: PC Games Warhammer 40K: Space Marine - Munition ist durchaus knapp bemessen. Glücklicherweise besitzt ihr verschiedene Nahkampfwaffen, damit ihr euch die Angreifer vom Hals halten könnt. Munitionskisten liegen zwar alle fünf Meter herum, aber gerade in größeren Schlachten seid ihr des Öfteren damit beschäftigt, Munition zu suchen. In ruhigeren Momenten hingegen lauft ihr an zig Kisten vorbei, die ihr gar nicht benötigt. Hier wären vielleicht größere Magazine und rar gesäte Munition sinnvoller gewesen, auch wenn das nicht ganz ins Warhammer-Universum gepasst hätte. Nahkämpfe laufen nach genretypischem Kombosystem ab. Je mehr Angriffe ihr aneinanderreiht, desto mehr Schaden verursacht euer Ultramarine. Zusätzlich könnt ihr Gegner betäuben und ihnen schließlich mit einem Finisher den Rest geben. Gerade Letztere sind vor allem in Massenschlachten äußerst praktisch, füllen sie doch zusätzlich einen Teil eurer Lebensenergie wieder auf. Die regeneriert sich nämlich - anders als eure Schildenergie - nicht nach einer Weile von selbst. Ein Deckungssystem gibt es in Space Marine nicht. Die Begründung der Entwickler: Ein Ultramarine verstecke sich nicht, sondern suche immer die Konfrontation. Immerhin kann euer Alter Ego schnelle Rollen vollführen, um auszuweichen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Warhammer 40K: Space Marine im Test - Story und Leveldesign
  2. Seite 2 Warhammer 40K: Space Marine im Test - Das Gameplay und die Technik
    • Kommentare (45)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JCFR Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Sylabeth
        Für mich eher ein 10 Euro Pyramiden Spiel :)

        So traurig es auch ist, da magst du recht haben.
        Im Single Player ist SPace Marine Ok... aber das ist für mich gerade das Problem! Schlauchlevels entlanglaufen und immer dieselben gegner mit denselben waffen killen, fängt nach spätestens einer Stunde an öde zu werden.
        Wie viel Hoffnung ich darin gelegt habe... und wie viel Potential Space Marine in den Sand setzt.
        Keine Kombos die man upgraden kann, kaum große Kämpfe oder Schlachten und nichts, was einem daovn ablenkt, dass man im Grunde nur von A nach B läuft.
        Jeder, der mal Devil may cry, God of War oder Darksiders gespielt hat, wird verstehen was ich meine.
        Warhammer 40k steht für epische, brutale Schlachten mit hoher Gegnervielfalt... und gerade DAS bietet Space Marine nicht.
        Für den VOllpreis zu wenig... leider.
      • Von JCFR Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Sylabeth
        Für mich eher ein 10 Euro Pyramiden Spiel :)

        So traurig es auch ist, da magst du recht haben.
        Im Single Player ist SPace Marine Ok... aber das ist für mich gerade das Problem! Schlauchlevels entlanglaufen und immer dieselben gegner mit denselben waffen killen, fängt nach spätestens einer Stunde an öde zu werden.
        Wie viel Hoffnung ich darin gelegt habe... und wie viel Potential Space Marine in den Sand setzt.
        Keine Kombos die man upgraden kann, kaum große Kämpfe oder Schlachten und nichts, was einem daovn ablenkt, dass man im Grunde nur von A nach B läuft.
        Jeder, der mal Devil may cry, God of War oder Darksiders gespielt hat, wird verstehen was ich meine.
        Warhammer 40k steht für epische, brutale Schlachten mit hoher Gegnervielfalt... und gerade DAS bietet Space Marine nicht.
        Für den VOllpreis zu wenig... leider.
      • Von Sylabeth Spiele-Novize/Novizin
        Für mich eher ein 10 Euro Pyramiden Spiel :)
      • Von Sascha Lohmueller Redaktionsleiter Print
        Der Multiplayer ist, wenn er denn funktioniert, wirklich grundsolide und sorgt für jede Menge Spaß. Gerade weil er nicht wie die Kampage stur auf old-school getrimmt ist, sondern einige moderne Multiplayer-Entwicklungen mit einfließen lässt, etwa Perks oder ein Levelsystem.
        Was Performance-Probleme betrifft: Die hatte ich auf der PlayStation 3 en Masse und bisher stellt sich da auch keine Besserung ein. Auf dem PC und auf der Xbox gab es bei mir hingegen keinerlei Negativ-Erlebnisse. In den Foren liest man aber auch von Leuten, bei denen die PC-Version unter ähnlichen Problemen wie die PS3-Version litt. Allerdings trat - wie Peter schon erwähnte - keines der PC-Probleme hier im Verlag bei uns auf, weswegen wir auch nicht nachvollziehen können, woran es gelegen haben mag. Da kann aber vieles eben auch von den Hosts abhängen, denn dedicated server gibts leider nicht.

        Kurz:
        Xbox: kaufen,
        PS3: (noch) die Hände weglassen und auf nen Patch warten,
        PC: sollte eigentlich laufen, wenn ihr nicht gerade einen Host in Sibirien erwischt.
      • Von Peter Bathge Mitglied
        Zitat von Egersdorfer
        Gibt es denn jetzt eine Wertung zum Multiplayer, wird die nachgereicht oder zumindest im Heft besprochen?

        Gerade bezüglich Performanceproblemen hab ich jetzt schon einige Probleme gelesen. Ich möchte halt ungern das gleiche Fiasko wie mit Brink erleben und ein Spiel haben, bei dem ich so niedrige frames per second haben, dass an ein vernünftiges Spielen nicht zu denken ist.
        Wird in der kommenden PCG-Ausgabe 10/11 besprochen. Die Lags hängen direkt mit dem Matchmaking-System des Spiels zusammen. Wer Pech hat, landet in einer Partie, bei der er Verzögerungen von mehreren Sekunden hat - umgekehrt kann es aber auch vorkommen, dass man über längere Zeit gänzlich ohne Probleme spielt. Ich hatte jedenfalls überhaupt keine Lags beim Online-Zocken.
      • Von klobuerstenfachkraft Mitglied
        @Egersdorfer:

        So ganz stimmt das mit den schweren Boltern auch nicht.
        Tatsächlich haben die Space Marines einen Bolter, der als äquivalent zum schweren MG zu sehen ist. Schließlich handelt es sich bei ihnen ja um Astartes, keine herkömmlichen Menschen. Darüber hinaus können Bolter keine gepanzerten Vehikel durchlöchern (maximal leichte Panzerung). Die Sturmkanonen hingegen ist das MG der Terminatoren, somit also auch ein schw. Bolter - Äquivalent, der jedoch nur von ebenjenen Truppen eingesetzt werden kann und dafür auch ordentlich Bumms liefert.
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