Günstige Festplatten - Nützliche Tipps, Grundlagen und Kaufberatung zu HDDs
Festplatten sind inzwischen kein großer Kostenfaktor mehr beim Zusammenstellen oder Aufrüsten eines PCs. In unserem Artikel finden Sie nützliche Tipps und Infos rund um Festplatten, außerdem einige empfehlenswerte und günstige Modelle.
Festplatten sind zwar in der letzten Zeit kaum schneller, dafür aber deutlich günstiger geworden. In unserem Special finden Sie einige Infos zu den Stichwörtern Partitionieren, Formatieren und Defragmentieren, außerdem einige günstige und trotzdem schnelle Festplattenmodelle, aber auch einige, die eher als reiner Datenspeicher gedacht sind. Bevor wir Ihnen einige günstige Modelle empfehlen, kümmern wir uns erst um die verschiedenen Grundbegriffe. Welche Partitionierung von Festplatten ist sinnvoll, und lohnt sich das Defragementieren überhaupt noch? Was muss man in diesem Zusammenhang mit SDDs beachten?
Anschließend kommen wir auf Jumper zu sprechen und behandeln auch das Thema Ausfallrisiko. Den Abschluss unserer Kaufberatung bildet dann die konkrete Empfehlung einiger günstiger und schneller Modelle und zwar nicht ganz so leistungsfähigen, dafür aber günstigen Eco- und Green-Festplatten.
Quelle: Archiv
Datenträgerverwaltung: eine Festplatte kann hier partitioniert werden.
Partitionieren: was ist das, und wie macht man es?
Eine Festplatte können Sie je nach Wunsch unterteilen, zum Beispiel 500 Gigabyte in zweimal 200 Gigabyte und einmal 100 Gigabyte, oder auch in zwei Teile zu je 250 Gigabyte, oder auch alles in einem Stück zu 500 Gigabyte. Jeder dieser Teile bekommt einen eigenen Laufwerkbuchstaben zugeordnet, also zum Beispiel E: oder F: - diese Teile nennt man Partitionen, das Unterteilen Partitionieren. Dies dient vor allem der Ordnung – viele Benutzer möchten für Spiele eine eigene Partition haben, für Musik und Videos eine zweite und so weiter. Ein Spezialfall ist C:, also die Partition, auf der Windows installiert wird. Wenn Sie ab und an Windows komplett neu installieren wollen oder müssen, wird es sich als Vorteil erweisen, wenn Sie einer größeren Festplatte einen Bereich für C: zuteilen, auf dem Sie dann auch nur Windows und vielleicht das ein oder andere kleinere Tool installieren.
Wenn Sie nämlich aus einer Festplatte mit viel Speicherplatz nur eine einzige große Partition C: machen und dort neben Windows alle Spiele, Anwendungen, Spielstände, Musik, Videos, Dokumente und so weiter speichern, müssen Sie unter Umständen sämtliche Dateien, die nicht von CD oder DVD einfach neu installiert werden können, zeitraubend auf einer anderen Festplatte sichern und nach der Neuinstallation wieder zurückkopieren. Haben Sie hingegen ein kleines, für Windows ausreichend großes C: , müssen Sie bei einer Neuinstallation lediglich wenige Dateien, die standardmäßig unter C: gespeichert werden wie zum Beispiel Favoriten oder Emails, sichern. Der Rest kann unbeschadet auf den weiteren Partitionen der Festplatte bleiben.
Eine fabrikneue Festplatte ist noch nicht partitioniert. Wenn Sie Windows auf einer neuen Festplatte installieren wollen, werden Sie automatisch die Möglichkeit haben, die Platte zu partitionieren. Bauen Sie hingegen eine neue Festplatte zusätzlich in Ihren PC ein, so wird diese unter Arbeitsplatz oder dem Windows-Explorer nicht auftauchen, denn ohne Partitionen hat diese ja auch noch keinen Laufwerkbuchstaben. Die neue Festplatte können Sie in der Datenträgerverwaltung partitionieren. Diese finden Sie unter anderem über einen Rechtsklick auf Arbeitsplatz beziehungsweise Computer und dann "verwalten".
Formatieren und Löschen
Eine neue, frisch partitionierte Festplatte muss zuerst formatiert werden. Dies geschieht über Arbeitsplatz beziehungsweise Computer über einen Rechtsklick auf die betreffende Partition und dann "Formatieren". Bei einer Windowsinstallation können Sie eine Formatierung durchführen, bevor Sie die Partition auswählen, auf die Windows installiert werden soll. Beim Formatieren wird eine Partition vereinfacht gesagt komplett gelöscht und betriebsbereit gemacht. Sie können auch zum raschen Löschen einer Partition diese einfach (schnell)formatieren, beispielsweise könnten Sie C: im Rahmen einer Windowsneuinstallation formatieren, um eine "saubere" Partition C: für die neu zu installierenden Daten zu haben.
Achtung: Formatieren ist nur ein scheinbares Löschen – wenn sich vor dem Formatieren noch Daten auf der Festplatte befunden haben, so sind diese auch nach dem Formatieren noch da – es fehlen auf der Festplatte lediglich die unter Windows sichtbaren Infos, also quasi das Inhaltsverzeichnis. Erst wenn zufällig oder mit einem Löschtool wie Eraser der Bereich, auf dem sich die betreffenden versteckten Daten befinden, mit neuen Daten überschrieben wird, sind die alten Daten wirklich unwiderruflich weg. Ansonsten lassen sie sich mit einem Datenrettungstool zum großen Teil wiederherstellen.
Defragmentieren
Im Laufe der Zeit können Daten, die eigentlich zueinander gehören, quer über die Festplatte verteilt werden. Dies liegt daran, dass
Quelle: PC Games
So kommen Sie nach einem Rechtsklick auf eine Partition zur Defragmentierung
Windows beim Schreiben auf die Festplatte einfach dort, wo Platz ist, die Daten speichert. Wenn dann zum Beispiel eine 100 Megabyte große Datei gespeichert wird, sucht Windows nicht eine 100 Megabyte große Lücke auf der Festplatte, sondern speichert unter Umständen die Datei verteilt auf mehrere Lücken. Dieses Zerteilen der Daten nennt sich Fragmentieren, da einzelne Fragmente auf der Festplatte zerstreut werden. Wenn Sie die Datei dann einmal wieder brauchen, müssen erst die einzelnen Fragmente zusammengesucht werden. Durch die sogenannte Defragmentierung können Sie allerdings eine Festplatte wieder neu ordnen lassen, so dass zueinander gehörende Dateien wieder an einem Stück platziert werden. Eine Defragmentierungsfunktion ist in Windows eingebaut, ein Freewaretool wie Disk Defrag erledigt diese Aufgabe allerdings etwas schneller. Das Problem der Fragmentierung ist allerdings bei modernen Festplatten nicht mehr sonderlich relevant, ein merkbarer Geschwindigkeitsgewinn durch ein Defragmentieren tritt in aller Regel nicht auf. Es schadet allerdings auch nicht (mit Ausnahme von SSDs, hier sollte es unterlassen werden).

Am gleichen PC geht es also nur mit Mac-os? Sind denn denn treiber für das Mainboard unter windows aktuell? Wird die Platte erkannt, wenn Du sie intern an SATA anschließt?
Such mal in der Systemsteuerung nach der Computerverwaltung, klick links im Baum auf Datenträgerverwaltung und sieh nach ob die Platte überhaupt in der Liste erscheint (unten).
Ich vermute das Dateisystem wird nicht erkannt, dann wird im Explorer auch keine Partition angezeigt.
Die Daten für Stalker musste ich auch erstmal suchen, die lagen nicht in meinem Ordner sondern im Öffentlichen Ordner. Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat.
Am gleichen PC geht es also nur mit Mac-os? Sind denn denn treiber für das Mainboard unter windows aktuell? Wird die Platte erkannt, wenn Du sie intern an SATA anschließt?
Zum Thema Partitionen möchte ich an dieser Stelle mal anmerken, dass es ein Unding ist, wieviele Anwendungen (insbesondere Spiele) ihren Müll, ohne dass man was dagegen tun kann, auf der Systemplatte abladen. Meist tief vergraben in den Benutzerdaten, damit mans auch ja nicht findet, wenn mans mal sichern will...
da wir hier gerade beim Thema sind stelle ich mal eine Frage, denn ich habe ein Problem: ich habe eine Samsung EcoGreen F4 mit einem USB 3.0 Gehäuse. Nur wird die Platte auch mit verschiedenen Gehäusen nicht unter Windows XP und 7, sondern nur unter Mac 10.5 Leopard erkannt. Was ist das Problem oder was kann ich tun?