Headsets für Gamer: Kaufberatung und Grundlagen
Unentbehrliches Zubehör für jeden PC-Spieler: das Headset. In unserer Kaufberatung zum Thema Gamer-Headsets erklären wir wissenswerte Grundlagen und empfehlen einige exemplarische Modelle von 30 bis 300 Euro.
Headsets, also Kopfhörer mit Mikrofon, sind ideal für Onlinegames, bei denen man sich mit Mitspielern unterhalten kann. Auch für Internettelefonie und Sprachchats wie beispielweise Skype sind Headsets natürlich geeignet. In der Kaufberatung weisen wir auf einige Grundlagen zum Thema Headsets hin und stellen beispielhaft ein paar lohnende Exemplare vor.
Nicht zuletzt boomt der Headsetmarkt durch die wachsende Zahl an Online-Spielern, die durch In-Game-Kommunikation bei Multiplayerspielen einen Vorteil haben wollen. Bei Shootern kann man sich gegenseitig warnen oder Anweisungen geben, bei MMOs eine Taktik besprechen oder bestimmte Fähigkeiten wie Heilung anfragen. Für Gamer gedachte Headsets tendieren zudem dazu, den Sound etwas bombastischer und direkter wirken zu lassen. Außerdem ist dank verbesserter Soundkartenfunktionen inzwischen auch mit Stereokopfhörern ein Surroundeffekt zu erzielen, so dass sich selbst im Singleplayer-Modus mit der passenden Soundkarte oder einem geeigneten USB-Headset eine tolle Surroundsound-Atmosphäre einstellen kann, bei der man geradezu darauf wartet, dass einem wirklich plötzlich eine Hand von hinten rechts auf die Schulter tippt …
Anschlussarten: Klinke oder USB
Bei Headsets hat man drei Anschlussmöglichkeiten, aus denen man beim Kauf wählen kann. Analoge Stereo-Headsets schließt man mit zwei Klinkensteckern (einer für den
Quelle: Sharkoon
Klinkenstecker mit Regler
Sound, den man hören will, und einer für das Mikrofon) an seine Soundkarte oder ein Frontaudio-Interface des PC-Gehäuses an. Analoge Surroundheadsets verfügen über 4 Stecker: Einer für das Mikrofon, einer für den Sound "Vorne links und rechts", einer für den Sound "Hinten links und rechts" und einer für "Subwoofer und Center" – allerdings stirbt diese Art von Headsets aus, da wie oben angedeutet auch mit Stereo ein Surroundsound erzielt werden kann und zudem ein Kabelsalat entsteht, wenn der Anwender auch noch ein Surroundboxenset besitzt.
Quelle: Logitech
Treibermenü des G35
Als dritte Möglichkeit gibt es noch Headsets mit USB: hier ist ein eigener kleiner Soundchip im Headset vorhanden, der auch Surroundeffekte ermöglichen kann. Der Vorteil bei USB: Es sind kein eventuell aufwändiges Umstecken oder Adapter nötig, wenn man zwischen Headset und Boxen wechseln will. Nachteil: Man bezahlt den Soundchip mit und würde eine eventuell im PC vorhandene gute Soundkarte gar nicht nutzen, da ja der Soundchip des Headsets den Sound übernimmt. Zudem steigt natürlich die Gefahr, dass es irgendeinen Konflikt mit anderer Hardware gibt, da das Headset ja ein neues Hardwaregerät mit eigenen Treibern ist. Ein analoges Headset aber gilt aus Sicht des PCs nicht als neue Hardware: ob man an die Soundkarte ein Headset oder Boxen oder gar nichts anschließt, ist dem PC sozusagen egal.
Surroundsound auf Headsets: Dolby Headphone&Co
Vor allem Surroundsimulationen wie Dolby Headphone funktionieren inzwischen gut, um auch für Stereo-Headsets Surroundsound zu liefern. Hier sollte man also darauf achten, ob die verwendete Soundkarte ein solches Verfahren beherrscht, wenn man auch in Surround spielen will. Ansonsten muss man für Surroundsound zu einem analogen Surroundheadset mit vier Kabeln greifen, oder man nimmt ein USB-Headset, dessen integrierter Soundchip etwas wie Dolby Headphone beherrscht. Dabei wird der eigentlich als 6-Kanal vorhandene Surroundsound softwareseitig so umgewandelt, dass er auf nur 2 Kanäle, also Stereo umgerechnet wird. Dies wird so geschickt gemacht, dass man trotz nur zwei "Lautsprechern" im Headset den Sound trotzdem orten kann, also ob er "von hinten" oder "von vorne" kommt. Dies funktioniert unter anderem auch deswegen gut, da die "Lautsprecher" sehr nah am Ohr sitzen und man durch das Headset ein geschlossenes System um die Ohren herum hat. Mit normalen Boxen funktioniert dies theoretisch zwar auch, jedoch hat der Schall dort viel mehr Platz, um sich auf dem Weg zu den Ohren in andere Richtungen zu verteilen und von Wänden und Gegenständen reflektiert zu werden, so dass der Surroundeffekt deutlich schlechter funktioniert beziehungsweise verloren geht.
So, also von der PCGames hätte ich endlich mal was anderes sehen wollen.
Erstens ist das PC350 von Sennheiser nicht mehr aktuell, es gibt mittlerweile des 360iger, welches tatsächlich besser klingt und seinem Preis "gerechter" wird, aber um es nochmal für diejenigen die es dank PC Zeitschriften nicht besser wissen noch mal ganz deutlich zu machen:
Kopfhörer haben einen wesentlich besseren Klang als Headsets für den gleichen Preis. Das fehlende Micro ersetzt man durch ein Clipmicro von z.B. Zalman, da ist die Stimme sehr klar und das Ding kostet weniger als 5 Euro.
Lasst euch von den Herstellern nicht immer so tief in den Geldbeutel greifen!
Das MMX300 ist nebenbei zwar ein tolles Teil mit Klasse klang, aber der DT880 vom gleichen Hersteller klingt MINDESTENS genauso gut, und kostet viel weniger.
Allerdings Vorsicht walten lassen! Der Satz so teure Geräte seien zu schade für nur Onboard Sound ist eine unheimliche Untertreibung.
Wenn ihr allen ernstes plant so teure KH zu kaufen solltet ihr nicht nur ne 1A Soundkarte besitzen, sondern eigentlich auch noch einen Kopfhörer-verstärker (viele Menschen wissen nichtmal das es sowas gibt, da bei AVRs und teuren Soundkarten bereits billig Teile davon eingebaut sind ohne das es großartig erwähnt wird, sind aber auch meist nicht alzu prickelnd). Der macht den Sound übrigens nicht nur lauter. ;)
Aber lassen wir das mal und nehmen an ihr seit im Besitzt einer normalen X-Fi (Music, Gamer, Titanium), habt keinen KHV und wollt dennoch gleich in den Hochpreisigen Markt einsteigen,... dann empfehle ich euch den Denon AH-D2000!
Im Hi-Fi Forum konnten bei meinem letzten Besuch viele der alten Hasen seinen Namen schon nicht mehr hören, da, obwohl er keiner der "großen Drei" war (Beyerd. DT880, Senn 650 u. AKG 750) diese in der Popularität bei der Kaufberatung überflügelt hatte. Im Grunde wurde er nur deshalb nicht als "großer Vierte" mit aufgenommen, da er für das Gebotene, welches "nur" auf dem gleichen Level anzusiedeln war wie das Dreigestirn, beinahe 100 Euro mehr gekostet hat.
Mittlerweile kostet ehr jedoch genauso viel wie einer der großen Drei. Warum er aber damals schon so beliebt war hat 4 Gründe: Die perfekte Spieletauglichkeit, die perfekte Filmtauglichkeit, er bildet jedes Musikgenre beinahe Gleichwertig ab (Techno klingt ebensogut wie z.B. Klassik, solche Allround KH's gibts auch in der Hochpreisigen Klasse selten) und der Bass, welcher zwar ein tropfen weniger Präzise war als der seiner Mittstreiter, jedoch wesentlich eindrucksvoller daherkommt. Dennoch ist er kein schlecht abgestimmtes Bassmonster, im Gegenteil.
Jedenfalls sprechen für ihn:
- Er braucht keinen KHV um gut zu klingen, auch wenn ein solcher nochmal die letzten 20% aus ihm rauskitzeln kann.
- Er ist wie schon gesagt dank seiner Abstimmung für Spiele und Filme prädestiniert.
- Und natürlich das unheimliche Hörvergnügen.
Einstellungen für ihn an einer X-Fi sollten wie folgt lauten:
-CMSS-3D: AUS!!!! (gibt viele die das als Klangverbesserung für ihre Boxen missbrauchen, hier aber ein absolutes no-go)
-Crystalizer: bei schlechtem Tonmaterial je nach Vorliebe, ansonsten gehört der definitiv aus!
-EQ: unberührt lassen!
-Lautsprecher: Kopfhörer
-Bass: Bass Boost aktivieren, Frequenz-Abschaltung von 40 bis 60 Hz je nach vorliebe frei wählen, Pegel auf 6-9dB setzen, auch hier je nach vorliebe.
Für BFBC2 benutze ich z.B. einen Pegel von 9 dB und eine Frequenzabschaltung bei 50Hz, bei Musik stelle ich den Pegel jedoch meist auf 5-max.!!!8dB.
Tatsache ist jedoch, dass ich den Bass Boost bei Musik die sich nicht auf Bass stüzt, den Bass Boost meist ausgeschaltet habe.
Wenn man nicht ganz so teuer einsteigen möchte kann man sich mal im Hi-Fi forum umsehen.
Was ich an meinem Razer Megalodon so liebe: Ich hab das Headset oft ne Stunde auf dem Kopf, ohne dass dabei iwas läuft, sondern einfach, weil es sich toll anfüllt...
lol
:-D
Und was ist mit dem Tragekompfort?
Was ich an meinem Razer Megalodon so liebe: Ich hab das Headset oft ne Stunde auf dem Kopf, ohne dass dabei iwas läuft, sondern einfach, weil es sich toll anfüllt...