Hör mal, wer da ballert: Headsets fürs Gaming - Tipps, Marktübersicht und Kaufberatung
Headsets sind wichtig für teambasierte Spiele, aber auch sinnvoll für nächtliches Spielen, wenn man niemanden stören will. In unserem Special gibt es dazu Tipps, eine Kaufberatung und eine Marktübersicht.
Nicht immer kann oder will man Sound über Boxen genießen, zudem erfordern viele Spiele im Teammodus auch ein Mikrofon. Kopfhörer und Mikrofon in einem bekommt man mit einem Headset. In unserem Special findet ihr einige Informationen zum Thema Headsets, dazu eine Marktübersicht und einige ausgewählte Modelle als Kauftipp.
Quelle: Creative
Creative Tactic3D Alpha
Für Teamspiele sind sie im Grunde unerlässlich, sie können für eine bessere Atmosphäre sorgen und – spätestens wenn es um Skype oder ähnliche Kommunikationsdienste geht - extrem hilfreich sein: Headsets, also Kopfhörer, an denen an einer Seite zusätzlich ein Mikrofon angebracht ist. Der Nachteil bei einer Lösung mit Boxen und einem separaten Mikrofon ist nämlich, dass das Mikrofon in diesem Fall auch den Sound, der aus den Boxen ertönt, aufnimmt und an Mitspieler oder Gesprächspartner weiterleitet. Im schlimmsten Falle kann dies je nach Konfiguration der Soundeinstellungen sogar zu einer Rückkopplung führen, einem lauten, pfeifenden Ton. Bei einem Headset hingegen tritt kaum Sound nach außen, zudem ist das Mikrofon in Mundnähe positioniert, so dass das Mikrofon zum weitaus größten Teil nur die Stimme Gesprächspartner weitergibt.
Ein Hinweis vorweg: wenn wir in diesem Artikel von "Soundkarte" reden, ist damit nicht nur eine zusätzlich eingebaute Soundkarte gemeint, sondern natürlich auch ein Onboardsoundchip, sofern ihr keine extra Soundkarte eingebaut habt.
Headset mit USB oder mit Klinkenstecker?
Die Auswahl an Headsets ist inzwischen extrem groß. Grundsätzlich muss man hierbei zwischen Headsets mit
Quelle: Sharkoon.com
USB-Stecker im Vergleich mit normalen Klinkensteckern
USB-Anschluss und solchen mit Klinkensteckern unterscheiden. Letztere werden an eine Soundkarte oder, falls vorhanden, an die Front-Audiobuchsen eures PC-Gehäuses angeschlossen. USB-Headsets wiederum haben einen eigenen kleinen Soundchip eingebaut – schließt man so ein Headset an, wird die Soundkarte des PCs deaktiviert und das Headset quasi zur neuen aktuellen Soundkarte. Dies kann ein Vorteil eines solchen USB-Headsets sein, denn egal welche Soundkarte oder Boxen man benutzt und ob man einen Front-Audioanschluss hat oder nicht: Headset einstecken = Headset ist aktiv. Headset ausstecken = Soundkarte und Boxen sind wieder aktiv. Einfacher geht es kaum. Viele USB-Headsets können zudem optional auch als Klinkenheadset angeschlossen werden.
Weniger sinnvoll ist ein USB-Headset jedoch, wenn ihr über einen gute Soundkarte verfügt. Denn bei Nutzung des Headsets würdet ihr wiederum die gute Soundkarte nicht mehr nutzen – das wäre natürlich nicht sonderlich klug. Zudem kann jedes "unnötige" USB-Gerät im Zweifel auch eine zusätzlich neue Fehlerquelle sein. Benutzt man aber ein Headset mit Klinkenstecker, so ist dies rein treibertechnisch gesehen keine Veränderung am PC, denn was man an eine Soundkarte anschließt, ist aus Sicht von Windows völlig egal. Es wird lediglich bei einigen Soundkarten softwareseitig das Einstecken eines Steckers erkannt, so dass man als User einstellen kann, ob man eine Buchse eventuell als beispielsweise Mikrofoneingang statt als Kopfhörerausgang nutzen will. Mit "erkennen" im Sinne von "Windows hat neue Hardware gefunden" oder Treibern hat dies aber rein gar nichts zu tun.
In diesem Artikel
- Seite 1 Hör mal, wer da ballert: Einleitung, Headset mit USB oder Klinkenstecker?
- Seite 2 Hör mal, wer da ballert: Surround bei Headsets, Kaufberatung Teil 1
- Seite 3 Hör mal, wer da ballert: Kaufberatung Teil 2 (analog) und 3 (USB)
- Seite 4 Hör mal, wer da ballert: Tabelle Marktübersicht
- Seite 5 Bildergalerie

Hmm...Speedlink hat wohl nicht genug bezahlt um in den Test zu kommen? Ich nutze schon seit jahren das Medusa 5.1 und bin sehr zufrieden damit - sowohl was Gaming als auch Musik angeht...
Ich habe auch ein USB Headset vom SpeedLink. Was ich als sehr vorteilhaft befunden habe ist, dass man mehrere Audioadapter zugleich verwenden kann. D.h. ich habe die OnboardKarte (mit angeschlossenen Boxen über Klinke) als Standard definiert und im Teamspeak eingestellt, dass dieses über den Chip im Headset funktioniert.
Damit kann man schön nebenbei Über den PC Musik hören und trotzdem über das Headset quatschen. So fällt es mir zumindest viel leichter, die Musik mal zu ignorieren, wenn es sein muss.
fürs punktuellgenaue hören des gegners, kann ich nur steelseries 5hv2 usb empfehlen. das beste gamerheadset ! nur der sound kommt halt nicht so gut rüber wie bei sennheiser und co. aber als gamer kann man an dem teil nicht drumherum kommen.
habs, nutze zurzeit aber sennheiser 333d.
7.1 mit 3D an in bad company 2 und du hörst nur die englein singen ^^
@Birdynator
mmx300 ist vom deutschen hersteller beyerdynamics. google es doch mal.
http://lmgtfy.com/?q=mmx+300
@Shadow_Man
ich hatte das carcharias auch, betonung liegt auf hatte und zwar 4 monate lang, danach kabelbruch vom mikro, und das ohne das ich es jemals belastet hätte, hab meine kabel immer am tisch entlang verlegt damit ich nicht mitn stuhl drüber fahren kann o.ä. und wie ich höre soll das öfter vorkommen.
Ich hab das Razer Carcharias und bin eigentlich sehr zufrieden damit.