Total War: Shogun 2 im Test: Neue Stärken sorgen für eine tolles Spiel - mit alten Schwächen
Wie der Test zu Total War: Shogun 2 zeigt, haben die Entwickler mit dem neuen Ableger der Serie vieles richtig gemacht und ein insgesamt tolles Spiel geschaffen. Doch alte Schwächen bleiben trotz großer Versprechungen im Vorfeld vorhanden. PC Games klärt auf.
Total War: Shogun 2 kann man im Test vieles vorwerfen. Die künstliche Intelligenz hat Macken, die Seegefechte sind auf Dauer öde, das Mikromanagement strengt an, die Steuerung zickt hin und wieder rum und die Grafik dürfte so manchen PC an seine Belastungsgrenze bringen. Dennoch haben wir uns hoffnungslos in die Welt von Shogun 2 verloren. Armeen pflegen, Burgen belagern, Diplomatie betreiben, Ninjas kommandieren und den Handel aufrecht halten. Es gibt so viel zu tun in Shogun 2, so viel zu beachten, dass uns kleinere Fehler schon fast trivial erscheinen. Der Gegner bleibt im Pfeilhagel stehen? Nun gut, dann haben wir es eben einfacher. Seine Stadt ist unbewacht? Klasse, dann nehmen wir sie schneller ein. Wir verzeihen derlei Unzulänglichkeiten, weil die Entwickler ein unglaublich großes Strategiespiel geschaffen haben, das komplex, fordernd und unnachgiebig ist. Nur wer mitdenkt, gewinnt. Gut so.
Glaubwürdige Spielwelt
Die Zeit der ehrenhaften Krieger packte Entwickler Creative Assembly anno 2000 in ein Strategiespiel, das den Beginn einer Ära einläutete: Mit Shogun: Total War startete die Erfolgsserie, die nun, zehn Jahre später, in einer Neuauflage des Erstlingswerks mündet. Mit Total War: Shogun 2 (jetzt kaufen ) kehren die Engländer in das Japan des 16. Jahrhunderts zurück und schicken Sie auf die abenteuerliche und umfangreiche Reise, Shogun, militärischer Herrscher über ganz Japan, zu werden. Ihren eigenen Tugenden bleiben die Entwickler von Shogun 2 treu: Am eigentlichen Spielprinzip der Serie ändert sich auch im neuesten Teil nichts. Sie lenken die Geschicke Ihres Klans zum einen rundenweise auf einer riesigen Kampagnenkarte, zum anderen in opulent inszenierten Echtzeitschlachten mit Tausenden von Einheiten. Mit diesen beiden Komponenten (die in dieser Art kombiniert einzigartig in der Spielewelt sind) führen Sie Ihr Volk über mehrere Jahrzehnte zum Sieg über die Konkurrenz.
Neun Klans stellt Ihnen das Spiel zu Beginn zur Wahl. Schon hier müssen Sie eine wichtige Entscheidung treffen, denn jedes Volk hat bestimmte Stärken und Schwächen. Die Hojo etwa sind Meister im Burgenbauen, ihre Startprovinzen liegen aber strategisch ungünstig in der Mitte Japans. Die Date dagegen können mächtige Schwertträger ausbilden und besetzen den Ostteil der Insel, weit weg von sämtlichen Seehandelsrouten. Zum Glück gibt Ihnen das Spiel schon zu diesem Zeitpunkt wichtige Hinweise, wie schwer der jeweilige Klan zu spielen sein wird. Wer also die Herausforderung sucht, nimmt sich etwa der Takeda oder der Mori an - hervorragende Seefahrer, dafür umzingelt von Feinden.
Quelle: Sega
Bogenschützen sind ein wichtiger Eckpfeiler jeder Armee. Werden sie gut gegen Angriffe geschützt, versetzt ihr Pfeilhagel ganze Gegnerkompanien in Panik. Den mächtigen Feuerpfeilangriff müssen Sie erst erforschen und dürfen ihn auch nur für begrenzte Zeit einsetzen.
Beeindruckende Schlachten
Den Hauptteil der Gefechte machen Kämpfe auf dem Land aus. Hier treten Sie mit Ihren Einheiten in ausgedehnten Landschaften gegen Computerarmeen an. Das Territorium passt dabei immer zur jeweiligen Jahreszeit und dem Ort, den Sie auf der Kampagnenkarte für die Auseinandersetzung gewählt haben. So gibt es schneebedeckte Berge, weite Felder oder Flusslandschaften mit Furten. Auch das Wetter spielt eine Rolle. Bei Regen oder Schnee funktionieren Brandgeschosse zum Beispiel nicht mehr. Die Umgebung, etwa Wälder oder Hügel, können Sie zu Ihrem Vorteil nutzen.
Berühmt sind die Gefechte seit jeher wegen ihrer nicht zu unterschätzenden strategischen Komponente und der grandiosen Optik. Das ändert sich auch in Shogun 2 nicht. Noch immer treiben uns die unfassbare Detailtreue der Truppen und die wunderschönen Landschaften Tränen der Freude in die Augen. Wer will, zoomt mit der Kamera bis auf den Boden herab und beobachtet die Kämpfer, die liebevoll animiert aufeinander einschlagen. Sogar jeden Pfeilflug können Sie verfolgen und mit ansehen, wie die Geschosse einschlagen! Jedes Wappen, jedes Rüstungsteil ist detailgetreu nachempfunden, selbst unterschiedliche Gesichter blicken Ihnen aus den Schlachtreihen entgegen. Allein dafür gebührt den Entwicklern größter Respekt.
Taktische Tiefe
Sie beginnen Shogun 2 mit wenigen Städten, in denen Sie Armee-Einheiten produzieren oder Gebäude errichten können. Das alles funktioniert über übersichtlich gehaltene Menüs, die immer nur bei Bedarf aufklappen und ansonsten den Blick auf die wunderschöne Landschaft nicht verdecken. Natürlich haben die topografischen Gegebenheiten auch eine spielerische Bedeutung: So nutzen Sie Engpässe, um gegnerischen Armeen den Durchmarsch zu verweigern, oder stationieren zum selben Zweck Ihre Truppen vor Brücken. Manche Provinzen sind strategisch wichtig von Bergen umgeben und lassen sich so nicht einfach erstürmen, andere liegen so weit entfernt, dass Ihre Truppen monatelang unterwegs und somit Wind und Wetter ausgesetzt sind.
Dass sich das Spiel in Jahreszeiten gliedert (eine Runde entspricht einer Jahreszeit), sehen Sie auch auf der Karte. Im Frühjahr beherrscht sattes Grün die Szenerie, während im Herbst goldene Brauntöne dominieren. Diese Wetterumschwünge haben übrigens nicht nur optische Auswirkungen: Auch die Schlachtfelder passen sich der Jahreszeit an, sodass Ihre Truppen schon mal durch dichtes Schneetreiben stapfen und Brandpfeile aufgrund der Witterung vielleicht nicht funktionieren. Außerdem erleiden Truppen, die im Winter nicht in ihren eigenen Provinzen stationiert sind, empfindliche Verluste durch Kälte, Hunger und Desertation.

hm.... kurz vor releas dieses großartigen spiels wird japan an seine humane belastungsgenze durch überflutung und beforstehender kernschmelze gestellt, welch ironie.....
c2d e7300 2,7ghz
ati 4830
2gb ram ddr2
napoleon und co haben gerückelt wie die sau ( ps die neuesten spiele die rausgekommen sind konnte ich ohne probleme spielen)
wirst aber wohl nicht drum herumkommen (fast) alle Grafikeinstellungen zu reduzieren.
Ich konnte jedenfalls Napoleon mit einem schlechteren System meist "flüssig" spielen,
scheinst also die Einstellungen zu hoch angesiedelt zu haben.
Aber wie schon gesagt, einfach mal die Demo testen, dafür ist die ja da.....
c2d e7300 2,7ghz
ati 4830
2gb ram ddr2
napoleon und co haben gerückelt wie die sau ( ps die neuesten spiele die rausgekommen sind konnte ich ohne probleme spielen)
Ich würde Dir empfehlen, einfach die Demo zu testen. Gibt's bei Steam.
wie siehts mit systemanforderungen aus kann ichs noch auf meinen sys spielen
c2d e7300 2,7ghz
ati 4830
2gb ram ddr2
napoleon und co haben gerückelt wie die sau ( ps die neuesten spiele die rausgekommen sind konnte ich ohne probleme spielen)