Auf den Kopf gestellt: Wenn Entwickler Spiele-Reihen umkrempeln

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Special Max Falkenstern Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Es liegt in der Natur der Sache, dass Fortsetzungen zu Computerspielen irgendwelche Veränderungen erfahren. Einige Sequels zu populären Franchises sind allerdings kaum mehr als solche wiederzuerkennen. PC Games zeigt euch eine Reihe von Titeln, denen die verantwortlichen Entwickler eine krasse Runderneuerung spendierten.

Computerspielreihen unterliegen natürlich einem gewissen Wandel. Wenn die Entwickler mit der Konzeption an einem Nachfolger beginnen, wird in der Regel erst einmal das Feedback der Spieler und Presse gesammelt. Dabei stellen sich automatisch Fragen wie: Was fand die Zielgruppe unterhaltsam und woran haben sie sich gestört? Auf Basis der Kundenmeinungen und den zusätzlichen Ideen der Hersteller entsteht dann die Fortsetzung. In aller Regel bleiben Kernelemente, also das, was die Serie ausmacht und ihre Beliebheit begründet, weitgehend unangetastet. Doch in einigen Fällen haben sich die Verantwortlichen dazu durchgerungen, vieles einfach über den Haufen zu werfen und mit dem Sequel einen anderen Kurs einzuschlagen.

Prey 2 ist dafür ein Paradebeispiel. Das Debütspiel begeistert Shooter-Fans aufgrund des komplexen Leveldesigns der verrückten Ideen. Folgt Protagonist Tommy einem sogenannten Gravitationsband, kann es durchaus passieren, dass er im selben Raum plötzlich Kopf steht. Die Möglichkeit mit der Schwerkraft zu spielen, ist seitdem das Markenzeichen von Prey. Doch von diesen und anderen Features - etwa dem Spirit Walk - trennt sich der Nachfolger. Entwickler Human Head Studios verfolgen einen offeneren Ansatz. Anstatt durch Levelschläuche, jagt man den Spieler nun eine große Spielwelt in der man optional allerhand Missionen erledigen kann. Prey 2 bietet außerdem Parkour-ähnliche Rennereien, wie sie es so bislang nur in Mirror's Edge gibt.

Ob diese gravierenden Änderungen am Spielkonzept Früchte tragen werden oder Human Head damit auf die Nase fliegt, wird die Zeit zeigen. Die Veröffentlichung von Prey 2 ist erst im nächsten Jahr vorgesehen. Bei anderen Titeln ist die Neuausrichtung gescheitert. Electronic Arts versuchte ausgerechnet bei Command & Conquer 4 - dem finalen Abschluss der Tiberium-Saga - das Konzept von Dawn of War überzustülpen. Ohne Ressourcenmanagment und richtigem Basisbau geht einfach viel von dem Flair verloren. Weitere Sequels, die kaum mehr als solche wiederzuerkennen sind, zeigt unsere exemplarisch zusammengestellte Bilderstrecke unterhalb dieser Zeilen. Falls ihr weitere Vorschläge habt, bitten wir euch, von der Kommentarfunktion Gebrauch zu machen.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Birdy84 Spiele-Enthusiast/in
        Renegade war ein Spin-Off der C&C Serie, keine "Umkrepelung".

        Ansonsten fällt mir noch Rainbow Six ein. NFS könnte man auch gleich mehrfach nennen.
      • Von Birdy84 Spiele-Enthusiast/in
        Renegade war ein Spin-Off der C&C Serie, keine "Umkrepelung".

        Ansonsten fällt mir noch Rainbow Six ein. NFS könnte man auch gleich mehrfach nennen.
      • Von LorD-AcE Mitglied
        Wie wärs mit C&C Renegade vom isometrischen RTS zum Ego-Shooter. Oder Gothic, vom Mega-Rollenspiel zum Kotzkrampf.
      • Von Enisra Mitglied
        eigentlich fehlt auch WoW, denn immerhin hat man mal eben aus nem RTS ein MMORPG gemacht
      • Von tRZOi Stille/r Leser/in
        Ihr habt den Duke vergessen: Vom Jump'n'Run zum Ego-shooter.
      • Von K4ZUY4 Mitglied
        Beides hat Dice mit BF2 schon vor MW1 salonfähig gemacht, wofür ich die Jungs noch immer hasse.
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