Ob BioShock, Fallout oder Mirror's Edge: Die Schauplätze dieser Games muten geradezu schaurig an. Kriege, Sklaverei und Korruption dominieren den Alltag. Menschen sind totalitären System unterworfen. Typische Merkmale für Schreckensszenarien, wie sie immer mehr Spiele verwenden. Wir haben für Sie weitere Beispiele gesammelt.
Es zahlt sich aus, im Deutschunterricht aufgepasst zu haben. Denn das vermutliche bekannteste Werk, das ein Schreckenszenario beschreibt, ist längst zur Schullektüre geworden. In "1984" zeichnet Autor George Orwell ein finsteres Bild von der Zukunft. Er beschreibt dort das Leben eines Mannes in einem totalitären Überwachungsstaat. Der spannende Roman unterhält nicht nur, er warnt zugleich von den möglichen Folgen bestimmter Entwicklungen auf die Gesellschaft. Das Thema erfasste längst nicht nur Literatur und Film, auch Spiel-Entwickler greifen gerne so genannte dystopische Szenarien auf.
Als Beispiel lässt sich Mirror's Edge heranführen. In diesem Genremix schlüpft der Spieler in die Rolle von Faith, einer weiblichen Runnerin. Die Heldin schmuggelt Informationen an den Augen eines totalitären Regimes vorbei, das sämtliche Kommunikations - und Informationskanäle überwacht. Als ihr der Staatsapparat auf die Fersen kommt, beginnt eine spannende Hetzjagd. Mirror's Edge gewann 2009 nicht umsonst den begehrten Computec BÄM! Award in der Kategorie Atmosphäre. Der Tyrannei ausgesetzt, ist auch die Bevölkerung von City 17. Der Schauplatz von Half-Life 2 ist seit dem verlorenen Krieg fest in der Hand außerirdischer Invasoren.
Vom kläglichen Scheitern einer Utopie erzählt BioShock. Gründer Andrew Ryan konzipierte die Unterwassermetropole Rapture als Bastion gegen den Kapitalismus und Kommunismus. Es sollte eine Stadt werden, in der Künstler keine Zensur fürchten und Wissenschaftler sich keiner engstirnigen Moral beugen müssen. Ein Ort der Freidenker. Doch es kam zum Bürgerkrieg und damit letzendlich zum Fall Raptures. Die eigentliche Handlung setzt erst nach dem Untergang ein, die Ereignisse erschließen sich nach und nach mit den gefundenen Audiologs. Die Stadt wird uns Gamern auch wegen des unverwechselbaren Art Deco-Stils ewig in Erinnerung bleiben.
Endzeit-Szenarien sind auch eine Form der Dystopie. Man denke nur an das Rollenspiel Fallout 3, das in einer postapokalypstischen Welt angesiedelt ist. Viele Städte liegen in Schutt und Asche, durch die Ruinen ziehen Mutanten und Sklavenhändler. Die Überlebenden des Infernos leiden an Hunger und Krankheit. Fallout 3 konfrontiert den Spieler mit all dem Elend und fordert von ihm im Verlauf der Handlung zahlreiche Entscheidungen - mit guten und schlechten Konsequenzen. Das bereichert das Spielerlebnis enorm.
Unsere bebilderte und durchnummerierte Liste hält für Sie die Top-Ten der Dystopien, der Schreckensszenarien in Computer - und Videospielen bereit. An dieser Stelle eine Frage an die Communty: Was halten Sie von den entsprechenden Szenarios? Teilen Sie uns doch bitte Ihre Meinung unter den Kommentaren mit.

Wirklich schaurig fand ich das Gefängnis in Silent Hill 2. :-X
Allein schon der nicht enden wollende Treppenabstieg ist so klasse gemacht, der bedrückende Sound aus den Boxen während des Abstieges - ich bin mehr als einmal einfach nur stehen geblieben, weil ich nicht weiter wollte ^^.
Dann der eine riesige Raum mit dem Schaffot oder was das war ...
Remarkable.
würd ich nicht sagen
eine Dysantopie muss ja nicht so dunkel, schmutzig und verdreckt aussehen wie so 80ziger, auf nem Schrottplatz gefilmten Endzeitstreifen oder Blade Runner sondern auch so sonnig und hell wie ein Mirrors Edge
Irgendwie ist der Titel schlecht gewählt. Düster und schaurig...und dann Mirrors Edge? Hatte etwas wie Amnesia oder Dead Space erwartet. Man hätte vielleicht Wörter wie "beklemmend" oder "deprimierend" wählen sollen. :-o
Ist euch in der Redaktion der Kaffee ausgegangen ? ;).
@Redaktion: Die Beschreibung zur Deus Ex würde ich etwas überarbeiten ^^