Verzockt, versagt, vergessen: Tragische Pleiten bei Entwickler-Studios und Publishern

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Special Sebastian Thöing Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Pleiten, Pech und Pannen - so könnte man ebenfalls titeln, wenn es um Entwickler-Studios und Publisher geht, die es am Markt nicht geschafft haben. Sie versagten aufgrund von schlechten Spielen, Misswirtschaft oder zu großen Ambitionen. Und eben diese Pleite-Unternehmen stellen wir Ihnen heute vor.

Nicht jedes Entwicklerstudio hat das Potenzial dazu, es auf eine Stufe mit Branchengrößen wie Blizzard, Bioware oder id Software zu schaffen. Aber auch für kleinere Studios gibt es eine Nische. Crytek beispielsweise hat es mit einem Mal (Far Cry) zu Weltruhm geschafft, Blue Byte hat mit Die Siedler eine Erfolgsserie geschaffen, die vor allem in Deutschland viele Anhänger fand und selbst King Art, die bisher eigentlich nur für The Book of Unwritten Tales bekannt sind, haben sich unter Spielern etabliert.

Genauso verhält es sich mit Publishern. Klar kann nicht jedes Unternehmen zu so enormer Größe wie Activision Blizzard, Electronic Arts oder Ubisoft gelangen. Doch auch hier gilt es, diverse Nischen zu besetzen. Daedalic aus Deutschland hat sich beispielsweise auf Adventures spezialisiert, Kalypso trumpft hingegen mit Strategiespielen wie Tropico oder Dungeons auf. Auch im internationalen Geschäft gibt es Publisher, die durchaus Erfolge feiern – wenn auch nicht auf dem Niveau der Top-Scorer. Dazu zählen beispielsweise Unternehmen wie 505 Games aus Italien, City Interactive aus Polen oder Funcom aus Norwegen.

Es muss also nicht immer "Global Player" oder "Mega-Business" sein, um länger als nur ein paar Jahre am Markt erfolgreich zu sein. Sowohl im Bereich der Entwickler als auch im Bereich der Publisher gibt es Unternehmen, die es aber nicht schaffen und nach wenigen Jahren die Segel streichen müssen. Egal ob es an mangelnder Qualität, an einem spärlichen Portfolio, an Misswirtschaft oder an zu großen Ambitionen liegt. Und genau diese Unternehmen stellen wir Ihnen heute in unserer Bildergalerie vor. JoWood könnte schon bald dazu zählen...

Bildergalerie

Ausgenommen sind Studios, die unter anderem Namen wieder auferstanden sind. Dazu zählen beispielsweise Westwood oder Bullfrog.

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DarkVoice1984 Gelegenheitsspieler/in
        Schade wenn Studios dicht gemcht werden müssen. Aber oft will man ein richtig gutes Spiel machen und wenn es sich nicht gut verkauft (Arcania 4) ist man weg vom Schaufenster.

        Ascaron trauere ich heute noch nach. Anstoss 3 war ne Wucht.
      • Von DarkVoice1984 Gelegenheitsspieler/in
        Schade wenn Studios dicht gemcht werden müssen. Aber oft will man ein richtig gutes Spiel machen und wenn es sich nicht gut verkauft (Arcania 4) ist man weg vom Schaufenster.

        Ascaron trauere ich heute noch nach. Anstoss 3 war ne Wucht.
      • Von Zerth Hobby-Spieler/in
        Looking glas !!!!!
      • Von Stiller_Meister Hobby-Spieler/in
        TROIKA mit Vampire the Masquerade Bloodlines :(
      • Von Chrissyx Anfänger/in
        Da gibt es noch Nuclear Vision, Macher von Codename: Gordon und Psychotoxic.
      • Von Veez Gelegenheitsspieler/in
        Schade das so viele Entwicklerstudien wegen Insolvenz schließen mussten. Viele der Namen erinnern mich an alte gute Spiele die ich gern gezockt hab

        Früher war Geld bei der Spiele Entwicklung nicht so wichtig, heute dreht sich alles nur noch darum

        traurige Welt T.T
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