Ratgeber RAM - Das sollten Sie vorm Arbeitsspeicher-Kauf wissen
Der Arbeitspeicher ist ein wichtiger Bestandteil des PCs - doch was ist überhaupt DDR? Was ist die Latenz? Nutzt mir ECC-RAM etwas? Was sollte ich vor dem RAM-Kauf wissen? Erklärungen zur Technik und Begrifflichkeiten rund um das Thema Arbeitsspeicher finden Sie in unserem Special!
RAM ist derzeit sehr günstig. Vor dem Kauf ist es nützlich, sich ein Basiswissen zum Thema anzueignen. Der Arbeitsspeicher oder auch als Kurzform RAM (Random-Access Memory) ist das Kurzzeitgedächtnis des PC. Hier werden vor allem Daten abgelegt, die möglichst schnell verfügbar sein sollen, um eine Verzögerung durch ein Nachladen von Festplatte zu vermeiden. In unserem Special erklären wir Ihnen Technik und Begriffe wie DDR, Latenz, ECC und mehr.
Der Arbeitsspeicher ist eine Komponente des PC, die über den Speichercontroller der CPU direkt mit dem Prozessor verbunden ist und in einen passenden Slot des Mainboards gesteckt wird. Die meisten Mainboards haben vier Steckplätze für Arbeitsspeicher, Notebooks in der Regel nur zwei. Die Kurzform RAM bedeutet Random-Access Memory, das heißt so viel wie "zufällig/wahlweise nutzbarer Speicher", das Gegenstück dazu ist "Read Only Memory", also ROM, was Sie von Datenträgern wie CD-ROM kennen und einen Speicher bezeichnet, der nur zum Lesen von Daten geeignet ist.
RAM-Typen: SD, DDR, So-DIMM
RAM-Sorten wie EDO oder SD-RAM sind jüngeren Lesern vielleicht nur noch bruchstückartig im Gedächtnis. DDR-RAM löste SD-RAM vor einigen Jahren als Standard ab, es folgten
Quelle: Bild: Qimonda
DDR3-RAM-Riegel ohne besonderen Kühlkörper
DDR2 und aktuell DDR3. Um genau zu sein ist, DDR-RAM auch eine Art von SD-RAM, es hat sich aber eingebürgert, das SD wegzulassen, auch um den alten SD-RAM vom DDR-SD-RAM abzugrenzen. Dies sorgte früher für Verwirrung, da das "SD" in den technischen Daten oft weiterhin verwendet wurde und wird.
Dabei ist zu beachten, dass all diese RAM-Arten mechanisch unterschiedlich sind, das heißt: man kann beispielsweise nicht DDR3-RAM in einen Slot des Mainboards stecken, der
Quelle: A-Data
So-DIMM-Format
für DDR2-RAM gedacht ist. Ein Mainboard hat (bis auf wenige Ausnahmen) immer nur Slots für eine einzige Speicherart. Auch RAM für Notebooks unterscheidet sich mechanisch von RAM für Desktop-PCs. Bezeichnungen, Taktraten und Technologie sind zwar identisch, jedoch ist Notebook-RAM kürzer, dafür breiter und wird mit dem Zusatz So-DIMM gekennzeichnet. Hier passt wegen der Baugröße natürlich selbst bei gleichem RAM-Grundtyp ein So-DIMM-Riegel nicht in einen Slot eines Mainboards für Desktop-PCs und umgekehrt.

Wobei eigentlich auch logisch ist, je höher die Zahlen umso schneller/besser der Riegel.
Und der Standard ist klar: Bei Win7 (64bit) würde ich aktuell immer 4 GB holen.
In 1-2 Jahren dann standardmäßig 8GB.
Mehr RAM hat noch nie geschadet
JMR
@ROm / RAM: ich denke mal, das ist eher zum verdeutlichen für den Laien so ausgedrückt, dass RAM eben kein dauerhaftes Speichermedium ist, als "Gegenbeispiel" dann ROM - das sollte sicher nicht rein technisch korrekt "das Gegenstück" sein ^^