Verstaubte Ladenhüter: Die größten kommerziellen Flops
Qualität allein reicht nicht. Spiele müssen auch zugänglich sein und zum Release von einer umfangreichen Markteing-Kampagne begleitet werden. Wenn keine der Kriterien erfüllt sind, landen diese Spiele meist als Ladenhüter in den Regalen der Händler und verstauben dort. PC Games zeigt euch heute einige der größten kommerziellen Flops.
Eine durchdachte Handlung, abwechlungsreiches Leveldesign oder innovatives Spielkonzept schützt noch lange nicht vor kommerziellem Misserfolg. Denn es gibt sie, die Spiele, die trotz positiver Pressestimmen hoffnungslos in den Händlerregalen verstaubten. Am Ende folgt oft die Pleite des Herstellers und für uns beginnt die Suche nach der möglichen Ursache. Hier setzen wir an. Von Fans und Kritikern verehrt und doch auf dem Massenmarkt gescheitert, ist zum Beispiel das Action-Adventure Beyond Good & Evil. Das Spiel des französische Gamedesigners und Rayman-Schöpfers Michel Ancel begeisterte durch seine vielschichtigen Charaktere, die stimmige Welt und nicht zuletzt der gesellschaftskritischen Handlung. Dennoch hatte es das kleine Meisterwerk schwer, sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Nach Meinung des Ubisoft PR-Managers Owen Hughes war Beyond Good & Evil einfach zu speziell. Selbst der Publisher tat sich schwer, das Wesentliche an dem Spiel in ein, zwei Sätzen zusammenzufassen. Dennoch: Beyond Good & Evil 2 ist in Planung!
Ähnlich erging es dem mehrfach preisgekrönten Okami für Nintendo Wii und PlayStation 2. Die Verkaufszahlen blieben unter den Erwartungen des Herstellers Capcom. Möglicher Grund: Der ungewöhnliche, künstlerische Look im Stil japanischer Tuschezeichnungen, an dem der Durchschnittsspieler in Europa und den USA wohl wenig Gefallen fanden. Außerdem stand nur unwesentlich später die Veröffentlichung des Rollenspiel-Schwergewichts Zelda: Twilight Princess an. Auf verfehltes Marketing sind die schlechten Verkaufszahlen von Mirror's Edge und Dead Space zurückzuführen. Branchenriese Electronic Arts hat den Abverkauf dieser beiden großartigen Spiele nur unzureichend gefördert, was der Publisher selbst zugab. Darüber hinaus hatte man die Veröffentlichung in einen denkbar ungünstigen Zeitraum gelegt. Das Weihnachtsgeschäft 2008 war von starker Konkurrenz geprägt. Nicht gerade das ideale Umfeld, um zwei nagelneue Marken zu platzieren. Electronic Arts räumte die Fehler ein und gelobte Besserung. Nachfolgend findet ihr weitere Beispiele für kommerzielle Flops aus der PC - und Videospielgeschichte. Solltet ihr einen Titel in unserer exemplarischen Liste vermissen, hinterlasst uns doch bitte einen Kommentar. Noch ein Hinweis: Um die Bildunterschriften in voller Länge zu lesen, klickt bitte ins Bild.

Und zu Alpha Protocoll: Hab es über die aktuelle ComputerBildSpiele erworben, und im gepatchten Zustand sind die Gameplay-Schnitzer absolut im erträglichen Rahmen. Das Spiel ist viel besser als sein Ruf.
Der Mißerfolg von Titan Quest war hausgemacht und nicht etwas weil so viele böse Raubkopierer es nicht gekauft haben...das Spiel wollte einfach keiner spielen.
hellgate london zog sich nach ner weilem wurde monoton, blieb aber war immer fair und die gefundenen sachen motivierten durch die abschnitte, die quasi nur für das aufleveln zum endkampf drin waren...
titan quest hingegen fand ich extrem nervig - man spielte ewig mit den gleichen gegnertypen (ja von setting zu setting gab es optische unterschiede, aber die angriffsbewegungen waren immer gleich und vor allem teilweise frustrierend) - gefunden hat man je nach gewältem char oft auch nur plunder und wenns gar mies lief merkte man bei bosskämpfen daß man sich gnadenlos verskillt hatte
ausbalanciert war der titel auf keinen fall - ich kann gut verstehen warum der titel kein erfolg wurde wer solche miesen "kämpfe" wie gegen cerberus in sein spiel tut der brauch sich nicht wundern - daß ein großteil der leute die finger vom spiel lassen (ok der ist aus dem addon aber auch im hauptspiel gab es genug frustmomente)
Wenn du nur von zwei Spielen überhaupt gehört hast, hat in erster Linie die Marketingabteilung versagt. Ob das Spiel "dämlich" ist oder nicht, kann man schließlich erst beurteilen, wenn man das Spiel erst mal kennt.
Wobei ich mich jetzt ernsthaft frage, was an BG&E, Nolf, Sacrifice, Psychonauts, Mirror's Edge ... "dämlich" sein soll
Ich weiß nicht, wem es ähnlich ergeht, aber ich denke, dass die generelle Entwicklung der Spielidee an sich schon eine fast nicht zu bewältigende Aufgabe ist. Zum einen scheint es unmöglich zu sein, etwas wirklich Neues zu schaffen und zum anderen scheint niemand etwas wirklich Neues auch kaufen zu wollen. Das wiederum ist ein Teufelskreis von nahezu exorbitantem Ausmaß. Da lob ich mir meine semi-standhafte Intoleranz gegenüber all der Innovation und deren Folgen: never change a running system/game/Tastaturbelegung.
Natürlich ist der Fehler in meinem großartigen Plan offensichtlich: siehe CoD!