Shift 2 Unleashed im Test: Das neue Need for Speed ist ab heute im Handel
Der Test zu Shift 2 Unleashed ist da. Referenzanspruch trifft auf Zeitdruck - können die Entwickler dieses Rennen gewinnen? Das beantwortet PC Games heute und zeigt, warum das intensive Rennerlebnis nur durch kleinere Macken getrübt wird.
Das Drumherum in Shift 2 Unleashed, beispielsweise die furchtbaren Menüs, wirkt teilweise wie von Amateuren verbrochen. Aber eine Rennsimulation soll nun mal vor allem eines: Rennen simulieren. Und das macht die EA-Raserei so gut wie kaum ein anderer Genre-Vertreter. Denn zum einen ist die Helmkamera ein Geniestreich, der für ein unglaublich intensives Fahrerlebnis sorgt. Und zum anderen fängt Shift 2 den Kampf Mensch gegen Maschine perfekt ein: Wenn ich hier ein 1000-PS-Monster lenke, dann ist es schon eine Herausforderung, das Blechbiest überhaupt auf der Strecke zu halten. Genau so muss virtueller Rennsport aussehen.
Viel wurde im Vorfeld diskutiert und kritisiert. Es hieß, Shift 2 Unleashed erreiche nicht den Realismusgrad der direkten Konkurrenten Forza 3 (Xbox 360) und Gran Turismo 5 (Playstation 3). Das trifft auch zu. Die Autos geraten einen Tick zu schnell ins Rutschen, das Driften um Kurven geht vergleichsweise leichter von der Hand. Trotz dieser Nuancen tut Shift 2 im Großen und Ganzen einen weiteren Schritt in Richtung Realismus. Die Fahrphysik ist anspruchsvoll, das Fahren auf der Ideallinie und punktgenaue Bremsen fundamental wichtig, denn Shift 2 verzeiht keine Fehler. Insgesamt trifft die Mischung aus Simulation und Fahrspaß genau unseren Geschmack.
Überragendes Geschwindigkeitsgefühl, intensives Rennerlebnis
Shift 2 gibt sich sehr lenkintensiv. Der Wagen liegt nicht etwa wie ein Brett auf der Straße – Sie müssen ständig nachjustieren und Unebenheiten auf der Strecke ausgleichen. Verkrampfte Hände und schweißnasse Eingabegeräte nehmen wir da billigend in Kauf, denn im Gegenzug wirkt das Fahrgefühl intensiv und packend. Außerdem vermittelt die flüssige Grafik mit dem massiven Einsatz von Unschärfe-Effekten ein vorzügliches Geschwindigkeitsgefühl.
Quelle: EA
Die Boliden der FIA GT1, GT 3 und der Werkswagenklasse verfügen über beängstigende Beschleunigungskräfte.
Authentische Helmkamera
Während Shift bereits für seine mitreißende Cockpit-Perspektive gelobt wurde, geht der Nachfolger noch einen Schritt weiter. Der Rand des Helmvisiers begrenzt dabei das Blickfeld und die Kamera simuliert die Kopfbewegungen des Fahrers unter Einwirken der Fliehkräfte. Eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit, bewegen sich doch Bildausschnitt und Fahrzeug unabhängig voneinander. Das sorgt anfangs für so manche falsch eingeschätzte Kurve. Je nach Genre-Erfahrung sollten Sie bis zu zwei Stunden Eingewöhnungszeit einkalkulieren. Diese Zeit ist jedoch gut investiert, denn nie zuvor simulierte ein PC-Spiel das Rennerlebnis besser. Der Spieler spürt regelrecht die PS-Schleuder unter seinem Hintern und fühlt sich mitten auf die Strecke versetzt. Wer sich erst einmal in eine Höllenmaschine der Marke Pagani oder McLaren vorgearbeitet hat und über einen anspruchsvollen Kurs wie den Nürburgring heizt, der möchte diese Perspektive nicht mehr missen – die Helmkamera ist ein Muss und neuer Standard im Genre.
Interessante, schicke Strecken
Beliebte Originale wie Suzuka, Dubai, die legendäre Nordschleife oder der Circuit de Catalunya ergeben im Bereich Rennkurse ein Rundum-Sorglos-Paket. Angereichert wird das Ganze durch fiktive Kurse in London, Tokyo oder Shanghai. Diese Strecken bieten zudem einige Schmankerl, wie ein Riesenrad am Streckenrand in London.
Schicke Tageszeiten
In Shift 2 brettern Sie zu drei Tageszeiten über die Kurse: Mittag, Abend und Nacht. Die Abenddämmerung bietet dabei ein zweischneidiges Erlebnis: Einerseits verwöhnt die traumhafte Lichtstimmung das Auge, andererseits blendet die tiefstehende Sonne das Fahrerfeld. Die Nachtrennen sorgen im Gegenzug ebenfalls für eine eigene Atmosphäre sowie eine neue Herausforderung. Insbesondere in den Cockpit-Perspektiven fordert das stark begrenzte Sichtfeld volle Konzentration.

Bin jetzt bei 62% in der Karriere und darf endlich GT3-Fahrzeuge fahren. Ein wirklicher Hochgenuss, zudem wird man ordentlich gefordert. Ich werde noch viele Stunden Spaß mit Shift 2 haben.
solider spielspass . Aber mehr auch nicht
Ich find das Spiel macht Bock. Keine Ahnung was manche für Probleme haben.
Die Einstellungen, die man verändern kann, reichen mir auch gerade ehrlich gesagt.
Wer will schon 2 Stunden einstellen für ein Rennen zu fahren, um dann zu merken dass die Einstellungen scheisse sind?
Also wenn man keine Playstation und GT5 hat (so wie ich), ist das Shift 2 ein guter Ersatz für zwischendurch.
Naja paar Macken hats: zb kann ich mein Xbox Controller nicht richtig konfigurieren und das Hud verändert sich irgendwie bei jedem Rennen (vielleicht bin ich auch nur zu doof es richtig einzustellen ;)
Das einzige was nervt sind die Drift Rennen (keine Ahnung wie das gehen soll ;)
Hier mal meine Controller Einstellungen:
Totzone Lenkung: 3
Totzone Gas: 5
Totzone Bremse: 5
Lenkempfindlichkeit: 50
Gasempfindlichkeit: 50
Bremsempfindlichkeit: 50
Damit komme ich gut klar. Aufgemotzter Reventon zb fährt sich wie Butter damit ;)
Hat das neue shift einen ticken mehr action und abwechslung als der vorgänger?denn das spiel soll realismus aber trotzdem "fahrspass" haben.