Gray Matter im Test: Ein spannender Mystery-Thriller mit Schwächen
Gray Matter ist ein neues Mystery-Adventure von Jane Jensen. Doch kann sie an das kultige Gabriel Knight 3 anknüpfen? Der Test zum Adventure gibt Aufschluss darüber und zeigt die Stärken und Schwächen auf.
Gray Matter ist seit sieben Jahren in Entwicklung, wurde mehrfach verschoben und sorgte bei vielen Rätselfreunden, die sich etwa noch an die Gabriel Knight-Reihe erinnern für hohe Erwartungen. Ganz kann Gray Matter diese allerdings nicht erfüllen. Im Intro des klassischen Adventures düst Studentin und Straßenkünstlerin Samantha "Sam" Everett mit ihrem Motorrad durch den Regen. Die Kiste macht Zicken, der Sturm dreht ein Straßenschild um und Sam erreicht das Anwesen von Professor Dr. David Styles. Da passt es Sam gut in den Kram, dass der Neurobiologe gerade eine neue Assistentin erwartet. Sam gibt sich frech als eben diese aus und ergaunert sich so vorläufig Kost und Logis. Nun kann das klassische Point&Click-Abenteuer beginnen … Denkste!
Quelle: dtp
Die stylischen Zwischensequenzen bestehen aus grobkörnigen, aneinandergereihten Zeichnungen.
Die Geduld des Spielers wird gerade zu Beginn durch ein aufgezwungenes Tutorial und einen sehr zähen Beginn auf eine harte Probe gestellt. Warum etwa kann Sam die Nachricht für die neue Assistentin nicht nehmen und lesen, bevor sie nicht mit der Haushälterin gesprochen hat, die ihr dann genau das aufträgt? Das ist nur ein Beispiel für gelegentliche Logiklücken im ansonsten gut ausbalancierten und auch recht abwechslungsreichen Rätseldesign.
Im Spiel wechseln Sie zwischen Sam und Dr. David Styles. Mit diesen beiden Figuren absolvieren Sie jeweils ein komplettes der acht Spielkapitel. Dabei untersuchen Sie mysteriöse Vorkommnisse an der Oxford Universität, die sich während der Experimente von Styles ereignen.
Neben dem genretypischen Einsammeln, Kombinieren und Anwenden von Gegenständen ist Zauberei ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Eine gelungene Abwechslung, die sehr gut ins Setting des Spiels passt. Allerdings gerät die Ausführung der Tricks teils etwas nervig, da Sie den Ablauf Stück für Stück in einer Art Editor fehlerfrei vorgeben müssen. Das Zauberstück wird dann automatisch ausgeführt. Alles in allem ist die Atmosphäre von Gray Matter aber sehr packend, Story und Charaktere überzeugen.
indiana jones und monkey island sind immer noch die besten ;)
the dig nicht zu vergessen. sehr gute games... danke steam ;)
Ich denke, ich kann Gray Matter als mein Adventure 2010 bezeichnen. Gut: Lost Horizon hatte den Flugkürbis, aber GM ist schon ein sehr schönes Spiel.
Tolle Hintergründe und Zwischensequenzen, ein stimmiger Soundtrack, gut präsentierte Charaktere und ansprechende Rätsel.
Obwohl es natürlich mit den Triggern etwas problematisch ist; mitunter muss man bereits gesehene Objekte mehrfach anklicken, weil man eventuell etwas anderes erledigen musste, damit der Gegenstand relevant wird, aber dennoch sorgte das bei mir nur selten für Frustration oä.
Eigentlich gibt es ja noch als Hilfefunktion die Karte, auf denen die Orte, an denen man nichts mehr erledigen kann grau hinterlegt werden.
Die Kombination von Magie und Bewusstseinsforschung war jedenfalls sehr unterhaltsam.
gabriel knight 3 ist für mich immernoch das beste adventure das ich je gespielt hab, ich war sogar bereitz in dem ort in dem es handelt :D
nein ich bin nicht mit hämoriden creme ins pfarhaus eingebrochen ;)
gray matter werd ich mir bei gelegenheit mal anschauen, liest sich vielsversprechend.