The First Templar im Test: Ein Assassine auf der Suche nach dem Spielspaß

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

In The First Templar sind tapfere Tempelritter und adelige Assassine auf der Suche nach dem Heiligen Gral - und dem Spielspaß! Das Action-Adventure von Kalypso und Haemimont Games lässt den Funken einfach nicht überspringen.

In The First Templar hat der Tempelritter Celian von Arestide sein Leben dem Heiligen Gral gewidmet. Als der Held Hinweise auf den Aufenthaltsort der Reliquie findet, macht er sich im Jahr 1291 nach Zypern auf, um dort den Großmeister des Tempelritterordens zu treffen. Damit beginnt das Action-Abenteuer The First Templar von den bulgarischen Strategieexperten Haemimont Games (Tropico, Imperium Romanum), das euch in 20 umfangreichen Spielabschnitten quer durch die mittelalterliche Welt ins Gelobte Land und wieder zurück nach Europa führt. Zu Beginn des Abenteuers wird Celian von seinem Waffenbruder Roland begleitet, später hat er die der Ketzerei angeklagte, adelige Marie an seiner Seite.

Das Abenteuer beginnt auf der grafisch nett umgesetzten Mittelmeerinsel. Was das Gameplay angeht, ist der als Tutorial aufgezogene Auftakt aber eher lahm. Grundsätzliche Probleme wie unsichtbare Wände oder Clipping-Fehler gibt es hier schon zuhauf. Das Abenteuer beginnt auf der grafisch nett umgesetzten Mittelmeerinsel. Was das Gameplay angeht, ist der als Tutorial aufgezogene Auftakt aber eher lahm. Grundsätzliche Probleme wie unsichtbare Wände oder Clipping-Fehler gibt es hier schon zuhauf. The First Templar unterscheidet sich von vergleichbaren Action-Adventures wie Assassin's Creed oder Prince of Persia durch seinen kooperativen Gameplay-Ansatz: Ihr seid ständig mit zwei Spielfiguren unterwegs, zwischen denen ihr im Solo-Modus nach Belieben mit der Tabulator-Taste wechseln dürft, um Rätsel zu lösen oder Kämpfe zu bestehen. Noch kooperativer wird's, wenn der zweite Held nicht von der ordentlich agierenden KI, sondern von einem menschlichen Mitspieler übernommen wird. Dieser darf (sofern ihr dies zu Beginn so festgelegt habt) an jeder beliebigen Stelle ins Spiel einsteigen. Einen merklichen Spielspaßanstieg bringt die Mehrspielervariante des Abenteuers jedoch nicht – warum das so ist, erklären wir später.

Das wichtigste Gameplay-Element in The First Templar sind die Kämpfe. Ihr steuert eure Spielfigur mit den Tasten W, A, S, D und richtet mit der Maus die Kamera aus. Die linke und rechte Maustaste sind jeweils mit Attacken belegt, die ihr für besonders starke Kombo-Angriffe aneinanderreihen dürft. Darüber hinaus bietet The First Templar eine ganze Reihe von aktiven und passiven Sonderfähigkeiten, die jedoch erst freigeschaltet werden müssen. Die nötigen Erfahrungspunkte dafür findet ihr mitunter buchstäblich in Schatzkisten (kein Witz) und natürlich auch als Lohn in den zahlreichen Schlachten gegen die stets zahlenmäßig überlegenen Feinde.

Unabhängig davon, wie viele neue Fähigkeiten ihr freigeschaltet habt: Die Kämpfe zu Beginn des Spiels unterscheiden sich nicht großartig von den Gefechten gegen Ende. Mit anderen Worten: Gegner und Gegnerverhalten sind identisch und ein Großteil der Fertigkeiten wirkt sich nicht merklich auf den Spielablauf aus. Kämpfe arten dadurch schnell zu einem wilden, wenig taktischen Geklicke aus. Lediglich "Machtvoller Angriff" (zerbricht Schilde) und "Blocken" (Leertaste gedrückt halten) benötigt ihr dringend zum Überleben. Wer sich gut umschaut, muss sich eh keine Gedanken machen, welche Schwerpunkte er beim Skillen der Charaktere setzt. Obwohl wir beim ersten Durchlauf nicht alle Kisten und Extras gefunden haben, konnten wir fast alle Fähigkeiten für Erfahrungspunkte kaufen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 The First Templar im Test: Koop-Modus, maue Kämpfe und Fähigkeiten
  2. Seite 2 The First Templar im Test: Die KI, Schleich-Passagen, Fazit und Wertung
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Prime85 Mitglied
        AW: Spieletest - The First Templar im Test: Ein Assassine auf der Suche nach dem Spielspaß

        Also das Video sieht gar nicht mal so schlecht aus, eigentlich ganz hübsch bis auf die Nahansicht der Charaktere. Wie es sich spielt und wie die Geschichte ist, kann man aber daraus ja nicht sehen. Ich werde mir den Test dann mal im Heft in aller Ruhe durchlesen.
        Wenn es keine Demo geben wird, dann werde ich den Kauf wohl erst später zum reduzierten Preis in Betracht ziehen.
      • Von Prime85 Mitglied
        AW: Spieletest - The First Templar im Test: Ein Assassine auf der Suche nach dem Spielspaß

        Also das Video sieht gar nicht mal so schlecht aus, eigentlich ganz hübsch bis auf die Nahansicht der Charaktere. Wie es sich spielt und wie die Geschichte ist, kann man aber daraus ja nicht sehen. Ich werde mir den Test dann mal im Heft in aller Ruhe durchlesen.
        Wenn es keine Demo geben wird, dann werde ich den Kauf wohl erst später zum reduzierten Preis in Betracht ziehen.
      • Von KabraxisObliv Mitglied
        AW: Spieletest - The First Templar im Test: Ein Assassine auf der Suche nach dem Spielspaß

        Danke für das Video. Das spiegelt sehr gut die im Test angesprochenen Aspekte wieder, wie ich finde.

        Sieht für mich so erstmal schon nach einer 7x-er Wertung aus, allerdings kommen im Video natürlich auch nicht die Aspekte zum Vorscheinen, die erst auf Dauer nerven.
        Was ich schade finde ist, dass das Kampfsystem nicht sonderlich flüssig wirkt, besonders in dem Boss-Kampf. Das ist doch schließlich eines der wichtigsten Elemente in einem Spiel dieses Genres.
      • Von StefanWeiss Autor
        AW: Spieletest - The First Templar im Test: Ein Assassine auf der Suche nach dem Spielspaß

        Zitat von wertungsfanatiker
        Wenn bei Stefan Weiss der Funke nicht übergesprungen ist, aber dies bei DA 2 mit sensationellen 88 % gelungen (genauer: überbewertet) ist, muss man sich The first templar ja schon fast kaufen !
        Aber ich warte trotzdem erst mal die anderen Bewertungen ab.
        Sagen wir mal so: DA 2 habe ich inzwischen 3x mit Spaß durchgespielt (Levelcloning hin oder her) - bei TFT war der erste Durchgang schon quälend

        DA 2 hat Charaktere, denen ich gerne lausche und coole Kampfanimationen - TFT hat schlecht (deutsch) synchronisierte Figuren, deren Animationen zu oft stümperhaft daherkommen

        DA 2 bietet mir immerhin Ausrüstung mit unterschiedlichen Stats, TFT kannst du mit der Startausrüstung getrost durchspielen, die ganzen "Sets" sind reine Optik

        DA 2 lässt mich an jeder Stelle speichern, TFT hat ein frustrierendes Checkpoint-System und gibt mir keine Chance, bei verpassten Kisten noch mal an einer bestimmten Stelle im Level wieder einzusteigen.

        Aber ja, die Geschmäcker sind nun mal verschieden.

        Viele Grüße
        Stefan

        PS: Szenen mit der deutlich besseren englischen Sprachausgabe hab ich mal hier zurechtgelegt:

        http://www.youtube.com/watch?v=EouXLqqiLow

        Unterm Strich bin ich da nach wie vor mit Kollege Wolfgang Fischer einer Meinung - für eine 7x reicht es in vielen Punkten schlichtweg nicht bei TFT. - Auch wenn man beim Vergleich mit DA 2 bleiben mag (obwohl der nicht ganz passt, wie ich finde) - dort funktionieren die Mechanismen einfach über große Strecken sehr gut - bei TFT eben nicht, darum die große Abweichung.
      • Von Schalkmund Nerd
        AW: Spieletest - The First Templar im Test: Ein Assassine auf der Suche nach dem Spielspaß

        Hmmm habs auch schon mal ein par Stündchen getestet, mit der Wertung trefft ihr genau ins Schwarze, hab mir auch gedacht dem Spiel würde ich wohl ne 6/10 geben für eine 7 ist es einfach zu schlecht. Das Spiel ist absolute Wühltischware, das kann man besten Falls im Coop mit nem Freund zocken um Witze drüber zu reißen.
      • Von Paedre Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - The First Templar im Test: Ein Assassine auf der Suche nach dem Spielspaß

        Ich habe mir das Spiel gekauft, nachdem die Vorberichtserstattung ja überaus positiv ausgefallen ist. Ja das Spiel ist kein 90% Titel. Aber 66%? Nein nun wirklich nicht. Es spielt sich flüssig. Es hat eine nette Geschichte und sieht auch noch gut aus.
        Die Kritikpunkte kann ich leider nicht immer ganz nachvollziehen. Ja es stimmt: Schleichen in Kettenrüstung ist schwierig. Aber ein Homefront, das einen absoluten Witz an Schleichmission bietet, bekommt eine extrem hohe Wertung? Ich muss sagen...Meinungen sind eben Meinungen. Medal of Honor hat mir auch besser gefallen als ich es von dem Test erwartet habe. Dafür Call of Duty Modern Warfare 2 nun überhaupt nicht.
        Was ich sagen will mit einem konfusen Beitrag. Es ist nicht so schlecht wie es dargestellt wird. Ich denke irgendwie gehen aber auch meine MEinungen über Spiele und die der PCGames Redaktion inzwischen auseinander. Homefront hätte ich 66% gegeben und hier eine 75%. Naja ist eben so
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