Nerd-o-Meter: Das nerdigste Fantasy-Rollenspiel des neuen Jahrtausends
Fantasy-Rollenspiele sind die moderne Version der Pen&Paper-Rollenspiele. Spieler dieser P&P-Spiele haben den Ruf, echte Nerds zu sein. Doch wie nerdig sind aktuelle Rollenspiele? Dazu haben wir einen Nerd-o-Meter entwickelt, um mit Ihrer Hilfe das nerdigste Fantasy-RPG zu küren.
Nerd steht im Englischen für Langeweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot. Ein Nerd ist aber hauptsächlich ein gesellschaftlicher Stereotyp, der insbesondere für im Computer-Bereich oder in Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. Oft wird Nerds auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient nachgesagt. Während der Begriff allgemein negativ besetzt ist, hat er sich in Internet-Communitys und unter Computerspielern und -freaks zu einer selbstironischen Eigenbezeichnung gewandelt.
Häufig werden unter Computerspielern Fantasy-RPG-Spieler als Nerds bezeichnet. Jedoch haben diese Nerds ihren Ursprung in der Pen&Paper-Community, denn fast alle Rollenspiele hatten ihren Ursprung irgendwann mal bei einem Pen&Paper-Titel - wie zum Beispiel Dungeons&Dragons. Da stellt sich nun die Frage: Welches Fantasy-Rollenspiel mit dem Release ab dem Jahr 2000 repräsentiert am ehesten die guten alten Pen&Paper-Rollenspiele? Welche Spieler von welchem Spiel gleichen am ehesten den Nerds der P&P-Spiele? Gothic 3, Diablo 2 oder doch Neverwinther Nights? PC Games hat daher einen Nerd-o-Meter entwickelt, der aufzeigen soll, wie hoch der Nerd-Faktor eines Fantasy-Rollenspiels ist. Dazu haben wir 13 verschiedene und typische Faktoren definiert, die ein nerdiges Spiel ausmachen. Mit Ihrer Hilfe wollen wir Klarheit schaffen, welche aktuellen Titel ihrem Erbe am ehesten gerecht werden.
Die Faktoren sind:
- Zeitaufwand
- Charakteridentifikation
- Der Tod
- Sprüche & Sprache
- Quests
- Story
- Gruppe
- Spielwelt
- Humor
- Schwierigkeitsgrad
- Atmosphäre
- Magiesystem
- Sammelwut
Mit diesen Faktoren haben wir einen Fragebogen entwickelt, den Sie am Ende des Artikels finden. Wir bitten Sie nun, sich ein wenig Zeit zu nehmen und den Fragebogen auszufüllen. Wichtig dabei: bewerten Sie bitte nur die Spiele, die Sie richtig gut kennen. Lieber eine Antwort offen lassen, als eine unsichere Bewertung abgeben. Aber Achtung: Diese Umfrage soll kein Beliebtheitswettbewerb werden!
Am Anfang jeder Seite des Fragebogens wird der Faktor genauer erläutert. Verteilen Sie bis zu fünf Punkte für jeden Faktor bei jedem Spiel, wobei fünf Punkte dafür stehen, dass der Faktor genau zutrifft und das Spiel in dem Bereich sehr nerdig ist. Ein Punkt steht für wenig zutreffend und kaum nerdig. In der Bildergalerie werden alle Spiele noch einmal aufgelistet, die bewertet werden sollen.
Grade bei DnD als vertreter des oldschool hack and slay Rollenspiels ist es wichtig mindestens vier Gruppenmitgleider zu haben von denen jeder eine der vier Primärfunktionen (Nahkämpfer, Heiler, Zauberer und "Dieb") abdeckt. Ansonsten ist man früher oder später geliefert. Das Balancing erfordert das einfach.
Bei NWN ist das Balancing für den Eimer. Es wird vorausgesetzt das man einen Kämpfer spielt (wird einem sogar in game gesagt). Ist man was anderes wird es zu Anfang etwas schwerer und nacher senst man nur so durch die Level.
Ein Rollenspiel definiert sich nicht durch Klassen bzw das vorhanden sein von vielen. Ganz im Gegenteil. Klassenbasierte Spielsysteme sind eigentlich überholt. Zumindes aus der Sicht des P&P Rollenspiels.
Genausowenig definiert es sich durch die Regeln. Das wäre dann ein Tabletop.
20+ Charaktereigenschaften gibt es auch nicht. Es gibt exakt 6 (Str, Con, Dex, Int, Wis und Cha). Dann gibt es noch Fertigkeiten (die aber schlecht in NWN eingebettet sind) und Feats.
Hast Du NWN überhaupt mal gespielt, oder NUR die Hauptkampagne? Der Schwerpunkt der Spiele liegt im Zusatzcontent, der von D&D Fans gebaut wurde. Und was haben viele Partymitglieder mit.. allem zu tun? Es ist ein Rollenspiel. Du Spielst die Rolle genau einer Figur - nicht 6 oder 100.
Oh und zu dem Beitrag oben: "bei D&D als vertreter des oldschool hack and slay Rollenspiels" habe ich aufgehört zu lesen - meine D&D Gruppe wird aber sicher drüber gelacht haben.
Ich kann nur für NWN sprechen, und das fand ich richtig geil, aber nicht nerdig, obilivion war mehr action = weniger nerdig, aber ich denke bei den vielen anderen spielen gibt es bestimmt noch welche mit mehr nerd-faktor ;)
mfg lord-elveon
Man hat bei NWN keine Partymitglieder. Wenn überhaupt hat man exakt einen Henchmen. Der is aber kein vollwertiges Partymitglied und eigentlich überflüssig. Ausser man nimmt (in den ersten Teilen) Deekin haben die Henchmen auch in etwa soviel Charakter wie eine generische Eisenbahnschwelle.
Grade bei DnD als vertreter des oldschool hack and slay Rollenspiels ist es wichtig mindestens vier Gruppenmitgleider zu haben von denen jeder eine der vier Primärfunktionen (Nahkämpfer, Heiler, Zauberer und "Dieb") abdeckt. Ansonsten ist man früher oder später geliefert. Das Balancing erfordert das einfach.
Bei NWN ist das Balancing für den Eimer. Es wird vorausgesetzt das man einen Kämpfer spielt (wird einem sogar in game gesagt). Ist man was anderes wird es zu Anfang etwas schwerer und nacher senst man nur so durch die Level.
Ein Rollenspiel definiert sich nicht durch Klassen bzw das vorhanden sein von vielen. Ganz im Gegenteil. Klassenbasierte Spielsysteme sind eigentlich überholt. Zumindes aus der Sicht des P&P Rollenspiels.
Genausowenig definiert es sich durch die Regeln. Das wäre dann ein Tabletop.
20+ Charaktereigenschaften gibt es auch nicht. Es gibt exakt 6 (Str, Con, Dex, Int, Wis und Cha). Dann gibt es noch Fertigkeiten (die aber schlecht in NWN eingebettet sind) und Feats.
torchlight als diablo 2 ausgeben? :-D
NWN hat mal abgesehen von den zu Grunde liegenden Regeln und dem Hintergrund (Forgotten Realms) mal gar nichts mit P& DnD zu tun.
Alleine die Tatsache daß am die ganze Zeit alleine durch die Gegend rennt ist schon dermassen weit von DnD weg wie es nur geht.
Das ist bei den neuen DSA Spielen viel besser umgesetzt.