Rage: Vorschau zur neuen Grafik-Bombe der Ego-Shooter-Erfinder
Spiel trifft Mad Max - Mit Rage wartet ein Post-Apokalypse-Shooter auf Freunde gepflegter Action. Das Team von id Software - die Väter des Ego-Shooters - präsentierte das vielversprechende Game auf der E3 - PC Games war dabei.
PC Games-Redakteur Jürgen Krauß saß vor Ort, als Tim Willits, Creative Director von Rage, ids erste neue IP seit über zehn Jahren präsentierte. Neben den Doom- und Quake-Reihen soll auch Rage zu einer großen Marke für das Entwicklerstudio werden. Allein vom Aussehen sollte es das schaffen: Rage hat einen eindrucksvollen Look! Das Spiel benutzt die Megatexture-Technik, wie auch bei Enemy Territory: Quake Wars und erlaubt dadurch handgemalte Texturen und Levelobjekte in der gesamten Spielwelt. Während der Präsentation wurden drei Level vorgestellt. Im ersten gezeigten Level, das etwa drei Stunden nach dem Spielstart abläuft, fährt der Spieler in einen Ort namens Wellspring und schaut sich dort um. Er begibt sich in die Kanalisation und beginnt den "Ghost Clan" zu jagen. Der Clan terrorisiert die Bevölkerung von Wellspring. Es gibt wohl zahlreiche solche Clans in Rage. Sie unterscheiden sich durch individuelle Optik, Vorgehensweisen, aber auch Animationen und Taktiken voneinander.
Einfach zu schnappen sind die "Ghosts" allerdings nicht: Sie klettern wieselflink durchs Level und greifen den Spieler immer wieder im Nahkampf an. Zur Verteidigung kann sich der Spieler Gadgets aus gefundenen Einzelteilen zusammenbauen. In der Präsentation waren das ein ferngesteuertes und mit C4 bestücktes RC-Auto, ein automatischer Türschlossbohrer und eine eigenständig agierende Geschützspinne.
Quelle: id Software
Die unterschiedlichen Clans unterscheiden sich nicht nur im Aussehen.
Was auffällt: Das fantastische Animationssystem, das zu gefühlt 85% sauber funktioniert. Dabei reagieren Gegner auf Beschuss - und zwar abhängig davon, wo sie getroffen werden; ein Schuss in die Schulter und den Gegner reißt es seitlich nach hinten, ein Treffer in die Beine und er strauchelt, ein MG-Magazin in die Brust und er wird hin- und hergeschleudert. Auch die Sounduntermalung ist fantastisch, so ein sattes Knarrenwummern fahren sonst nur Panzer in Bad Company 2 auf! Insgesamt wirkt das Ganze wie ein erwachseneres Borderlands (mit nur angedeuteten Outlines) in einer etwas belebteren Welt.
Das zweite gezeigte Level ist in einer Art Fabrik ("DAM Facility"), das Zuhause des "Wasted Clans". Dieser Clan ist weniger agil als der erste, dafür aber viel lustiger angemalt: Mad Max-mäßig mit Pickelhauben und aufgemalter Englandflagge. Auch bekommen wir es mit einem Gegner an einem Fahrzeuggeschütz zu tun, der einfach mal vor uns durch die Wand bricht. Überhaupt gibt es offensichtlich zahlreiche auch vom Spieler zerstörbare Objekte.
Letztes Level: Downtown, eine verlassene Großstadt mit eingestürzten Wolkenkratzern - hier hausen nur noch hässliche Mutanten. Nach ein paar kleineren Mutanten tritt plötzlich ein Riesenkerl mit Granatwerfer auf den Plan und heizt dem Spieler ordentlich ein. Als er erledigtist, hören wir auf einmal das Rummsen und spüren das Beben scheinbar riesiger, näherkommender Schritte - und Tatsache: Plötzlich steht ein Ungetüm da, das nochmal doppelt so groß ist wie der Kerl eben. Das Biest setzt zu einem markerschütternden Schrei an.
Weißblende - Ende der Präsentation.

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Was ist an handgemalten Texturen ungewönlich ? Verstehe ich jetzt nicht so ganz.
Wenn möglich, bitte Aufklärung.
Hand zum Gruß