The Next Big Thing im Test: Ein gelungenes Hollywood-Adventure
Die Monster sind los in Hollywood. Taugt The Next Big Thing, das neue Adventure der Runaway-Macher? Der PC Games-Test klärt über die Stärken und Schwächen des Abenteuers auf.
In The Next Big Thing befinden wir uns mitten in den 50er-Jahren in einem alternativen Hollywood. Das Horrorfilm-Geschäft boomt, nicht zuletzt, weil die gruseligen Filmmonster von tatsächlichen Monstern dargestellt werden, die in Los Angeles Seite an Seite mit den Menschen leben. Aber auch das Monster-Filmgeschäft hat seine Schattenseiten …
Genauso skurril wie die Story kommen auch die Charaktere von The Next Big Thing daher. Als Spieler schlüpfen Sie abwechselnd in die Rollen der ein wenig verrückten Journalistin Liz Allaire und des gut aussehenden Sportreporters Dan Murray. Die beiden haben jedoch ein Problem: Sie können sich überhaupt nicht ausstehen, was im Spielverlauf natürlich für zahlreiche bissige, aber auch witzige Dialoge sorgt. Viel verrückter als die beiden Protagonisten sind jedoch die zahlreichen Monster, denen Sie im Laufe der Story begegnen und die beinahe allesamt bekannten Horrorfilmen entsprungen zu sein scheinen, wie zum Beispiel der insektoide Wissenschaftler Doktor Fly, der Frankenstein-Verschnitt Big Albert oder der an Quasimodo erinnernde "Poet des Schmerzes".
Quelle: Crimson Cow
Der Poet des Schmerzes hilft Dan Murray beim Lösen eines Rätsels.
Die Handlung wird maßgeblich von diesen Figuren und ihren witzigen Dialogen getragen und natürlich darf bei einer solchen Story auch der eine oder andere ironische Seitenhieb in Richtung Hollywood nicht fehlen. Ansonsten findet man aber nur eine eher unspektakuläre Verschwörungsgeschichte, die man nach der sehr kurzen Spielzeit von knapp sechs Stunden schnell wieder vergessen hat.
Handwerklich kann The Next Big Thing, wie alle bisherigen Pendulo-Adventures, absolut überzeugen: Das Inventar ist übersichtlich und die Komfort-Funktionen wie Hotspot-Anzeige oder die nett gemachte Ingame-Hilfe sind gut eingebunden. Die Rätsel sind – bis auf ganz wenige Ausnahmen – durch die Bank fair und fast immer logisch, wenn auch meistens zu einfach. Zwar dürfen Sie zu Beginn des Spiels einen von drei Schwierigkeitsgraden wählen, diese schalten aber lediglich die oben genannten Komfort-Funktionen aus, inhaltlich ändert sich nichts.
Technisch gibt es nichts zu meckern, die Comic-Grafik ist hübsch und passt zum Stil des Spiels und auch die Animationen der Charaktere können überzeugen.

Da wären sicher noch mehr skurril- unterhaltsame Geschehnisse drin gewesen.
Gegen Ende noch einmal ein tolles Szenario mit wunderbaren Ideen und gerade nach BM3 kann ich nur sagen: ein ordentlicher Schluss. :)
Bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft noch mehr Geschichten um Monster und Menschen zu erzählen gibt; ein zweiter Teil wäre sofort gekauft.
Was kommt dieses Jahr eigentlich noch an Adventure- Spielen auf den Markt? Ich habe nämlich das Gefühl, dass das schon mein Spiel des Jahres aus diesem Genre sein könnte.
Mein halbes Gehalt, dass du weiterhin gut unterhalten werden wirst. :ugly:
Ich glaube, die Vertonung gehört mit zum Besten, was ich zuletzt in Spielen gehört habe. Dieser empört- pikierte Tonfall von Dan- und Liz ist sowieso jenseits von gut und böse. ;)
Irgendwann komme ich noch hinter ihre Kühlschrankobsession...
Und diese ganzen Roboter...herrlich...
Bei Next Big Thing sind ja sogar die Untertitel beim Spiel beenden unterhaltsam. Tolle Hintergründe, extrem gute Synchro, äußerst unterhaltsam gemachte Zwischensequenzen und ein schöner, passender Soundtrack.
Nett, wie sich Bezeichnungen ändern, zB Namen von NPCs, wenn die beiden Hauptprotagonisten etwas "hinzuzufügen" haben oder wie sich andere Dialogzeilen ergeben, wenn man ein Thema noch einmal anspricht.
Von den Rätseln her bislang ähnlich wie BM3, jedoch kann man Spielhilfen und Hotspots abschalten.
Gefällt mir spontan auch besser als Runaway. Es trifft jedenfalls meinen kruden Humor auf den Punkt... :)
Hört sich toll an - wird auf meiner Adventure-Liste vermerkt. :]
Bei Next Big Thing sind ja sogar die Untertitel beim Spiel beenden unterhaltsam. Tolle Hintergründe, extrem gute Synchro, äußerst unterhaltsam gemachte Zwischensequenzen und ein schöner, passender Soundtrack.
Nett, wie sich Bezeichnungen ändern, zB Namen von NPCs, wenn die beiden Hauptprotagonisten etwas "hinzuzufügen" haben oder wie sich andere Dialogzeilen ergeben, wenn man ein Thema noch einmal anspricht.
Von den Rätseln her bislang ähnlich wie BM3, jedoch kann man Spielhilfen und Hotspots abschalten.
Gefällt mir spontan auch besser als Runaway. Es trifft jedenfalls meinen kruden Humor auf den Punkt... :)