Alien Swarm im Test: Eingängig, entzückend und kostenlos - Der Gratis-Shooter von Valve
Alien Swarm ist seit Juli kostenlose via Steam verfügbar und Valve entzückt die Fans so mit einem wunderbar eingängigen Shooter. PC Games testet das Gratis-Spiel.
Quelle: Valve
Der Level Deima Surface Bridge spielt mit Licht und Schatten und lässt so echten Grusel aufkommen. Klasse!
Vor einigen Jahren holte Valve die Entwickler der Unreal Tournament 2004-Mod Alien Swarm ins Firmenboot. Jetzt haben die Jungtalente ihre Mod in frischer Version für die Source-Engine umgesetzt – und gleich noch den gesamten Quellcode samt leistungsstarkem Editor obendrauf gelegt. Und das völlig kostenlos als Download-Spiel!
Einzelgänger sind unerwünscht. Das Spielsystem von Alien Swarm ähnelt dem von Left 4 Dead, nur dass Sie Ihre Spielfigur und die Ihrer Mitspieler von oben sehen. Als Elite-Einheit ballern sich jeweils vier Spieler durch eine von ekelhaften Aliens infizierte Kolonie auf einem fernen Planeten. Im Gegensatz zu ähnlich aussehenden Spielen wie Alien Shooter oder Shadowgrounds reicht es aber nicht, auf alles zu schießen, was sich bewegt. Die einzelnen Charaktere müssen vielmehr sehr clever zusammenspielen. So kann nur der Techniker Türen verschweißen und Terminals hacken (Letzteres mit feinem Minispielchen) und nur der Doktor Mitspieler heilen. Wer seine Kollegen zurücklässt, kommt nicht mal um die nächste Ecke, geschweige denn bis zum Ende der ersten, sieben Missionen umfassenden Kampagne.
Quelle: Valve
In der Mission Rydberg Reactor steuern Sie einen Geschützturm und verteidigen so Ihre Kameraden.
Alien Swarm überzeugt durch tolles Missionsdesign und flotten Spielfluss. Mal müssen Sie im Lichtkegel eines vorbeifliegenden Raumschiffs bleiben, um nicht von Aliens überrannt zu werden, mal mit dem Flammenwerfer im Anschlag durch enge Luftschächte schleichen, mal unter Zeitdruck eine Tür verschweißen. Dank immer neuer Angriffswellen, zeitkritischer Aufgaben, verschiedener Gegnertypen und Physik-Einsatz bleiben die Missionen jederzeit spannend.
Wer gut spielt, schaltet zudem mit jedem Levelaufstieg Waffen und Ausrüstungsgegenstände frei. Etwas meckern am Ende: Einige Stellen sind unübersichtlich und dadurch schwer zu meistern und der Umfang ist zum Release ziemlich mickrig. Das wird sich dank des tollen Editors und einer aktiven Modder-Community aber schon bald erledigt haben.

Aber wie schon unten erwähnt ein sehr gutes spiel für zwischedurch.
Der Test kommt leider nicht nur reichlich spät, er ist inzwischen auch als unvollständig zu betrachten. Deswegen ein kurzes Update:
Die Entwickler haben über einen kürzlich erschienenen Patch den sogenannten "Onslaught"-Modus hinzugefügt, der dem Spiel einen KI-Director ähnlich dem in Left 4 Dead (wahrscheinlich sogar den geichen) spendiert. Das bringt frischen, alienverseuchten Wind ins Spiel, da die bekannten Missionen deutlich abwechslungsreicher, da unberechenbarer, werden. Aliens tauchen nun abhängig von der Teamstärke und den Teamaktionen an unteschiedlichen stellen und in unterschiedlicher Anzahl auf (Headcrabs in der ersten Mission).
Ebenfalls neu ist der Schwierigkeitsgrad "Brutal", welchen angeblich nicht mal die Entwickler selbst durchspielen können und Friendly Fire, welches den vollen Schaden verursacht und so zu noch mehr Teamplay zwingt (kann man natürlich auch ausschalten).
Zuletzt kann man nun noch drei weitere Beförderungen durch Stufenaufstiege erreichen. Für Langzeitmotivation ist also inzwischen gesorgt. Dankeschön!
Ist aber ein wirklich sehr gutes Spiel wenn man mal was "zwischendurch" spielen will und nicht gleich ein paar Stunden spielen will.
Die Missionen sind meist nach 4-10 Minuten vorbei.
Allerdings braucht man als Techniker eigentlich viel zu lange, als dass man das Überleben kann. :D
Also bei Release habe ich es schon mehrere Stunden am Stück gespielt mit drei Mitspielern.
Erst auf Normal, dann direkt auf Schwer hinterher, und dann noch auf Insane angefangen.
Hat schon Spaß gemacht und wurde nicht langweilig.
Zeit, ich würde eher 5-20 Minuten pro Mission sagen.
Jau ich warte auch schon auf Custom Maps.
Man braucht für das spiel aber wirklich mind. 2 Leute mit denen man gut kommunizieren kann, am besten TeamSpeak/Skype, sonst kommt man da nicht weit (zumindest wenn man über normal spielt)
Die Aufgabenverteilung ist dann verdammt wichtig :). Es ist auf jeden Fall ein sehr gutes Koop Spiel.
Bin schon gespannt, wie die ersten guten Custom-Maps aussehen