Battlefield: Bad Company 2-Vorschau: Wie gut wird die Einzelspieler-Kampagne?
Gute Neuigkeiten: Die Bad Company kehrt in Battlefield: Bad Company 2, dem neuen Ego-Shooter von Dice, wieder zurück! Diesmal wird neben der Xbox 360 und der PS3 auch auf dem PC in den Krieg gezogen. Ab 4. März gibt es das Wiedersehen mit der verrückten Truppe in Battlefield: Bad Company 2.
Quelle: DICE/EA
In Bad Company 2 ist fast alles zerstörbar.
Alle sind sie in Battlefield: Bad Company 2 wieder da. In unserer Vorschau sagen wir Ihnen, wer das ist: Private George Gordon Haggard, der schießwütige, explosive Texaner; Private Terrence Sweetwater, der intelligente, leicht verrückte Computerexperte; Sergeant Samuel D. Redford, der Anführer, der eigentlich nur in Rente gehen will. Und Private Preston Marlowe, in seine Haut schlüpfen Sie. Fast zwei Jahre ließ sich das Squad für Spezialaufträge Zeit, um auf der Welt wieder reichlich für explosives Chaos zu sorgen. Wobei Spezialaufträge vielleicht das falsche Wort ist. Es sind doch eher Kanonenfutter-Missionen, wird das Bad Company-Squad doch als entbehrlich seitens der US-Army eingestuft. Es besteht nur aus Unruhestiftern und Befehlsverweigerern, für die die Armee keine richtige Verwendung mehr hat und deswegen in die Bad Company versetzt werden. Und dennoch konnte sich das Team schon im ersten Teil, als es riesigen Goldvorräten hinterherjagte, aus jeder Situation herausschießen. Dank der Hilfe des Spielers, der sich in Person von Preston Marlowe den Russen und allen anderen Feinden in den Weg stellt und nach Verlassen der Mission keinen Stein mehr auf dem anderen stehen ließ. Das sind klare Vorzeichen für den Nachfolger: Was im Erstling schon funktioniert hat, kann im zweiten Teil nur gut und richtig sein. Das verspricht viel Geballer und viele Explosionen - und eine weitreichend zerstörbare Umgebung.
Mit Battlefield: Bad Company konnte Entwickler DICE erstmals eine spannende Geschichte im Singleplayer-Modus unterbringen. Gerade die Dialoge stachen heraus, vollgepackt mit schwarzem Humor und blankem Zynismus hatten die Zwischensequenzen auch abseits der Explosionen viel Leben. Und der Spieler vor dem Bildschirm seinen Spaß. In Bad Company 2 dreht sich die Geschichte diesmal um eine Superwaffe, die Japan im Zweiten Weltkrieg entwickelt hat. Immer noch herrscht ein fiktiver Krieg zwischen den USA und Russland und das Bad Company-Squad wird mitten ins Geschehen geworfen, mit dem Auftrag diese Waffe zu finden und aus den Händen eines russischen Terroristen zu reißen. Sonst, ja sonst, heißt das wohl das Ende der USA. Und damit natürlich das Ende der Welt. Weltretter, hurray! Aber andererseits: Man spielt Bad Company natürlich nicht rein wegen der Geschichte. Die wirkt jetzt schon so geradlinig und vorhersehbar, wie nun mal eine Shooter-Geschichte oft gestrickt ist. Aber immerhin gibt es wieder tolle Einblicke in das Squad und deren Charaktere, zusammen mit den tatsächlich spritzigen Dialogen und der actionreichen filmischen Inszenierung macht es einfach Spaß der Truppe zuzuschauen. Und ein Teil davon zu sein.
Quelle: EA
Selbst im eisigen Alaska sind Sie unterwegs.
Filmische Vorbilder
Stand im ersten Teil der Film "Three Kings" mit George Clooney noch lose Pate, kommt der zweite Teil mit mehreren Anspielungen aus bekannten (Anti-)Kriegsfilmen daher. Hier und da wird dem Filmkenner immer wieder einiges Bekannte in den Sinn kommen, seien es die intensiven Häuserkämpfe aus dem letzten Drittel von Stanley Kubricks "Full Metal Jacket" oder die kurzen Flußfahrteinlagen mit anschließender Einnahme eines Milizstützpunkts, die sich an "Apocalypse Now" von Francis Ford Coppola anlehnen. Beides lässt seine Herkunft erahnen, ist aber frei genug eingebaut, um sich fließend in das Spiel einzufügen. Gerade wenn das Squad langsam in ein Dorf vordringt und Totenstille herrscht, man aber weiß, dass da Gegner in den Winkeln lauern und nur darauf warten den ersten Schuss zu setzen, zieht sich die Spannung immer weiter zu. Bis dann eben der erste Schuss erklingt. Und das dann auch noch als einer der unschöneren Sounds: Es ist der eines Scharfschützengewehres. Ab da beginnt die wirkliche Spannung, während der Rest des Squads vollkommen beschäftigt ist die Gegner irgendwie in Schach zu halten, brüllt einem Sarge Redford wie verrückt in die Ohren, diesen Scharfschützen zu finden und gefälligst zu erledigen. Die Anlehnung an "Full Metal Jacket" ist erkennbar und schon da ist es schwer verdaulich. Die Intensivität dieser Situation wird im Spiel allerdings komplett anders transportiert, man ist ja schließlich mitten im Geschehen. Es ist eine der Situationen, die einen zuerst völlig ratlos und hilflos zurück lassen, dann aber auch keine Zeit zum nachdenken oder reflektieren lassen, sondern mit exzessiver Waffengewalt zurück in die Action werfen. Gegner für Gegner kämpft man sich vor, während einem immer wieder dieser Sound eines Scharfschützengewehrs um die Ohren fliegt. Oder auch direkt trifft. Der Scharfschütze weiß, was vor sich geht und versucht alles, um ein Vorrücken zu verhindern - letztlich vergeblich, aber das ist ja keine Überraschung. Ähnlich intensiv gestaltet sich der Überlebenskampf in den kalten Tiefen eines Schneesturms in Alaska.
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Sehe ich auch so.
Die Grafik der Beta gefällt mir - obwohl es sich um eine triste Schnee-Map handelt - jetzt schon besser als die MW2-Grafik (in der Beta alles auf max. @ 1680x1050). Dabei fehlen in der BC2-Beta noch hohe Texturen, DX 11, ...
Soundtechnisch ist BC2 mit entsprechender Hardware/Boxen ebenfalls ein Knüller.
Aber wir vergleichen hier auf sehr hoher Ebene.
Aber egal, MW2 ist ein absolutes Top-Spiel (mal vom "Serversystem" abgesehen) und BC2 wird uns wohl auch nicht enttäuschen.
Die GS hat BF-BC2 übrigens 90% verpasst + Gold-Award für MP:
Edit:
Wertungen:
PCG: 86% SP, MP: -
GS: 76%(!) SP, MP 90%
by the way: Ich finde das ganze Gejammere über die Grafik echt unglaublich. Finds schön, dass es hier bei PCGames scheinbar etwas anders aussieht.
Du meinst HBAO: Horizon Based Ambient Occlusion, bietet wesentlich schönere Schatten, fällt aber im Tümmel des Gefechts so gut wie nicht auf.
Die meisten kaufen sich das Spiel wars. sowieso nur wegen dem MP Teil, weil sie auf ein BF3 warten und dieses Spiel dem am nächsten kommt.
Trotzdem freue ich mich auf den SP Teil, weil ich einfach mal sehen will was die Jungs von Dice in Sachen Story erzählen draufhaben, und natürlich der Humor. Bin gespannt!
Klar hat MW2 die besseren Texturen etc., dafür muss es aber nich annähernd so große Maps und so gut wie keine Physik berechenen; und dafür läuft BC2 (zumindest bei mir) erstanlicht gut.
(alles max; AA. 2x; HABQ (?) aus; 1680x1050) ca um die 70 FPS
Wer mehr wissen will: im offizielen BF:BC2 Blog git es nen Umfangreichen Eintrag zur PC Grafik.
blogs.battlefield.ea.com/ Für alle die Englisch können :P ;]