Shadow Harvest: Phantom Ops im Test: Dieser Shooter kostet Nerven
Frustresistenz ist bei Shadow Harvest: Phantom Ops ein Muss - der gut gedachte Shooter scheitert an doofen Fehlern. Der Shooter kostet viele Nerven. Spielspaß kommt nur gelegentlich auf.
Grundsätzlich ist die Idee hinter Shadow Harvest: Phantom Ops ja gar nicht so schlecht: In einer nicht allzu fernen Zukunft schicken die USA gleich zwei Agenten nach Somalia, um dort den Präsidenten aus dem Weg zu räumen. Die beiden Spione wissen zunächst jedoch nichts voneinander, müssen sich dann aber zusammenraufen, um ihr Ziel zu erreichen. Das Tolle daran: Sie dürfen die beiden Spezialisten steuern. Myra ist eine Art weiblicher Sam Fisher, geht eher lautlos vor, hat nur eine Armbrust als Waffe, kann sich tarnen und hat auch sonst einige Tricks auf Lager, um nicht entdeckt zu werden. Und dann gibt es noch Aron, den schießwütigen Soldatentyp. Der ist mit mehreren Maschinengewehren bewaffnet, hält mehr Treffer aus als sein weiblicher Konterpart und ist somit der Mann fürs Grobe. Zwischen den beiden Charakteren können Sie jederzeit mit der Tab-Taste hin- und herwechseln und so versuchen, die Missionsziele der 12 Levels zu erfüllen – hier kommt beinahe das Gefühl eines Koop-Spiels auf.
Quelle: Namco Bandai
In den Schleichpassagen verraten Anzeigen, ob Sie entdeckt wurden oder nicht.
So weit klingt Shadow Harvest also nach einem ganz netten Third-Person-Shooter mit der einen oder anderen guten Idee. Doch das Spiel hat mit derart vielen Problemen zu kämpfen, dass wohl die wenigsten Spieler es bis zum Ende – nach vermutlich acht bis zehn Stunden – aushalten werden. Am schwersten wiegen die Bugs, die einem das Leben schwer machen. An zwei Stellen im Spiel konnten wir nicht mehr weiter voranschreiten, da unsere Spielfigur einmal in einem Gang an einer unsichtbaren Barriere festhing und das andere Mal eine wichtige Interaktionsmöglichkeit nicht mehr angeboten wurde. Erst dank Speicherständen, die wir von den Entwicklern zur Verfügung gestellt bekamen, konnten wir die folgenden Abschnitte des Spiels sehen. Ob diese Probleme schließlich in der Verkaufsversion auftreten, können wir nicht sagen, halten es aber für wahrscheinlich.
Quelle: Namco Bandai
Aron schießt sich den Weg frei und hält zudem mehr Schaden aus als Myra.
Auch die KI lässt zu wünschen übrig. Gegner stehen oftmals einfach nur dumm in der Gegend herum. Wenn sie aber mal schießen, dann treffen sie beinahe immer. Da in der Spielwelt nur wenige Medipacks herumliegen und die Checkpoints in den Missionen extrem weit auseinander liegen, sorgt das für jede Menge Frust, denn das Spiel ist bockschwer. Spätestens wenn Sie einen 20-minütigen Levelabschnitt inklusive Zwischensequenzen zum dritten oder vierten Mal absolvieren müssen, werden Sie über die Tastenkombination Alt+F4 nachdenken.
Grafisch überzeugt Shadow Harvest dagegen oftmals, gerade die Lichteffekte haben die Entwickler hübsch hinbekommen. Dagegen fallen jedoch immer wieder Gebäude oder Innenareale auf, die einfach komplett leer sind oder sich immer wieder gleichen. Hier fehlte den Black Lion Studios entweder die Zeit oder die Entwickler haben schlampig gearbeitet – bezeichnend für wohl fast alle Fehler, die Shadow Harvest aufweist.

Was für ein Müll,mir tun die Leute echt leid die für dieses Machwerk 49,99€(Amazon) ausgegeben haben,oder auch nicht wenn man sich vorher nicht informiert.Selbst 20€ währen zuviel ! Hab es angespielt und nach dem ersten Schußwechsel wieder von der Platte geputzt.Das ist Betrug an den Kunden wenn man der Verpackung Glauben schenkt.Zum Glück gibt es gewisse Warez-Seiten und Crackergroups die einen vor solchen Fehlkäufen bewahren.Wie sagt "Fairlight" so schön: " A game worth playing,is a game worth buying" aber dieses Spiel ist es weiß Gott nicht !
Ob ein Spiel gut oder schlecht funktioniert, das hat doch nichts mit der Perspektive zu tun, sondern schlicht und einfach mit der Umsetzung der Steuerung.
du hast GTA 3 aufwärts vergessen und eigentlich alle Rollenspiele
neee, also so einen Konsolenbashblödsinn hab ich schon lange nicht mehr gehört, der kommt schon an den analogen Bullshit dran, das man angeblich ja den PC jedes Jahr aufrüsten müsse
Wenn ein Third-Person Spiel schlecht ist, dann bestimmt deswegen weil das Spiel schlecht ist und nicht wegen der Plattform
Wobei, so die Wertung macht einen schon neugierig, darüber würde ich irgendwie so gern mal 5min im Podcast was von hören eben weil das jetzt auch so die mieseste Wertung seit eigentlich abschaffung der Minis ist
Es gibt durchaus gute Beispiele für hervorragende 3rd Person Spiele auf dem PC:
Max Payne 1+2
Mafia 1+2
Dead Space 1+2
Splinter Cell Serie
Hitman Serie
Tombraider Serie
etc.
Speziell zu Zeiten von Max Payne, den frühen Splinter Cell Teilen und Mafia 1 war von Konsolen noch gar nicht die Rede und das waren reine PC Spiele...
Aber gut, jedem seinen eigenen Geschmack. Allerdings ist es unsinn das auf die Konsolen zu "schieben".
Grüße,
Flo