Transformers 3-Kritik zum heutigen Filmstart - Gigantische Materialschlacht mit tollen 3D-Effekten
Film-Kritik zu Transformers: Dark of the Moon - An diesem Donnerstag startet Transformers 3 in den deutschen Kinos - erstmals ohne Megan Fox, dafür aber in 3D. Fans der Robo-Filme erwarten tolle Effekte, gigantische Materialschlachten und klasse 3D-Effekte. Transformers: Dark of the Moon ist Popcorn-Kino in typischer Michael Bay-Machart. Wir haben den Film bereits gesehen und haben die Film-Kritik für euch.
Die Story von Transformers: Dark of the Moon in Kurzform: Während der ersten Mondlandung wollen die USA statt eines großen Schritts für die Menschheit eigentlich nur ein gestrandetes Raumschiff bergen, was ihnen auch gelingt. Kaum ein Mensch weiß davon, bis es 40 Jahre nach der Entdeckung 1969 doch ans Tageslicht kommt. Die Entdeckung von Einzelteilen des Schiffes durch die Decepticons lässt das Vertrauen der ebenfalls unwissenden Autobots in die Menschen schwinden. Erneut bricht der Krieg unter den verfeindeten Robotervölkern aus. Und quasi nebenher muss Sam (Shia LaBeouf) einen Job suchen und die Beziehung zu seiner Freundin Carly (Rosie Huntington-Whitely) aufrecht erhalten. Inhaltlich ist Transformers 3 natürlich immer noch eher krude. Da werden Fakten der Realität mit gängigen Verschwörungstheorien gemixt, um einen Storyhintergrund zu konstruieren. Manchmal ist das witzig, manchmal aber eben auch nicht.
Wer Transformers und Transformers 2 kennt, wird sich in Transformers 3 sofort auskennen. Da gibt es zwar einige neue Charaktere, wie zum Beispiel zwei militärisch nicht nutzbare Mini-Autobots, die bei Sam leben, ansonsten aber sind es alte Bekannte. Shia LaBeaouf in der Rolle als unfreiwilliger Held der Serie kann teilweise als trotteliger Teenie, der trotz Begabung und massig "Lebenserfahrung" keinen Job findet, überzeugen. Ihm gegenüber steht die glanzlose Rosie Huntington-Whiteley, ein britisches "Supermodel", das mit Transformers ihr Filmdebüt gibt. Sie springt für Megan Fox ein, die anfangs zwar noch eingeplant war, dann aber nach der Aussage, Regisseur Michael Bay wäre am Set "wie Adolf Hitler" gefeuert wurde. Amüsant: Im Film gibt es eine kleine Anspielung darauf. Auf die Frage, was denn mit Sams alter Freundin passiert wäre, sagt er: "Sie war fies!"
Quelle: © Paramount Pictures
Transformers: Dark of the Moon in der Filmkritik. (4)
Ansonsten hält man sich an das bewährte Erfolgsrezept: Viel Stahl, einige neue Roboter-Fieslinge und die bekannten Autobot-Gesichter. Um den Zuschauer auch bloß nicht anzuöden, fallen sich Fieslinge und gute Roboter fast permanent an, Filmminuten ohne Explosionen, Krawall oder zumindest ein paar heiße Kurven sind (Gott sei dank!) selten. Wer die ersten Teile gesehen hat, weiß aber nunmehr, auf was er sich einlässt: Bombiges Action-aber-Hirn-aus-Kino.
Erstmals in der Geschichte der Transformers wurde der Film mit James Camerons neuartiger 3D-Technologie gedreht. Wie Avatar verzichtet der Film deshalb auf große Action-Szenen, die einem Trümmer entgegenfliegen lassen, sondern zaubert einen angenehm im Hintergrund bleibenden Tiefenschärfeeffekt auf die Leinwand. Der ist zwar schön, ob er Zuschauern aber den zuweilen teuren Aufpreis wert ist, der Tickets bis auf 15 oder mehr Euro hochtreibt, muss jeder Kinogänger selbst entscheiden. Effekt-Liebhaber und CGI-Fans werden es jedenfalls lieben!
Fazit:
In Transformers 3 kann man getrost abschalten: Das Hirn wird in dieser epochalen Robo-Klopperei so gut wie nie gebraucht, stattdessen bekommt man tolles Eyecandy-Kino mit wundervollen Effekten, krassen Actionszenen und einer Materialschlacht, wie sie eigentlich nur Michael Bay inszenieren kann. Gelungen ist auch die 3D-Implementierung, sie hält sich im Hintergrund und sorgt - wie in Camerons "Avatar" - nur für einen entspannenden Tiefenschärfeeffekt. Actionfans sind jedenfalls ab Donnerstag gut im Kino aufgehoben.
Tipp: Eine längere Version der Transformers 3 Film-Kritik findet ihr bei gamezone.de.

Es gibt doch zwei sorten von Entertainment, einmal den bei dem man sein Hirn einschalten muss um den Witz zu kapieren und die andere Form wo das nicht von nöten ist (und es mit Eye Candy verschönert wird)
Ich kann mit letzterer nichts anfangen, Du wohl mit ersterer nicht ;)
Aber diese Entwicklung ist im Endeffekt doch identisch mit der im Computerspielerbereich. Nur noch bessere Grafik und so...
Und wieso Hirn anstrengen, wenn das Ergebnis dasselbe bleibt?
Nenn mir mal bitte Filme, bei denen man sein Hirn wirklich anstrengen muss?
Ich kann mich an " Das Leben vor meinen Augen erinnern " .... Den hab ich erst nach dem zweiten mal anschauen verstanden.
Da hat MOED mMn eindeutig mehr Recht, falls so etwas geht^^
Es gibt doch zwei sorten von Entertainment, einmal den bei dem man sein Hirn einschalten muss um den Witz zu kapieren und die andere Form wo das nicht von nöten ist (und es mit Eye Candy verschönert wird)
Ich kann mit letzterer nichts anfangen, Du wohl mit ersterer nicht ;)
Aber diese Entwicklung ist im Endeffekt doch identisch mit der im Computerspielerbereich. Nur noch bessere Grafik und so...
Aber ich verstehe schon, warum das so gut ankommt: Ähnlich wie im Porno werden hier eben die niedersten Instinkte des einfachen Mannes angesprochen, die ganze Gewalt und die Quotentussi erregen ihn derart, dass er nach dem Film nur noch ein erbärmliches "Hammer" oder "Geil" rausbringt, weil die Schwellung in der Hose immer noch die Nervenbahnen im Hirn blockiert....
Einfache und dumme Action ist Transformers, nicht mehr und nicht weniger. Das kann man gut finden oder auch nicht, aber von einem wirklich guten Film mit guten schauspielerischen Leistungen ist dieses Machwerk in etwa genau so weit weg wie Nordkorea von der Demokratie...
nein,echt ? ;D..und 3D lohn sich wirklich !