
Auch das Max Payne 3-Studio ist von den miserablen Arbeitsbedingungen betroffen, so eine nicht näher genannte Quelle. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update vom 18. Januar 2010: Eine nicht näher genannte Quelle bei Rockstar Vancouver, dem Entwicklerstudio von Max Payne 3, bestätigte, dass ähnliche Arbeitsverhältnisse auch in Kanada an der Tagesordnung wären. Auch hier müsse man mit 14 oder 16 Stunden Arbeit am Tag rechnen. Und das sechs bis sieben Tage in der Woche. Auch die vergangenen Weihnachtsferien wurden gestrichen. "So gut wie alles, was von Rockstar San Diego kam, passt zu meinen Erfahrungen hier bei Rockstar Vancouver", so die Quelle. Außerdem spricht er von einem angepeilten Release-Termin von Max Payne 3 im August 2010. Er sei aber nicht sehr optimistisch, dass dieses Datum eingehalten wird. "Die Story des Spiels ist erst im letzten Monat erneut umgeworfen worden. Ein August-Release würde bedeuten, dass das Team den gesamten Inhalt bis April oder Mai fertig haben muss." Die Story sei in den letzten zwei Jahren drei Mal umgekrempelt worden, so die
Rockstar-Quelle gegenüber Spiele-Website joystiq.com.

Red Dead Redemption: "Seit 6 Jahren in Entwicklung und eine einzige Katastrophe" [Quelle: siehe Bildergalerie]
Originalmeldung vom 14. Januar 2010: In einem offenen Brief beklagen die Ehefrauen zahlreicher Rockstar San Diego-Mitarbeiter die Arbeitsbedingungen ihrer Männer. Schlechte Arbeitszeiten, kein Überstunden-Ausgleich, ständiger Termindruck und ein katastrophales Management führten einige Mitarbeiter in die Depression, andere seien gar suizidgefährdet. Die Beschwerden erhalten Nachdruck durch die Aussagen eines ehemaligen Mitarbeiters, der von falschen Versprechungen, steigender Frustration und vorgeschriebener Arbeit an Samstagen berichtet. Das aktuelle Projekt des Studios, Red Dead Redemption für Playstation 3 und Xbox 360,
sei deshalb eine einzige Katastrophe. Ehefrauen und Ex-Mitarbeiter sehen die Schuld im Management, das Termine verschweige und so den Druck auf die Mitarbeiter immens erhöhe. Von dem offenen Brief erhoffen sich die Frauen eine Verbesserung der Arbeitsqualität ihrer Männer,
ansonsten sei mit rechtlichen Schritten gegen das Studio zu rechnen.