Civilization 5 Test: Forderndes Strategie-Meisterwerk mit Innovationsmangel
Es sind nicht die großen Revolutionen, die Civilization 5 im Test so gut abschneiden ließen. Die fehlen nämlich gänzlich. Doch mit dem bewährten Suchtfaktor und dezenten Verbesserungen ist Sid Meier's Civilization 5 so gut geworden, dass Strategen zuschlagen müssen.
Sid Meier’s Civilization 5 ist ein würdiger Nachfolger des beliebten vierten Teils. Strategen werden wochen- oder monatelang eine Zivilisation nach der anderen aufbauen. Mit der inzwischen fünften Inkarnation der Serie stellt sich jedoch langsam die Frage, weshalb die Entwickler nicht etwas mehr Mut zur Evolution bewiesen haben. Trotz einiger Änderungen spielt sich Civ 5 wie die Vorgänger. Größere Neuerungen wie etwa spezielle Missionen, die absolviert werden müssen oder unvorhergesehene Ereignisse wie Erdbeben oder Vulkanausbrüche hätten mehr Abwechslung ins Spiel gebracht. Auch Jahreszeiten oder Witterungsverhältnisse, die sich strategisch beispielsweise auf Truppenbewegungen oder Nahrungsvorräte auswirken, hätten das Spiel noch etwas aufgepeppt. Trotz dieser Kritik ist Civilization 5 jedoch ein fantastisches Strategiespiel, das die Sucht, immer noch eine Runde zu spielen, schürt. Wir spielten etwa 10 Stunden mit der Preview-Version und noch einmal rund 13 Stunden mit der Testversion. Es traten während der gesamten Zeit keine Abstürze auf. Ab und zu gab es kleinere Bugs und Grafikprobleme.
Quelle: PC Games
Erkunden/Truppen befehligen: Um ein großes Imperium zu errichten, müssen Sie zunächst die Welt erforschen und Ihre Truppen auch in die entlegensten Winkel der Kontinente schicken. So treffen Sie auf andere Völker und finden auch Rohstoffe.
In Civ 5 schlüpfen Sie in die Rolle einer von 18 geschichtlich relevanten Persönlichkeiten. Die Aufgabe dieser Anführer ist es, ein gewaltiges Reich zu erschaffen, es durch die Jahrtausende zu führen und schließlich das erste Volk zu sein, das es schafft, eine bemannte Rakete ins Alpha-Centauri-System zu schicken. Warum Sie keine Zivilisation mit Ihrem eigenen Namen errichten können, bleibt unbeantwortet. Der Umstand, eine historische Persönlichkeit zu spielen, statt ein eigenes Imperium zu verwalten, nimmt dem Spiel etwas an Atmosphäre, genau wie die Merkwürdigkeit, dass der Anführer, den Sie verkörpern, selbst über Jahrtausende immer derselbe ist. Also entscheiden Sie sich für eine der historischen Persönlichkeiten und achten dabei darauf, welche Boni diese Ihnen gibt. Planen Sie etwa, die größte Seemacht der Welt zu errichten, sollten Sie Queen Elizabeth wählen, die Boni für Seeeinheiten vergibt. Bismarck oder Napoleon dagegen eignen sich eher für Spieler, die lieber zu Land unterwegs sind. Schließlich starten Sie standardmäßig im Jahr 4.000 vor Christus – es sei denn, Sie haben im Optionsmenü eine andere Startepoche gewählt.
Quelle: PC Games
Ein sogenanntes Barbarenvolk greift die Stadt Muang Saluang an und wird von einem Tarnkappenbomber abgewehrt.
Runde für Runde erforschen Sie aus der Vogelperspektive die 3D-Landschaft und errichten an strategisch günstigen Punkten Städte. In diesen bilden Sie Truppen oder Bauarbeiter und Siedler aus. Siedler nutzen Sie, um weitere Städte zu gründen; Bauarbeiter legen Bauernhöfe und Plantagen an, errichten Straßen oder Minen – sofern die entsprechende Technologie bereits erforscht ist. Denn Forschung ist eines der Schlüsselelemente des Spiels, das stets erweitert werden muss, um neue Technologien freizuschalten. Ohne Bergbau ist es etwa nicht möglich, Metall zu verarbeiten und Stahl herzustellen, der benötigt wird, um die Technologie Maschinenbau zu erlernen. Ohne Maschinenbau gibt es später keine Panzer usw. Warum jedoch Bergbau benötigt wird, um Wälder abholzen zu können, bleibt wohl ein Mysterium. Die Forschung bringt Sie auch von einer Epoche in die nächste. Und hier sollten Sie darauf achten, sich schneller als die Mitstreiter zu entwickeln. Denn wer die stärkeren Waffen hat, ist meist in einer deutlich besseren Position. Ein mit Laserkanonen ausgestatteter Kampfroboter etwa macht schnell kurzen Prozess mit ein paar Rittern hoch zu Ross.

Alles was gepasst hat in Civilization IV wurde herausgenommen und das zieht das Spiel mächtig in den Keller (von mir eine doppelte sechs - also Note 12). Grafiken sind ja schön gemacht und die Weltkarte ist gigantisch - das ist auch in Ordnung so, aber den Spieler zu bevormunden, dass mag glaube ich keiner. Wer cheaten will soll es doch tun - geht ja eh nur im Einspieler-Modus.
Im Großen und Ganzen hat mich Civilization V NICHT überzeugt und ich bin froh, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe sondern nur mein Kumpel.
Tja, sieht ganz so aus als wäre das EUER "Windows Vista" 2K/Firaxis. Überspringt doch einfach einen Teil und bringt Civilization 7 heraus mit allem was da reingehört (Worldbuilder, Modding Tools etc.) und alles wird wieder gut.
Bis auf die allgemeine spielfeld grafik ist der 4.te teil in allem deutlich besser!?
Alles aufzulisten was schlechter ist würde den rahmen sprengen, aber vorallem die fehlenden möglichkeiten, das fehlende handbuch, das...nennen wir es mal das halbgare dieses spiels geht mir auf den sack...schade um die hübsche grafik, die reinste verschwendung.
Man hat praktisch den 4.ten teil verstümmelt und zur tarnung hübsch angezogen.
Warum machen die entwickler das?
WIE KANN DAS SEIN???
Also wer den 4.ten teil hat und spielen kann...sollte besser auf teil 6 warten!
Ach ja...88%, pcgames?
Ich träume von dem tag an dem ein gutes spiel und demzufolge eine hohe wertung für euch nicht mehr nur eine hübsche optik ist.
Ein spiel(auch ein gutes) besteht aus mehr als nur grafik!!!
Im Vergleich zu den immer als grafisch schwach angesehenen, dafür aber umso mehr fordernden Vorgängern, ist Civ 5 eine Kapitulation vor dem Gelegnheitsspieler, der wenig Komplexität und eher Action haben will - die langjährige Community wurde dabei einfach ignoriert.
Gerade die Idee der Stadtstaaten führt dazu, dass Allianzen mit anderen Anführern unnötig werden, ich bekomme ja alles viel zu einfach von den Kleinen. Anstatt wie früher strategisch zu überlegen, was ich wie wo bauen soll, hole ich mir hier Einheiten, fehlende Ressoucen, Nahrung und Kulturpunkte. Die Effekte der Wunder wurden extrem abgewertet,und dienen am ehesten zum schnelleren Öffnen der Politikfelder denn diese stellen die "neuen Wunder" dar und haben erheblich gravierendere Auswirkungen.
Am Schlimmsten wirkt sich aber der Schwierigkeit aus, denn dieser ist so einfach gehalten wie in keinem Teil zuvor. Bereitete mir in den Vorgängerteilen teilweise schon der Prinzenschwierigkeitsgrad Probleme, zocke ich mich nun ohne Schwierigkeiten zur Gottheit. Hier kommt es am ehesten noch auf die Oberhäupter an, Bismarck und Katharina sind zB im Vergleich zu Elisabeth oder Wu Zetian klar bevorteilt.
Alles in Allem ist Civ 5 für mich die größte Enttäuschung der letzten Jahre und bekäme bei mir maximal 70%. Denn als Rundenstrategiespiel ist es schon ok, es ist eben nur kein Civ!
Wo und welche Version hast Du denn gekauft? Klick doch mal mit rechts bei Steam, wo Du es auch startest, auf Civ5, Eigenschaften und dann auf Sprache. Kann aber sein, dass da noch was runtergeladen werden muss, bis das dann klappt.