Kaufberatung und Marktübersicht: Mainboards für AMD Sockel AM3 und AM3+
Nachdem wir vergangene Woche Mainboards mit Sandy Bridge vorgestellt hatten, sind in unserem heutigen Hardware-Special AMD-Boards für Sockel AM3 und AM3+ an der Reihe. Wir liefern eine Marktübersicht und Kaufberatung mit 30 Mainboards für Sockel AM3. Drei davon sind sogar zu dem noch kommenden Sockel AM3+ kompatibel.
Preisbewusste Gamer greifen aktuell gerne zu einem AMD-System und das nicht zu Unrecht. In unserem Special haben wir für eine Marktübersicht insgesamt 30 Mainboards für AMD Sockel AM3 und AM3+ herausgesucht. Auf acht davon gehen wir zudem in unserer Kaufempfehlung etwas näher ein. AMD bietet mit dem Sockel AM3 zwar keine so starken Prozessoren an wie Intel mit seiner Sandy Bridge-Plattform, jedoch ist der Sockel AM3 absolut ausgereift und zudem auch der Leistung entsprechend deutlich erschwinglicher als die Konkurrenz von Intel.
Da sich zudem in Sachen Gaming in letzter Zeit bei den Prozessoranforderungen wenig getan hat, reichen aktuelle Quadcores oder Hexacores (Sechskern-CPUs) von AMD auch noch eine ganze Weile völlig aus. Der preisbewusste Gamer kann also bedenkenlos zu einem AMD Sockel AM3 greifen. In unserem Special geben wir euch Tipps, eine Kaufberatung und am Ende noch eine Marktübersicht mit 30 Mainboards für den Sockel AM3. Drei davon sind bereits für den noch kommenden Sockel AM3+ spezifiziert.
Die Chipsätze
Da der Sockel AM3 schon eine Weile auf dem Markt ist, gibt es auch entsprechend viele Chipsätze. Die Chipsätze legen, neben der sogenannten Southbridge, einige grundlegende Eigenschaften eines Mainboards fest. Für Chipsätze von AMD gilt: Die 700er-Chipsätze sind bereits älter, die 800er-Serie neuer. Ein "G" hinter der Zahl bedeutet, dass das Mainboard auch über eine Onboard-Grafikkarte verfügt. Für eine gute Leistung bei einem moderaten Preis sind Mainboards mit einem 770er-, 870er- oder 800G-Chipsatz zu empfehlen. Wer mehr Optionen zum Übertakten oder zwei Grafikkarten mit vollen PCIx16-Speed betreiben will, greift zu einem höherwertigen 890er-Chipsatz, je nach Bedarf zum 890FX oder 890GX. Nvidia-Chipsätze spielen beim Sockel AM3 eine sehr untergeordnete Rolle. Trotzdem werden wir weiter unten in der Marktübersicht auch zwei Mainboards für User aufführen, die unbedingt einen SLI-Verbund aus zwei Nvidia-Grafikkarten aufziehen wollen – mit den AMD-Chipsätzen ist nämlich kein SLI, sondern nur Crossfire (zwei AMD-Grafikkarten als Verbund) möglich.
Arbeitsspeicher
Quelle: PC Games Hardware
DDR3-1333 Standard-RAM reicht völlig aus
Grundsätzlich ist der Sockel AM3 auf DDR3-RAM mit einem Takt von 1.333MHz ausgelegt. RAM mit mehr Takt bringt keine merklichen Vorteile. Zudem müsst ihr, wenn der höhere Takt genutzt werden soll, den Takt im BIOS des Mainboards selber manuell einstellen, ansonsten bleibt der Takt bei 1.333MHz. Auch eine niedrigere, also bessere CAS Latency (CL-Wert) bringt nicht wirklich etwas. Bei einem nur geringen Mehrpreis spricht aber auch nichts dagegen, sich "besseres" RAM zu kaufen. Und wer möchte, kann natürlich auch die Optik entscheiden lassen. Unsere Empfehlung ist aber, was die Leistung betrifft, sich normalen Standard-DDR3-1.333-Arbeitsspeicher zu kaufen.
Der Bulldozer kommt
Von AMD-Fans schon sehnsüchtig erwartet ist der kommende neue Sockel AM3+, Codename "Bulldozer". Doch was heißt hier "erwartet"? Es gibt nämlich bereits Mainboards mit dem neuen Sockel AM3+, obwohl noch keine
Quelle: ASRock
ASRock 880G Pro3
passenden Prozessoren zu haben sind. Die Mainboards basieren auf AM3-Mainboards und sind für AM3-Prozessoren ebenso geeignet sind wie für die noch gar nicht erhältlichen AM3+ Prozessoren. Wie gut die kommenden Prozessoren dann auch auf diesen Mainboards laufen, kann man natürlich jetzt noch nicht sagen, aber es spricht nichts dagegen, sich auch für eine AM3-CPU eine solche Hauptplatine zu besorgen.
Wir nehmen daher schon einmal eine Mini-Kaufempfehlung vorweg, indem wir euch nun drei zurzeit verfügbare Mainboards für den Sockel AM3+ in einer Tabelle kurz näher bringen. In unserem Preisvergleich findet ihr stets alle aktuell gelisteten Mainboards für den Sockel AM3+.
| Gigabyte 870A-USB3 | ASRock 880G Pro3 | ASRock 890FX Deluxe5 | |
|---|---|---|---|
| Chipsatz | AMD 870 | AMD 880G | AMD 890FX |
| PCIe 16x fullspeed | 1 | 1 | 2 |
| andere PCIe | 3 | 2 | 3 |
| PCI | 3 | 3 | 2 |
| USB extern 2.0/3.0 | 8/2 | 4/2 | 6/2 |
| USB intern 2.0/3.0 | 4/0 | 6/0 | 4/2 |
| SATA | 6 | 5 | 8 |
| esata | 0 | 1 | 1 |
| Firewire | 0 | 1 | 2 |
| Preis ab | 75 Euro | 76 Euro | 135 Euro |

Mit eingeschalteten Turbo vom Board bekomme ich massig Abstürze und Bluescreens.
Die Cool and Quiet Funktion ist absoluter Schrott auf dem Board,
die CPU Temparatur kann nur bis max 65 Grad eingestellt werden.
Dazu ist das Board der Meinung es müsste bei 10 Grad weniger schon kühlen,
als ob das nicht langt, kühlt das dumme Teil in Intervallen wodurch viel zu oft Laute Lüfter Geräusche entstehen.
Irgendwie ist das Teil nicht dazu in der Lage die Lüfter Konstant
auf eine bestimmt Umdrehung zubringen um eine Temperatur zu halten.
Das klappt irgendwie nur bei absoluter Volllast, aber da muss auch keine Umdrehung mehr gehalten werden als volle Pulle.
http://products.amd.com/de-de/DesktopCPUDetail.aspx?id=713&f1=&f2=&f3=&f4=&f5=&f6=&f7=&f8=&f9=&f10=&f11=&f12=
Über diesen Wert verkürzt sich die Lebensdauer deiner CPU erheblich. Deshalb versucht die Lüftersteuerung des MB das zu verhindern. Kein schlechter Gedanke, oder?
Cool& Quiet funktioniert ganz passabel, nur die MB-Steuerung regelt in Abhängigkeit der Meßsensoren und der Lüfteransteuerung so schlecht. Andere MB-Hersteller können das wesentlich besser.
Meist ist Cool&Quiet von AMD heruntergeladen, die bessere Wahl, als die der MB-Hersteller!!
Zum anderen überprüfe doch mal deine Gehäusebelüftung und achte auch darauf welchen CPU-Lüfter du verwendest, sowie auf den einwandfreien Kontakt zur CPU. Außerdem kann auch eine Anwendung(Game) die CPU so stark auslasten, das die Lüftersteuerung gar keine andere Wahl hat als volle Pulle zu laufen.
Das mit den 10°C weniger ist stark bei Asus ausgeprägt und könnte im übertragenen Sinne auch auf die Asus-Tochter Asrock zutreffen.
Es wird im Bios oft einen um etwa diesen Wert höhere CPU-Temperatur angegeben, als es tatsächlich von anderen Auslesetools angezeigt wird. Asus selber bestätigte das auf Nachfrage und begründet das Ganze, mit vorbeugender Schutzmaßname für die CPU und auch indirekt dem MB selber. Ein Relikt aus vergangenen Tagen, da sich heutige CPU, durch heruntertakten oder abschalten, selber schützen, sofern dies nicht durch provozierte Maßnahmen umgangen wird (Übertakten). Der Turbomodus stellt jedoch keine solche Umgehung dar (sofern dies nicht durch die MB-Einstellungen hervorgerufen wird)!!
Achte beim Kauf eines MB auf die empfohlene TDP der CPU, zu finden in der CPU-Kompatibilitätsliste der Hersteller zu dem zuverwendenden MB.
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Das gleich gilt auch für den CPU-Lüfter, hier helfen einschlägige Test z.B. PCGH (o.a.).
Mit eingeschalteten Turbo vom Board bekomme ich massig Abstürze und Bluescreens.
Die Cool and Quiet Funktion ist absoluter Schrott auf dem Board,
die CPU Temparatur kann nur bis max 65 Grad eingestellt werden.
Dazu ist das Board der Meinung es müsste bei 10 Grad weniger schon kühlen,
als ob das nicht langt, kühlt das dumme Teil in Intervallen wodurch viel zu oft Laute Lüfter Geräusche entstehen.
Irgendwie ist das Teil nicht dazu in der Lage die Lüfter Konstant
auf eine bestimmt Umdrehung zubringen um eine Temperatur zu halten.
Das klappt irgendwie nur bei absoluter Volllast, aber da muss auch keine Umdrehung mehr gehalten werden als volle Pulle.
Haste mal nach nem BIOS-update geschaut? vltr. hast Du auch nen defekt? Und bei Probs im Winodws-Betrieb: alle Treiber aktuell?
Schlechte Board-Modelle gibt es leider bei jedem Hersteller...
Habe ein Asrock für AM3, war auf jedenfall mein letztes Board von Asrock.
Mit eingeschalteten Turbo vom Board bekomme ich massig Abstürze und Bluescreens.
Die Cool and Quiet Funktion ist absoluter Schrott auf dem Board,
die CPU Temparatur kann nur bis max 65 Grad eingestellt werden.
Dazu ist das Board der Meinung es müsste bei 10 Grad weniger schon kühlen,
als ob das nicht langt, kühlt das dumme Teil in Intervallen wodurch viel zu oft Laute Lüfter Geräusche entstehen.
Irgendwie ist das Teil nicht dazu in der Lage die Lüfter Konstant
auf eine bestimmt Umdrehung zubringen um eine Temperatur zu halten.
Das klappt irgendwie nur bei absoluter Volllast, aber da muss auch keine Umdrehung mehr gehalten werden als volle Pulle.
Asus hat ebenfalls mit denM5Axxx Boards für Sockel AM3+ und sind bei Mindfactory vorbestellbar.