Das Rennspiel zum Kinofilm The Italian Job: Charlie staubt Millionen ab erscheint ein Jahr zu früh. Denn einerseits kommt das Remake des Klassikers erst nächstes Jahr in die Kinos, andererseits hätte dem Spiel ein weiteres Jahr Entwicklungszeit nicht geschadet. The Italian Job erzählt die Geschichte eines aufwendig geplanten Bankraubes - allerdings nur in sehr kurzen Videos, die durch Spielsequenzen verbunden werden. Da muss der Spieler der Polizei entkommen, einen Mafia-Wagen zu Schrott fahren, Kurierfahrten übernehmen, einen Transporter begleiten und vieles mehr. Schauplatz sind die dicht befahrenen und verschlungenen Innenstädte von Turin und London, aber auch auf engen Alpenpässen darf man seine Fahrkünste beweisen. Das Fahrmodell ist für alle zehn Fahrzeuge sehr schlicht und sehr träge ausgefallen, die Grafikqualität entspricht ebenfalls nicht dem Stand der Technik. Was aber weitaus schlimmer ist: Sämtliche Rennmodi spielen sich völlig identisch. Stets muss man unter Zeitdruck an das Ziel gelangen und bis dahin die eventuell verfolgende Polizei abgeschüttelt haben. Auf Geschicklichkeitsprüfungen und sogar auf herkömmliche Rennen haben die Entwickler verzichtet.