Warhammer 40k: Dawn of War 2 - Chaos Rising im Test: Eine gelungene Erweiterung
Die harten Hunde der Space Marines kehren in Dawn of War 2: Chaos Rising zurück - und bringen einen neuen Feind mit.
Quelle: PC Games
Im ersten, eigenständig laufenden Add-on zu Dawn of War 2 sind wieder alte Bekannte wie Dreadnought Davian Thule mit dabei.
Vor etwa einem Jahr schrieben wir an ähnlicher Stelle und vor nahezu identischem Hintergrund etwas über eine kleine Revolution. Einer Genre-Revolution, genauer gesagt. Damals befand sich die Testversion von Warhammer 40.000: Dawn of War 2 in unseren Laufwerken und brachte unser Strategenblut zum Kochen. Vielleicht war, aus heutiger Sicht, das Wort „Revolution“ trotz relativierendem Beiwort etwas übertrieben. Vielleicht war Dawn of War 2 einfach nur ein verdammt gutes Strategiespiel, das sich durch dumme Fehler selbst Steine in den Weg gelegt hatte. Langweilige, sich ewig wiederholende Missionen etwa. Oder eine durchschaubare Geschichte, die jegliche Spannung vermissen ließ. Vielleicht gingen diese Kritikpunkte damals etwas unter, denn was das Spiel richtig machte und das missverständliche Wort „Revolution“ provozierte, war die ungemein fesselnde, auf wenige Einheiten ausgerichtete Action, die noch dazu mit Taktik und Rollenspielelementen vollgestopft war.
Nun also, ziemlich genau ein Jahr später, liegt wieder ein Dawn of War 2 in unseren Laufwerken. Dieses Mal ist es das erste, selbstständig laufende Add-on, getauft Chaos Rising. Wieder bringt es unser Strategenblut zum Kochen. Eine Revolution, nicht mal eine kleine, steht dieses Mal jedoch nicht an. Dafür grundsolider, ehrlicher Spielspaß.
Die Geschichte des Hauptspiels, die gnadenlose Invasion der Tyraniden und deren Zerschlagung, müssen Sie nicht kennen, um sich in Chaos Rising zurechtzufinden. Auch einen Helden müssen Sie nicht besitzen. Denn eine knappe Zwischensequenz zu Beginn erklärt Ihnen die Geschichte, den Helden mit Stufe 18 bekommen Sie vorgesetzt. Sollten Sie Dawn of War 2 gespielt haben, dürfen Sie selbstverständlich Ihren alten Kämpfer benutzen. Trotzdem gibt Ihnen das Spiel nach der ersten Mission die Möglichkeit, die Fertigkeitspunkte Ihrer Truppe neu zu verteilen.
Nach wie vor steuern Sie ein Einsatzteam mit vier Squads, auf genretechnisch veralteten Basisbau wird verzichtet. Schon nach der ersten Mission dürfen Sie wie gehabt zwischen Thaddeus (Nahkämpfer mit Jetpacks), Avitus (Fernkämpfer mit schweren Waffen), Davian Thule (Kampfroboter), Cyrus (Späher) und Tarkus (taktischer Squad) wählen. Jeder Soldat ist zwar auf eine bestimmte Kampfrichtung ausgelegt, lässt sich aber mit den nötigen Fertigkeitspunkten in die gewünschte Richtung entwickeln. Neu hinzugekommen ist der magisch begabte Bibliothekar Jonah Orion, der Feinden mit mächtigen Zaubern einheizt, Verbündete heilt oder aus der zweiten Reihe unterstützt. Lobenswert: Mit Jonah geben Ihnen die Entwickler einen Charakter an die Hand, der wesentlich mehr Gestaltungsfreiheit zulässt als die übrigen Mitglieder der Blood Ravens.
Quelle: PC Games
In Chaos Rising ist deutlich mehr los als im Hauptspiel. Es wimmelt von Kämpfern.
Auch sonst fühlen sich Kenner des Vorgängers sofort zu Hause, am allgemeinen Vorgehen gegen Orks, Tyraniden und Eldar hat sich kaum etwas getan. Noch immer scheuchen Sie Ihre Einheiten über exotische Karten, nehmen Kontrollpunkte ein, zerlegen Gebäude und legen sich mit mächtigen Bossgegnern an. Aber: Entwickler Relic hat sich die harsche Kritik an den immergleichen Missionen des Vorgängers zu Herzen genommen und 15 komplett unterschiedliche Aufträge entworfen, die alle jeweils einen erinnerungswürdigen, packend in Szene gesetzten Moment enthalten. Vorbei also die Zeiten, in denen Sie zum x-ten Mal Gegnerhorden abwehren oder zum entfernten Ende der Karte eilen, um einen Oberboss niederzustrecken. Stattdessen kommen Sie Gefährten unter schwerem Beschuss zu Hilfe, suchen nach wichtigen Genproben, verhindern fiese Beschwörungsrituale oder fliehen vor Artillerieeinschlägen. Ein Plus für die Abwechslung und ein Schritt, der die Einzelspielerkampagne im Vergleich zum Vorgänger deutlich aufwertet. Noch dazu kracht es in den einzelnen Abschnitten am laufenden Band, Gegneraufkommen und -vielfalt wurden deutlich erhöht. So stellen sich Ihnen schon nach wenigen Missionen nicht nur Fußtruppen, sondern auch Panzer, Kampfroboter und Dämonen entgegen. Umso wichtiger ist es nun, die Fähigkeiten der Squads zu kennen und geschickt einzusetzen. Stumpfes Durchballern, wie es in manchen Stellen im Vorgänger möglich war, führt zu raschem Bildschirmtod. Der Schwierigkeitsgrad wurde leicht, aber bestimmt angehoben, frustrierend ist Chaos Rising aber zu keiner Zeit. Auch die Bosskämpfe bleiben angenehm knackig, können sich nun aber schon mal ein wenig länger hinziehen.
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Dann spiel den Multiplayer. Ist sowieso meilenweit besser als jede Kampagne die jemals erscheinen wird. :-D
Über 1000 Stunden nur im Multiplayer verbracht und kann es jedem nur empfehlen den mal länger als nur 2-3 spiele zu Spielen. Suchtgarantie! ;)
Ich finds schade, dass ihr komischen Casual-freundlichen Tester mit eurer Murkskritik echten DoW2 Fans das Spiel derart verdorben habt. Warum? Weil diese sogenannten langweiligen und immergleichen Zufallsmissionen auf dem Schwierigkeitsgrad "Primarch" und im Coop weder langweilig noch immergleich sind.
Was hatten wir in DoW2? Eine variierende Kampagne mit Tonnen von Missionen, unzähligen Items und trotzdem halbwegs interessanten Missionsbeschreibungen. Man konnte Dow2 wirklich wochenlang zocken und auch mal im Coop von vorne beginnen, ohne Langeweile zu haben - eben WEIL nicht immer alles gleich bleibt.
Nun haben wir eine zugegebenermasen tolle Kampagne - die ich dank euch zum Preis für 30-35 € an 2-3 Abenden mit meinen Kumpels durchgezockt habe. Wiederspielwert? Gleich NULL, weil alles immer gleich bleibt!
Da setzts bei mir echt aus. Hat sich bei Diablo 1+2 jemals jemand beklagt, dass die Levels im Basisdesign ähnlich sind? Da gehts um ganz andere Dinge, als eine spannende Story, nach der ich das Spiel wegen fehlendem Wiederspielwert ins Eck pfeffern kann. Da gehts darum auf Herausforderungen zu reagieren. Da gehts darum seine Helden hochzuzüchten. Und da gehts um das Mehrspielererlebnis. Brauch ich dazu immer neue Maps? Brauch ich bei D2, Starcraft, CS, Battlefield BC2 oder Modern Combat 2 immer neue Maps? Nein. Wenn sich die Herausforderung ändert bzw. gleichbleibend hoch bleibt absolut nicht.
Leider habt ihr Tester das bei DoW2 völlig verpeilt und dadurch ein meiner Meinung nach geniales (Coop)Spiel völlig versaut, nur weil ihr euch nicht ordentlich auf den Kernteil des Spiels eingelassen habt.
Das einzige was ich nun habe ist eine kurzweilige Eintagsfliege zum Preis von 30€. Preis-/Leistungsverhältnis = 5€/Stunde. Im Hauptspiel konnte man locker 100-200 Stunden für 50€ verbringen.
Dafür meinen herzlichen Dank an alle "Tester".
das Spiel hat einen Wendecover ..
Sosst das Cover sonst noch jemandem sauer auf? Habs gerade angeschaut und das ist ja wohl ein Maximum an Verdeckungen: Riesen Games for Windows Live Balken, riesen USK Logo, Pegi Logo, Hinweis auf Internetzwang, Hinweis das DoW2 nicht benötigt wird, Komplett in Deutsch Schriftzug, Relic-Logo, THQ-Logo und Wendecover-Hinweis (!)......
hier wenn ihrs euch ansehen wollt: http://games.supportnet.d...
Langsam reichts aber oder nicht?
Launchtrailer: http://www.facebook.com/v...
Chaos rockt!