Greed: Black Border im Test: Ein guter Diablo-Klon im SciFi-Gewand?
Greed: Black Border ist Sci-Fi-Action aus Innsbruck - nicht perfekt, aber hübsch und mit Charme.
Quelle: PC Games
Die riesigen Zwischengegner erfordern jeweils eine eigene Taktik, bewegen sich aber kaum.
Fantasy-Action-Rollenspiele gibt es wie Sand am Meer. Die Science-Fiction-Fraktion wird in diesem Subgenre aber stiefmütterlich behandelt. Greed: Black Border will die Lücke schließen. Als einer von drei Helden erforschen Sie zunächst ein seuchenbefallenes Raumschiff, dann einen Wüstenplaneten und schließlich ein futuristisches Höhlensystem. Dabei sind Sie immer auf der Suche nach dem unglaublich wertvollen Element Ikarium.
Die Charakterwahl hat dabei natürlich Einfluss auf den Spielverlauf. Der Pyro ist mit seinem Flammenwerfer für den Nahkampf gerüstet, die weibliche Plasma setzt auf Distanzschüsse und der Marine bildet mit seiner Minigun den Mittelweg. An die Waffe Ihres Alter Ego sollten Sie sich übrigens gewöhnen. Denn die bleibt über das ganze Spiel hinweg die gleiche. Sie finden auf Ihrem Weg durch die hübsch gestalteten und stimmungsvoll ausgeleuchteten Levels lediglich bessere Versionen der Anfangswumme. Ähnlich verfährt Greed mit den restlichen Gegenständen. Helme und Rüstungen gibt es nur in wenigen Ausführungen. Hinzu kommen Upgrades, die sich in einzelne Gegenstände einsetzen lassen, sich aber auch nur minimal durch Statuswerte unterscheiden. Motivierendes Sammelfieber kommt da nicht auf.
Quelle: PC Games
Ab dem zweiten der drei Kapitel werden die Umgebungen zunehmend abgedrehter. Cool!
Außerdem treffen Sie im ganzen Spiel nur auf einen (wenigstens ordentlich vertonten) Nichtspielercharakter, mit dem Sie handeln können. Deshalb hat auch das wertvolle Ikarium für Sie nur wenig Bedeutung. Bald schon rennen Sie stumpf durch Gegnerhorden statt mit einem Glitzern in den Augen Beute zu vergleichen. Zum Glück bieten die Feinde einige Abwechslung. Vom Zombie-Chemiker, der seine untoten Kollegen heilt, über eklige Riesenskorpione bis zum fliegenden Roboter-Insekt hat Entwickler Clockstone viele verschiedene Monstertypen eingebaut. Jeder davon wartet sogar mit einer Handvoll verschiedener Angriffsarten auf.
Da die Gegner nicht so simpel totzuklicken sind wie in anderen Action-RPGs, müssen Sie etwas taktischer an die Kämpfe herangehen. Ihr Charakter kann per Knopfdruck einem Frontalangriff ausweichen, was sich allerdings in unserem Test als wenig praktikabel herausstellte. Sinnvoller sind da schon die Spezialfähigkeiten. Zehn aktive und zwölf passive stehen davon bereit, sind gut auf Ihren Charakter abgestimmt und keine dieser Fertigkeiten fühlt sich unbrauchbar an.
Kopierschutz-Info:
Nur CD-Abfrage; keine Online-Aktivierung
Grafik:
Tolle Lichteffekte, glaubwürdige Umgebungen, hier und da sogar herumfliegendes Level-Inventar.
Sound:
Stimmungsvolle, wenn auch auf Dauer eintönige Musik; bemühte, meist gut gewählte Sprecher
Steuerung:
Typische Steuerung über Maus sowie die Tasten W, A, S und D. Zähes Springen und Ausweichen.

Jup hat Lan-Modus.
LOL, Dein Post
LOL, Dein Postwar länger als das in google eingetippte :ugly:
hey hat das ding einen Multiplayer alias Coopmodus?
LOL, Dein Post
LOL, Dein Postwar länger als das in google eingetippte :ugly: