Pirates of the Caribbean - Armada der Verdammten: Vorgestellt und angespielt
Losgelöst von den Filmen und dennoch ihren Flair einfangen: Pirates of the Caribbean - Armada der Verdammten von Disney Interactive soll den Spieler zu einem Piraten machen. PC Games hat sich diese verheißungsvollen Ankündigungen auf der E3 2010 angeschaut.
Pirates of the Caribbean - Armada der Verdammten anschauen und vor allem anspielen, dachte sich PC Games-Redakteur Sebastian Stange. Auf der E3 2010 hat Disney Interactive das Spiel zur Filmreihe jetzt genauer vorgestellt, entwickelt wird es von den Turok-Machern Propaganda Games. Die Geschichte von Armada der Verdammten spielt zeitlich vor den drei bisher erschienenen Filmen. Jeder Spieler wird selbst zum Pirat und erkundet die Welt der Karibik.
Von Lizenzumsetzungen ist man in der Regel nichts gutes gewohnt. Aber hat man einmal Pirates of the Caribbean - Armada der Verdammten angespielt, offenbart es sich als überraschend solides Action-Rollenspiel mit Fable-Anleihen. Man spielt einen Piraten, der ein legendäres Schiff wiederaufbauen will. Dafür reist er frei über die See von Insel zu Insel, kann diese erkunden, Quests annehmen und Gegner bekämpfen. Der Charakter kann aufgelevelt werden, sich mit diversen Skill-Trees spezialisieren und mit Schmuckstücken aufrüsten. Denn: Piraten tragen keine Rüstung, sondern Schmuckstücke! Die ersetzen die Rüstung, beschützen aber ähnlich gut.
Quelle: Disney Interactive
Schade, kein Beleidigungsfechten. Dafür Combos.
Auf dem Festland gibt es ein simples Kampfsystem: Leichte und schwere Angriffe, Combos, Pistolen und die Möglichkeit den Gegner zu verfluchen. Außerdem tritt auf dem Festland auch der Fable-Vergleich ein: Mit diversen Dialogen kann man Entscheidungen treffen, die sich sehr stark auf das Spiel auswirken sollen. Letztendlich entscheidet man sich, ob man berühmt oder gefürchtet werden will. Ein Held bleibt man weiterhin, nur entweder ein fescher, eleganter Held mit einem hübschen Schiff und agilen Moves oder man wird ein Verstoßener mit einem dämonischen Schiff, der besonders auf rohe Gewalt setzt.
Auf See heuert man verschiedene Crew-Mitglieder an, die teils passive und aktive Fertigkeiten mit sich bringen. Erfüllt man Quests für sie, verbessern sie sich. Außerdem können sich mit anderen Schiffen Gefechte geliefert und - bei Erfolg - können sie geentert werden. Davon wurde aber nur geredet, gezeigt wurde es nicht. Armada der Verdammten wirkt überraschend rund und unterhaltsam. Kein Megahit, aber deutlich besser als erwartet. Mit etwas Feinschliff kann das wirklich unterhaltsam werden.
