Brink: Test des Ego-Shooters der Quake Wars-Macher Splash Damage - Update mit Wertung
Brink im Test: Der Endzeit-Ego-Shooter von Splash Damage soll die Grenzen zwischen Online- und Offline-Spiel verfließen lassen. In unserem Test von Brink erklären wir, welche Vorzüge der Shooter bietet und welche Probleme auf Einsteiger zukommen könnten.
Update: Mittlerweile konnten wir den Multiplayer-Modus in zahlreichen Matches testen und in Ruhe unter die Lupe nehmen. Online macht Brink derzeit eine annehmbare Figur, leidet aber noch unter Startschwierigkeiten. Zwar funktionierte der Serverbrowser bei unserem Test gut, doch ab und zu kam es zu Verbindungsabbrüchen oder Server konnten urplötzlich nicht mehr gefunden werden. Nachbessern muss Splash Damage unbedingt im Koop-Modus oder beim Spielen mit Freunden. Private Sessions online sind derzeit nur möglich, wenn man eigenhändig einige Ports der heimischen Firewall freigibt. Auch die Einladung von Freunden in bestehende Spiele funktioniert nur teilweise und umständlich. Battlefield: Bad Company 2 macht das viel besser!
Das größte Problem von Brink wird neben dem zähen Einstieg und der Inkompatibilität mit dem Massengeschmack vor allem die Langzeitmotivation sein. Denn Maximallevel 20 erreicht ihr in Windeseile, ebenso schnell schaltet ihr sämtliche Extras, Klamotten und Frisuren frei. Und was dann? Für eure Einsätze bekommt ihr lediglich Erfahrungspunkte, es wird nicht mal eine Kill-Death-Ratio (also das Verhältnis von Abschüssen zu eigenen "Toden") erfasst. Erfahrungspunkte benötigt ihr aber ab Level 20 nicht mehr. Bleibt also nur, um des Sieges willen zu spielen. Das mag vielen Menschen reichen, angesichts von Vorreitern wie der Call of Duty-Serie oder der Langzeitmotivationsbombe Battlefield: Bad Company 2 ist das aber einfach nicht mehr genug. Trotzdem macht Brink mit etwas Eigeninitiative online eine Menge Spaß und ist zwar sperrig, aber herrlich anders. Damit erreichen die Macher sicher nicht den Massenmarkt. Fans wird Brink dennoch finden. Den ausführlichen Test lest ihr in der kommenden PC Games 06/11.
Original: Brink im Test! Wir haben den neuen Ego-Shooter von Splash Damage auf einem Test-Event in London gespielt. Dort konnten wir Brink zwei Tage lang ausführlich spielen, sowohl auf dem PC als auch auf der Xbox 360. Da wir den Mehrspielermodus allerdings zum Embargo-Fall noch nicht unter realen Bedingungen testen konnten, da die entsprechende Version noch nicht freigeschaltet war, verzichten wir in diesem Test auf eine finale Wertung und liefern sie euch in Kürze nach. Dennoch können wir Euch bereits jetzt die positiven und negativen Aspekte des Ego-Shooters aus dem Hause Splash Damage und Bethesda verraten. Brink spielt in einem Setting, vor dem Umweltschützer heutzutage warnen: Die globale Erwärmung hat stattgefunden, die Polkappen sind geschmolzen und die überlebende Rest der Menschheit tummelt sich auf einer schwimmenden Stadt namens Die Arche. Um dieses Eiland tobt letztlich auch eine Schlacht zwischen zwei Fraktionen. Da ist zum einen der Widerstand, welcher die Arche so schnell wie möglich verlassen und das Festland suchen will. Und die Sicherheitskräfte, die die Widerständler mit allen Mitteln daran hindern wollen. Ungewöhnlich für einen Mehrspieler-Shooter: Brink kommt sowohl mit einer am Stück erzählten Handlung daher als auch gleich mit zwei (für jede Partei eine) und einigen zusätzlichen Was-wäre-wenn-Szenarien. Für einen Einzelspielerdurchlauf – Bots, die automatisch jede Partie auf 16 Spieler auffüllen, machen es möglich – klingt das ja auch alles nachvollziehbar, wie aber klappt das mit Freunden und Fremden über das Internet?
Gut, denn die Gefechte beider Handlungsstränge finden auf jeweils denselben Schauplätzen statt. Bedeutet: Die Schlacht, die die Rebellen am ersten Tag des Aufstandes schlagen, entspricht dem Gefecht, das aufseiten der Sicherheitstruppen am ersten Tag ansteht. Clever gelöst. Wildes Durcheinanderspielen, Koop-Option, eine Nur-mit- Freunden-Spieleinstellung und drei Bot-Schwierigkeitsgrade sind ebenfalls an Bord. Die Grenze zwischen Offline- und Online-Spiel ist hier also fließender als anderswo. Brink ist anders aufgebaut als typische Mehrspieler-Shooter: Es gibt zwar Waffen und Belohnungen für erlegte Gegenspieler, jedoch liegt der Fokus auf dem Erfüllen von Zielen. So gewinnt nicht das Team, das mehr Gegner ausknockt, sondern die Mannschaft, die innerhalb des Zeitlimits ihre Missionsziele erledigt. Davon gibt es pro Karte etwa drei bis fünf, wobei immer ein Team als Angreifer und eines als Verteidiger agiert. Das Schöne dabei: Die Ziele sind recht abwechslungsreich und reichen von Hacken über Sprengen bis hin zu Eskortieren. Dazu gibt es eine Palette an Nebenaufgaben.

...Macht immernoch Bock... :)
Ich bin begeistert von dem Spiel. Design und Atmo aus einem Guss. Teamplay bei dem man taktieren kann (muß). Jetzt noch ein bischen patchen und ein paar maps Nachschieben, dann wird das ein Dauerbrenner.
Nice one! :-D
P.S. Dies ist nur meine ganz persönliche Meinung und keine universelle Feststellung. Abweichungen zu Meinungen anderer Personen ist auf jeden Fall BEABSICHTIGT! ;)
PECH gehabt, denn ich sehe es genau so. ;)
Mein Brink ist noch in der Post, dennoch freue ich mich auf das Spiel. "Assault" hat mir in UT sehr gefallen. Hoffentlich schaffe ich es meine Kumpels zu überzeugen es sich zuzulegen.
Zu den ganzen Motivations- und Langzeitsdiskussionen muss ich doch mal eine Satz zitieren der aus einem anderen Brink Review stammt: "Brink ist so gut wie Spieler mit denen man spielt"! So gehts mir eigentlich mit allen Spielen. BC2 spiele ich immernoch, auch jenseits von Level 30. Weil ich einfach ein paar gute Freunde habe, mit denen ich es regelmäßig spiele. Ich denke auch, dass wenn man in Brink genug Herrausvorderung und Freunde zum spielen hat, wird die Langzeitmotivation nicht abreißen.
P.S. Dies ist nur meine ganz persönliche Meinung und keine universelle Feststellung. Abweichungen zu Meinungen anderer Personen ist auf jeden Fall BEABSICHTIGT! ;)