Transformers: Kampf um Cybertron - Überraschend guter Third-Person-Shooter
Transformers: Kampf um Cybertron ist "Gute Riesenroboter gegen böse Riesenroboter": Wir berichten direkt von den Frontlinien zwischen Blech, Trümmern und Explosionen.
Quelle: Activision
Megatron (links) im Kampf gegen einen Zwischenboss. Der riesige Autobot hält eine Menge aus und langt auch selbst ordentlich zu.
Die Handlung von Transformers: Kampf um Cybertron lässt sich für Kenner in einem Satz beschreiben: Megatron will mit dem dunklen Energon Cybertron unterwerfen. Für Nicht-Transformers-kundige erläutern wir den Konflikt etwas ausführlicher: Der Anführer der bösen Decepticons-Roboter (Megatron) will mithilfe einer mächtigen Energie (Energon) die Herrschaft über den Heimatplaneten (Cybertron) der guten Autobots übernehmen. Falls über Ihrem Kopf nach dieser Erklärung immer noch ein Fragezeichen schwebt: Das macht nichts, denn die Handlung der beiden Kampagnen ist ohnehin dünn. Denn egal ob Sie den Planeten als fieser Decepticon erobern oder als heldenhafter Autobot verteidigen – mehr als ballern machen Sie hier eh nicht.
Die Action, jenes Ballern also, stimmt aber. Ihrem Riesenroboter fliegen fast durchgehend Kugeln um die Metallohren, mächtige Explosionen erschüttern die Spielwelt und ganze Armeen von Widersachern greifen von allen möglichen Seiten an. Transformers bietet kaum Verschnaufpausen. Wenn Sie nicht gerade auf einen Gegner schießen, dann dreschen Sie im Nahkampf auf ihn ein. Oder Sie laden Ihre Wumme nach. Oder … Sie sind tot. Die Dauer-Action ist ein Segen und Fluch zugleich, denn sie lässt keinen Platz für Leerlaufphasen. Es mangelt jedoch an Abwechslung. Selbst die sehr vorsichtig eingestreuten Rätsel verlangen fast immer nach Feuerkraft als Lösung. Tür verschlossen? Draufballern! Ein rotierender Ventilator versperrt den Tunnel? Wieder draufballern! Der Aufzug klemmt? Auf die Klemmstellen ballern! Hätten wir eine Komplettlösung für dieses Spiel schreiben müssen, wäre das ein sehr kurzer Artikel geworden.
Quelle: Activision
Der gigantische Energon-Dreibeiner ist ein harter Bossgegner.
Eines der Markenzeichen der Transformers geht ziemlich unter: Verwandlung in ein Vehikel. Vor jedem Level der zehn Schauplätze umfassenden Kampagne (je fünf für die Autobots und die Decepticons) wählen Sie einen der drei möglichen Protagonisten. Die anderen beiden steuert der Computer, Sie absolvieren die Missionen also stets zu dritt. Jeder Bot verfügt über seine eigene Transformationsform, Waffen und Spezialfähigkeiten. Es spielt jedoch keine Rolle, ob Sie sich in einen Panzer, einen Truck oder ein normales Auto verwandeln, denn die meisten Kontrahenten erledigen Sie auch in der normalen Form. Es ist auch unwichtig, was für eine Kanone Sie dabeihaben, denn man findet ohnehin ständig neue Schießprügel. Die individuellen Spezialangriffe sind zwar nett, allerdings mussten wir sie an keiner Stelle des Spiels einsetzen. Mehr als eine optische Spielerei sind die unterschiedlichen Transformers-Fähigkeiten also nicht.
Gelegentlich düsen Sie auch durch die Lüfte. In den Fluglevels verwandeln sich nämlich alle zur Wahl stehenden Roboter in Jets. Das ist eine nette Abwechslung, da die geräumigen Flugareale eine Zeit lang von den schlauchförmigen Levels der Bodenmissionen ablenken. Dummerweise bleibt die Optik immer gleich: Egal ob Sie sich durch halb zerstörte Raumstationen ballern, an der Oberfläche von Cybertron herumwüten oder das Innere des Planeten malträtieren – alles, aber wirklich alles besteht aus Metall. Plattformen, Brücken, Straßen, Gebäude und Raumschiffe erdrücken den Spieler geradezu mit ihrem mächtigen, aber düsteren und auf Dauer ziemlich monotonen Glanz. Aber so ist wohl das Transformers-Universum. Die verwendete Unreal Engine 3 setzt die Metallmassen zwar beeindruckend in Szene, nach zwei, drei Levels hat man sich jedoch daran sattgesehen und wünscht sich eine weniger triste Umgebung.
Quelle: Activision
Ein Autobot (links) schlägt in einer Zwischensequenz den Kämpfer der bösen Decepticons-Fraktion.
Die Akustik hingegen gibt mehr her. All die Schusswechsel, Explosionen und in sich zusammenstürzende Gebäude verstärken die adrenalinfördernde Atmosphäre zusätzlich. Was nervt, ist aber die deutsche Synchronspur der bösen Decepticons-Kampagne. Die Bots hier sind zwar (wie im Rest des Spiels auch) professionell vertont, ihre Bosheit klingt allerdings sehr aufgesetzt und übertrieben. Ob das zu der Altersfreigabe ab 12 Jahren passen soll oder ob jene Altersfreigabe an die Vertonung angepasst war, wissen wir nicht. Jedenfalls klingen Megatron & Co. wie in einem mäßigen Anime für Schulkinder. Die Vertonung der guten Autobots hingegen ist glaubwürdiger.
Beide Kampagnen lassen sich auf Wunsch auch im kooperativen Modus daddeln. Bis zu drei Spieler dürfen gleichzeitig die Armeen des Widersachers plätten. Gerade die bombastisch inszenierten Bosskämpfe sorgen mit echten Mitstreitern für wesentlich mehr Action und Spannung als mit computergesteuerten Kollegen. Auch im Internet ist einiges los, allerdings hauptsächlich im Modus Team-Deathmatch. In anderen Modi muss man gelegentlich auf Mitstreiter warten. Generell begeistert in den Netzpartien vor allem die Transformations-Möglichkeit. Man verwandelt sich bevorzugt dann in ein Vehikel, wenn man einem Gegner entkommen oder ihn verfolgen will. So bereitet es beispielsweise tierisch viel Schadenfreude, als fliegender Roboter einen Feind von oben auszuspähen, in Sekundenschnelle auf ihn herabzustürzen, sich in letzter Sekunde in die Roboterform zu transformieren und den Gegner kurz vor dem Aufprall mit einem gezielten Faustschlag ins digitale Jenseits zu befördern. Das sorgt für Kurzweil und macht süchtig. Denn wer seine Gegner erfolgreich ausschaltet, steigt im Level auf und schaltet damit Boni und Extras frei. Auf diese Art gleichen die Entwickler den niedrigen Wiederspielbarkeitswert der Solo-Kampagne mit vielen Online-Stunden aus. Und zwar auch für Menschen, die mit Megatron und Energon nicht besonders viel anfangen können.

Das ist nicht richtig. In dem Film "Transformers – Der Kampf um
Cybertron" der den Übergang zwischen der zweiten und dritten Staffel der Zeichentrickserie darstellt. Kehren nach der Vernichtung von Megatron die Autobots und die Decepticons nach Cybertron zurück. Sprich sie haben nach wie vor die Möglichkeit sich in z.b. Autos zu verwandeln. Und da die meisten der Bots sich im Auto bzw. als Jet wesentlich schneller bewegen als in normale Form ist es auch logisch, dass sie sich auch auf Cybertron in diese verwandeln.
Weiter Infos: de.wikipedia.org/wiki/Transformers_%E2%80%93_Der_Kampf_um_Cybertron
Bin ich blind oder suche ich die Systwmanforderungen hier gerade wirklich vergeblich? O_o
Muss halt doch ne andere Webseite für herhalten....
"Rätsel für Intelligenzallergiker"
You just made my day
Klasse Test.
Mir gefällt, dass er etwas lockerer formuliert ist, aber dennoch nicht all zu umgangssprachlich wird, und dass man die eigene Meinung ein wenig herausliest und es nicht so wirkt, als würde einem beim Lesen diese Meinung aufgezwungen werden.